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Review | Juventus hilflos gegen kompaktes Inter

Review | Juventus hilflos gegen kompaktes Inter

Im Spitzenspiel der Serie A verlor am gestrigen Abend Juventus Turin gegen Inter Mailand mit 0:2. Die alte Dame wurde ihrem Spitznamen mit einem blutleeren und unkreativen Auftritt mehr als gerecht. Hinterher musste Andrea Pirlo sich zahlreichen kritischen Fragen stellen.

Juve-Coach Andrea Pirlo gab nach der Partie zu „eine schlimme Niederlage erlitten zu haben, wir hätten nicht schlechter spielen können und er war sehr überrascht" über die Performance seiner Truppe.

Die Bianconeri stellten Samir Handanovic kaum auf die Probe und hatten Glück, dass es nach dem Kopfballtor von Arturo Vidal und dem anschließenden Treffer durch Nicolò Barella nicht noch mehr Gegentore hagelte.

Lautaro Martinez hatte mehrere aussichtsreiche Gelegenheiten, die Führung auszubauen, war aber vor dem Tor nicht abschlussstark genug, während der amtierende Meister durch Federico Chiesa erst in den Schlussminuten wirklich zu einer klaren Torchance kam.

Fehlende Mentalität beim Meister

"Wir hatten von Anfang an die falsche Einstellung und wenn man nicht die Entschlossenheit hat, die Zweikämpfe zu gewinnen, wird es schwierig", betonte Pirlo gegenüber Sky Sport Italia.

"Wir sind einfach nicht ins Spiel gekommen, wir waren ängstlich, hatten Angst vor Inter's Offensive, also haben wir uns in unseren Köpfen nur aufs Verteidigen konzentriert und waren auch dort nicht aggressiv genug. Wir haben Inter erlaubt, die Initiative zu ergreifen, und sie werden unter diesen Umständen verheerend.“

Zudem könne Individuelle Qualität nur glänzen, wenn man dem Gegner mit Aggressivität und Entschlossenheit entgegentrete, argumentierte der 41-jährige Übungsleiter. Juventus hat nun 33 Punkte, liegt dabei sieben hinter Inter, hat aber noch ein Spiel gegen Napoli zu bestreiten. Daher wurde Pirlo gefragt, ob diese Niederlage die Ambitionen des Vereins beeinflusst habe?

Pirlo: „Ausrutscher gegen einen starken Gegner“

"Unsere Ambitionen bleiben die gleichen. Es ist ein Ausrutscher gegen einen starken Gegner, solche Dinge passieren, aber was mich enttäuscht, ist die Einstellung. Eine Mannschaft wie Juventus muss mit einem gewissen Selbstvertrauen und Ehrgeiz hierher kommen, mit dem Wunsch, die Initiative zu ergreifen und das Spiel in eine bestimmte Richtung zu lenken, aber wir waren zu zaghaft.“

Wenngleich der ehemalige Weltmeister von 2006 eine Teilschuld gleichermaßen auf sich nahm, so monierte er das träge Aufbau- und Übergangsspiel seiner Mannschaft. "Wir waren zu langsam in unserem Passspiel und haben es zu sehr über unsere Verteidiger forciert und nicht mit den Mittelfeldspielern.“

Juventus rennt Form der Vorjahre hinterher

„Wir wollten eine Situation schaffen, in der Chiesa oder Ramsey zwischen die Linien gehen können. Das ist nicht passiert, weil wir zu langsam und zu tief verschoben haben, so dass wir die Spieler von Inter nie wirklich aus ihrer Formation rauslocken konnten. Wir waren zu berechenbar.“

Andrea Pirlo hat also, zugegebenermaßen auch aufgrund zahlreicher Ausfälle, das Trainerduell mit seinem Lehrmeister Antonio Conte, verloren. Juve fehlte es in der Offensive an einem klaren Matchplan, den Pirlo der Mannschaft offensichtlich nicht adäquat vermitteln konnte. Dementsprechend ging der Sieg für Inter absolut in Ordnung und unterstreicht, dass der italienische Rekordmeister noch eine Menge Arbeit vor sich hat.

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