N'Golo Kanté | Der Phönix des FC Chelsea

N'Golo Kanté | Der Phönix des FC Chelsea

N'Golo Kanté ist dank Tuchel als zentraler Spieler in die Chelsea-Stammelf zurückgekehrt, und im doppelten Champions-League-Halbfinale gegen Real Madrid war er sowohl defensiv als auch offensiv der Beste: Was wir in den 180 Minuten gegen die Spanier gesehen haben, war eine 2.0-Version des Franzosen, der nun Istanbul und den Henkelpott anvisiert. (Foto: IMAGO / MB Media Solution)

Zwei Spielzüge, die zu einem Tor von jemandem wie ihm führen, erwartet man nicht in einem Champions-League-Halbfinale. Aber N'Golo Kanté wollte in den zwei Partien gegen Real Madrid alles klar machen und stand sowohl im Hinspiel als auch im Rückspiel im Mittelpunkt.

Der französische Mittelfeldspieler spielte unter Frank Lampard nur eine marginale Rolle, aber mit der Ankunft von Thomas Tuchel haben sich die Dinge geändert und Kanté stieg wie Phönix aus der Chelsea-Asche empor.

Er wurde als bester Spieler des Spiels in der Nacht an der Stamford Bridge ausgezeichnet und am Ende des Spiels feierten ihn die Fans außerhalb des Stadions wie ein Held, weil N'Golo in 180 Minuten Real Madrid dominierte und seinem Team half, das Champions League Halbfinale zu gewinnen.

Unüberwindbar im Zweikampf

Sowohl offensiv als auch defensiv war der ehemalige Leicester-Mann für die Londoner von großer Bedeutung. Er luchste jedem die Bälle ab, egal ob es sich um geschickte Dribbler wie Kroos und Modric, oder um Defensivakteure wie Casemiro handelte, und drehte damit das Geschehen oftmals zugunsten der Blues.

Kein Problem für den Weltmeister im Mittelfeld, der mit 30 Jahren eine neue Version seiner selbst bietet: offensiv präsenter in einer Mannschaft, die wenig Risiko eingeht, und sich taktisch dabei mehr in den Dienst seiner offensiven Mitspieler stellt, ohne nur und ausschließlich Ballabfangjäger für die anderen zu sein.

Tuchel: „ein unglaubliches Vorbild“!

Im 3-5-2 mit Jorginho vor der Abwehr und Mount als Zehner macht der Nationalspieler alles, nimmt aber nie das Rampenlicht von seinen Mitspielern. Selbst in seiner Spielweise bleibt Kanté bescheiden, Egoismus vor dem Tor - Fehlanzeige. Immer im Sinne des Teams, das scheint das Mantra zu sein was im Kopf dieses sympathischen Ausnahmespielers abzulaufen scheint.

Wenn wir ein Adjektiv verwenden müssten, um seine Leistung zu definieren, wäre das korrekteste vielleicht "majestätisch". In seiner Pressekonferenz vor dem Rückspiel gegen Real sagte Tuchel über ihn: "Er ist ein unglaubliches Vorbild" und das selbst seine Mutter diesen Kante liebt!

Als Gary Lineker sagte, dass "70% der Erdoberfläche von Wasser bedeckt ist, und der Rest von Kanté", hatte er nicht unrecht. Aber jetzt gilt es abzuwarten, ob diese 2.0-Version des französischen Mittelfeldspielers Chelsea dabei helfen wird, Manchester City zu besiegen und die zweite Champions League der Vereinsgeschichte einzutüten. Die Antwort wird es am 29. Mai in Istanbul geben.

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