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Endspiel für Juventus | Mihajlovic mit Kampfansage

Endspiel für Juventus | Mihajlovic mit Kampfansage

Am Sonntagabend wird um 20:45 Uhr das „Grande Finale“ im Rennen um die Champions-League-Plätze eingeläutet. Juventus Turin bekommt es mit dem FC Bologna zu tun, welcher momentan auf dem elften Tabellenplatz rangiert und als klarer Underdog in die Partie geht.

Denn die Rossoblu sind seit 6 Spieltagen ohne Sieg und kassierten 14 Gegentore. Selbst gegen das seit 8 Wochen sieglose Hellas reichte es nur zu einem 2:2-Remis. Doch der Übungsleiter der Emilianer verspricht den Tifosi gegen die alte Dame trotzdem einen heißen Kampf.

"Sie (Juvenuts) kommen mit einer großen Chance hierher und ihre Motivation wird sehr hoch sein. Sie haben in ihrem letzten Spiel in der Coppa Italia mit viel mehr Intensität gespielt", betonte Trainer Sinisa Mihajlovic in seiner Pressekonferenz.

Miha: „Habe von einem Elfer geträumt“

"Wir werden alles tun, um unser Spiel zu spielen und sowohl körperlich als auch mental bis zum Schluss präsent zu sein. Es wird ein hart umkämpftes Spiel werden, das hoffe ich!“ Die größte Angst scheint der temperamentvolle Serbe allerdings vor dem Schiedsrichtergespann zu haben.

"Wissen Sie, gestern war ich zu einer Untersuchung im Krankenhaus und sie mussten mich betäuben. Sie haben mich genau in dem Moment geweckt, in dem ich geträumt habe, dass Paulo Dybala einen Elfmeter für Juve schießt und es 0:0 steht. Ich weiß nicht, was passiert ist. Ich frage mich, ob es etwas zu bedeuten hat...“, ließ er bewusst offen.

Sieg für die Fans & die Stadt

Sicherlich ging der Appell an die Unparteiischen, da die Bianconeri in den letzten beiden Partien gegen Inter und Atalanta bevorteilt wurden und seine Truppe diese Saison schon einige Fehlentscheidungen hinnehmen musste. Trotz eines gesicherten Mittelfeldplatzes, geht es für den Tabellenelften laut Miha immer noch um einiges und nicht nur darum Milan oder Napoli einen Gefallen zu tun.

„Dieses Ergebnis bedeutet auch für uns sehr viel, denn mit einem Sieg würden wir in der oberen Tabellenhälfte landen, und das war unser Ziel zu Beginn der Saison. Wenn wir gewinnen würden, würden wir es für uns, für die Stadt und die Fans tun, nicht um jemand anderem einen Gefallen zu tun."

Gutes erstes Jahr für Pirlo?

Über seinen Trainerkollegen Andrea Pirlo, hatte er allerdings positive Worte übrig. "Er hat in seiner ersten Saison bei einem großen Verein die Supercoppa und die Coppa Italia gewonnen, also kann man sich nicht wirklich beschweren. Man sollte ihm nicht die Schuld für den verpassten Scudetto geben, denn früher oder später musste Juventus ihn verlieren.“

„Wenn er auch noch in die Champions League kommt, ist das ein gutes erstes Jahr. Er hätte es besser machen können, aber das hätte ich auch können." Absolut ehrliche Worte des ehemaligen Milan-Trainers, der die Leistung Pirlos entgegen der italienischen Medienlandschaft in ein neutraleres Licht rückte.

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