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Darum wechselt Matteo Pessina zum AC Mailand

Selten macht ein Gerücht so viel Sinn wie das zwischen Matteo Pessina und dem AC Mailand. Denn das Jugendprodukt der „Rossoneri“ gehörte diese Saison zu den absoluten Leistungsträgern bei Leihclub Hellas Verona und sorgte mit dafür, dass der Aufsteiger sich im oberen Tabellendrittel festsetzen konnte.

Pessina wurde 2017 im Rahmen des Andrea Conti-Transfers zu Atalanta Bergamo transferiert, jedoch sicherten sich die Mailänder 50 Prozent der Transferrechte, so dass die Ablöse diesen Sommer gerade mal lächerliche 7,5 Millionen Euro betragen könnte. In der Modemetropole war man sich also schon vor drei Jahren über die Qualitäten des damals 20-jährigen Juniorennationalspielers bewusst.

Auf seinen Durchbruch im italienischen Oberhaus musste sich der flexible Mittelfeldmann jedoch einige Spielzeiten und Leihstationen (wie Como und Spezia Calcio) gedulden. Schließlich schaffte es Hellas-Coach Ivan Juric das Talent des mittlerweile 23-jährigen Italieners zum Vorschein zu bringen. Beeindruckende 7 Tore in 32 Einsätzen für die „Gialloblu“ steuerte Pessina neben zahlreichen starken Auftritten in dieser Kampagne bei.

Flexibel und torgefährlich

Pessina wurde unter Juric primär als halbrechte hängende Spitze eingesetzt, eine Position, in der dieser seine komplette Torgefährlichkeit ausspielen konnte. Bei einem Ausfall von Kapitän Miguel Veloso, oder dessen kongenialen Partner Sofyan Amrabat, wurde das Talent auch auf der Sechs gebraucht, in der er seine beeindruckende Arbeitsrate mit dem Gespür für den präzisen Pass kombinieren durfte.

Es ist denkbar, dass er auf zahlreichen Positionen in Pioli's präferierten 4-2-3-1-Formation eingesetzt werden könnte, sei es, als mehr als fähigen Stellvertreter von Kessie oder Bennacer, sowie auf allen drei offensiven Mittelfeld-Positionen. Pessina bietet jedoch mehr als nur das Profil eines Ersatzspielers, so dass dieser sich gut und gerne in den kommenden Jahren zu einem Protagonisten Milans weiterentwickeln könnte.

Möglichkeit eines klugen Investements

Doch die Konkurrenz um Pessinas Unterschrift schläft nicht, und das ist verständlich. Offensiv denkende, junge, angreifende Talente sind in der Serie A gerade mehr als heiße Ware, und der Mittelfeldallrounder wird da keine Ausnahme bilden. Man sollte nicht vergessen, dass er lediglich ein Tor weniger in der Serie A auf dem Konto hat, als Parmas Dejan Kulusevski, der im Januar für 35 Millionen Euro an Juventus verkauft wurde.

Bei all dem Gerede über Sandro Tonali, Luka Jovic und andere große Namen, wäre es ein kluges Investment der Mailänder, wenn sie am Ende der Saison einen Deal für Hellas‘ Youngster aushandeln. Für solch ein Alter, Potenzial und Flexibilität, wird es kaum ein geringeres Risiko für eine Vertragsunterzeichnung geben, als die von Matteo Pessina.

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