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Inter | Bedeutet Lukaku das Aus für Dybala?

Inter | Bedeutet Lukaku das Aus für Dybala?

Inter-Direktor Beppe Marotta bestätigt, dass Romelu Lukaku vom FC Chelsea "nach Hause kommt", warnt, dass es "im Moment keine Einigung" mit Paulo Dybala gibt, während "viele Vereine" an Milan Skriniar interessiert sind, was einen Verbleib von Lautaro Martinez wahrscheinlich macht. (Foto: IMAGO / Sportimage)

Der ehemalige Juventus-Chef sprach heute Abend bei einer Veranstaltung mit Reportern über die wichtigsten Transfers des Sommers rund um die Mannschaft des Pokalsiegers.

Lukaku wird sich am Mittwoch einer medizinischen Untersuchung unterziehen, während Inter gestern mit dem FC Chelsea die Dokumente ausgetauscht hat, um ein Leihgeschäft im Wert von 8 Millionen Euro plus Prämien zu vereinbaren, bei dem der belgische Nationalspieler eine Gehaltskürzung in Kauf nimmt.

"Wir müssen uns bei den Klubbesitzern bedanken. Ich hoffe, dass wir das Ganze in ein paar Tagen abschließen können", sagte Marotta ein Jahr nach dem 113-Millionen-Euro-Verkauf. Er sprach auch von der Bühne der Veranstaltung und beschrieb Lukaku nur als "einen Spieler, der hier sehr gut gearbeitet hat, und wir sind froh, dass er nach Hause zurückkehrt."

Dybala-Verhandlungen stocken plötzlich

Die Verhandlungen mit den neuen Spielern gehen weiter, nachdem Henrikh Mkhitaryan ablösefrei zum Vizemeister stößt, aber die Gespräche mit Dybala über seine Gehaltsforderungen und die Provision für den Agenten, ganze zehn Millionen Euro, sind noch nicht abgeschlossen.

"Ich werde nicht leugnen, dass wir uns mit Dybalas Vertretern getroffen haben. Wir müssen neue Wege gehen, und Dybala ist einer von denen, die wir derzeit prüfen, aber um zu einem Abschluss zu kommen, müssen sich die Parteien in dieselbe Richtung bewegen.

Lautaro-Verbleib das Aus für Dybala?

Die Wahrheit scheint jedoch, dass mit der Ankunft Lukakus und dem wahrscheinlichen Verbleib von Lautaro Martinez Dybalas Chancen auf eine Stammplatzgarantie nicht mehr gegeben sind, sprich, der mittlerweile 28-jährige Argentinier käme nur als Back-Up für das kongeniale Duo der vorletzten Serie A-Saison!

Denn die Inter-Verantwortlichen wissen, dass Lukaku und Martinez im Doppelsturm überragend harmonieren, was sie bei Dybala eben nicht absehen können. Daher hat man sich gegen den ehemaligen Juventus-Stürmer und für den belgischen Sturmtank entschieden. Zudem bieten die Nerazzurri Dybala ein Gehalt, was ihn auch nicht mehr die große Wertschätzung spiegelt.

Daher scheint das Sommermärchen zwischen Dybala und Inter Mailand schneller wieder vorbei als erwartet, es sei denn Trainer Simone Inzaghi strebt eine Systemänderung an und wechselt vom 3-5-2 auf eine Formation in der auch „la Joya“ untergebracht werden kann. Insgesamt ist die Wahrscheinlichkeit eines Transfers jedoch stark gesunken.

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