FM23: Finale furioso

FM23: Finale furioso

FM23: Die Würfel sind gefallen. Wir haben unsere erste Saison beendet. Wer hat es geschafft, sich für den internationalen Wettbewerb zu qualifizieren? Und wer hat die Titel in Slowenien und in der Slowakei gewonnen?

Slowakei: Bratislava wird Meister, Streda holt den Pokal

Die beiden besten Teams der Saison haben sich in der Slowakei für ihre Leistung belohnt. Während Dunajska Streda den nationalen Pokal gewinnen konnte, darf sich Slovan Bratislava über die Slowakische Meisterschaft freuen. Ein einziger Punkt sollte letztendlich entscheidend sein. Mit Rang drei in der Tabelle qualifiziert sich auch Spartak Trnava für den internationalen Wettbewerb. Spieler der Saison war zweifelsohne Thiago Borbas. Der Stürmer aus Uruguay schoss Slovan Bratislava fast im Alleingang zur Meisterschaft, sehr zur Freude von Manager Steffen Krauß.

„In der Rückrunde hatten wir einen enormen Lauf und daher haben wir den Meistertitel auch verdient. Thiago Borbas hatte mit seinen 37 Toren in 23 Spielen natürlich einen großen Anteil.“

Ruzomberok rettet sich über die Playoffs

3 von 4 Teilnehmer am internationalen Wettbewerb standen durch die Top 3 in der Liga-Tabelle fest. Der vierte Glückliche wird eigentlich über den slowakischen Pokal entschieden. Da diesen jedoch mit Dunajska Streda ein Verein aus den Top 3 gewann, ging der vierte Teilnehmer-Slot dann doch wieder an die Liga – aber nicht automatisch an den Tabellenvierten. Dieser musste sich mit den drei Teams dahinter noch einmal in einem kleinen Turnier messen. Und so kam es, wie es kommen musste. Favorit MSK Zilina konnte sich zwar im Halbfinale durchsetzen, verlor dann aber das Finale gegen MSK Ruzomberok. Damit ist Manager Lord Noctowl mit seinem Verein also auch in der kommenden Saison in der Conference-League-Quali mit dabei.

„Nachdem wir Trnava in einem sehr umkämpften Spiel niederringen konnten, war der Glaube der Mannschaft an sich selbst auf einmal wieder da. Am Ende des Tages war die Qualifizierung natürlich auch sehr glücklich. Aber wir haben es uns auch verdient. Wir können stolz auf diese erfolgreiche Saison sein. Hiermit haben wir ein gute Grundlage für den Verein geschaffen.
Slowakei

Slowenien: Koper lässt sich nicht mehr abfangen

In Slowenien ist die Überraschung perfekt. Nicht Maribor wird Meister, nicht Olimpija, nicht Domzale. Der FC Koper hat es geschafft und die Slowenische Meisterschaft geholt. Mit einem Vorsprung von vier Punkten setzt sich der Club aus der Seehafenstadt letztlich verdient vor NK Domzale durch. Es folgt Olimpija Ljubljana auf Rang drei. NS Mura wird Vierter, darf aber international nicht antreten, da der vierte Teilnehmer-Slot an den Pokalsieger geht. Wenige Tage nach Saisonende spricht man in Slowenien aber ohnehin nur vom FC Koper und Meistermacher Lorak Schmorak, der im Moment des Triumphs auch an die Verlierer denkt.

„In Koper ist man überglücklich über den Titel in der Liga und das Erreichen des Pokalfinals, vorallem aber über die Einnahmen, die durch die Champions League in der kommenden Saison zu erwarten sind. Chapeau auch an Domzale und Maribor, die beide Wettbewerbe bis zum Schluss offen gehalten haben.“

Vale Slovenscina, seit einigen Monaten Trainer von NK Domzale, nimmt dieses Lob natürlich gerne an. Besonders freut er sich aber über seinen Sieg gegen Ex-Club NK Celje.

„Nach der Entlassung bei Celje habe ich mich mit dem nachwuchsstarken NK Domzale auf einen Vertrag geeinigt. Der Start ist sehr gelungen. Wir haben aus den ersten 4 Spielen 10 Punkte geholt. Vor allem hat es gut getan mit meinem neuen Verein Celje zu schlagen.“

Maribor gewinnt das Pokalfinale und rettet Trainer Flippi

Eigentlich ist NK Maribor als klarer Favorit in das slowenische Meisterrennen gestartet. Doch eine katastrophale Hinrunde machte klar: Der Titel geht 22/23 an einen anderen Club. Dafür hat sich NK Maribor international in Topform präsentiert und Slowenien somit in der 5-Jahreswertung ein gutes Jahr beschert. Und mit dem Pokalsieg im Finale gegen den Meister aus Koper hat man sich am Ende einer durchwachsenen Saison dann doch noch für den internationalen Wettbewerb qualifiziert. Gut ist das auch für Coach Philipp Römer, der dadurch seinen Job behalten darf.

Slowenien

5-Jahreswertung: Slowenien holt 1.875 Punkte auf

Durch das gute Abschneiden – allen voran von NK Maribor – in den internationalen Wettbewerben darf sich Slowenien über satte 5.125 Punkte freuen. Damit toppt man die vergangenen vier Spielzeiten teilweise deutlich, was sich in der 5-Jahreswertung natürlich sofort bemerkbar macht. Man springt auf Rang 28 nach vorn und sitzt der Slowakei jetzt direkt im Nacken. Die verhasste Konkurrenz konnte nämlich nur 3.250 Punkte sammeln und damit ganze 1.875 Punkte weniger. Insgesamt hat die Slowakei die Nase aber noch vorn. Auf Rang 27 liegend verzeichnet man jetzt insgesamt 17.000 Punkte. Die Slowenen liegen mit 15.500 Punkten nur noch knapp dahinter. Und die Zeit spielt jetzt für sie. Nach der kommenden Saison wird nämlich das Fußballjahr 18/19 gestrichen. In diesem sammelten die Slowaken satte 2.000 Punkte mehr als die Slowenen. Das bedeutet: Holen die Slowaken in der kommenden Saison nicht mindestens 500 Punkte mehr als die Slowenen, dann werden sie von eben diesen überholt.

5 Jahreswertung
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