Milan der richtige Club für Tonali?
In der Serie A dreht sich in der Sommerpause das Transferrad wieder munter weiter und sorgt für das ein oder andere spektakuläre Gerücht. Am meisten polarisierten die Transfergerüchte um Brescias Sandro Tonali, welcher sich laut übereinstimmenden Medienberichten mit der AC Milan geeinigt haben soll.
Doch sind die „Rossoneri“ der richtige Schritt für den Youngster? Denn Franck Kessie und Ismael Bennacer offenbarten sich nach der langen Ligapause als kongeniales Duo im defensiven Mittelfeld und Timoué Bakayoko soll ebenfalls zurückgeholt werden. Tonali wird also um seinen Platz kämpfen müssen.
Die alte Dame dagegen möchte ihr Sturmzentrum mit Luis Suarez vom kriselnden FC Barcelona verstärken und beabsichtigt somit Paulo Dybala einen wahren Brocken vor die Nase zu setzen. Denn der Argentinier zeigte sich in der jüngeren Vergangenheit als wenig flexibel und muss somit um seinen Platz in der ersten Elf fürchten, sollten der Uruguayer tatsächlich seine Zelte in Turin aufschlagen.
Inter Mailand möchte sich ebenfalls bei den Katalanen bedienen und soll kurz vor einer Verpflichtung von Arturo Vidal stehen. Der Chilene spielte bereits bei Juventus Turin unter Trainer Antonio Conte und soll daher einem Wechsel zu den „Nerazzurri“ nicht abgeneigt sein. Doch wie hungrig sind die alternden Neuzugänge des amtierenden Vizemeisters noch?
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Mert Müldür | Sassuolos Senkrechtstarter der Saison
Nach der langen Ligapause überzeugte neben den Protagonisten der Serie A ein kleiner Verein aus der Emilia-Romagna namens US Sassuolo. Roberto De Zerbis Mannen spielten nicht nur erfrischenden Angriffsfußball, sondern verlangten Teams wie Juventus Turin oder Inter Mailand alles ab.
Ein Mann, dem wohl die wenigsten zugetraut hatten, dass er in seiner Debütsaison dermaßen beeindruckt, war Mert Müldür. Der 21-jährige Rechtsverteidiger wechselte vor der Saison für gerade mal sechs Millionen Euro von Rapid Wien zum italienischen Erstligisten.
Dort sollte er den zur AC Florenz abgewanderten Pol Lirola ersetzen, welcher in den letzten Jahren bei den „Neroverdi“ zum Führungsspieler gereift war. Dass der in Wien geborene junge Türke den Spanier in nur wenigen Monaten mehr als ersetzen würde, hatten wohl die wenigsten erwartet.
Der 1,88 Meter großgewachsene Abwehrhüne überzeugte mit Dynamik, Selbstvertrauen, offensiven Flankenläufen und Reife, sodass er sicherlich bereits in den Fokus einiger Serie-A-Giganten gerückt ist. „CSN – Der Serie-A-Talk“ hat Müldürs hervorragende Auftritte aufmerksam beobachtet und diese mit einem Platz in der „Post-Corona-Topelf“ gewürdigt.
Wer es noch in die Topelf nach Corona geschafft hat, erfahrt ihr im brandneuen Podcast von „CSN – Der Serie-A-Talk“! Alles über die Serie-A jetzt anhören! Auch bei Google Podcasts, Apple Podcasts, iTunes, Audio Now, PlayerFM, Castbox, Podbean. Bewertung nicht vergessen und “CSN – Der Serie-A-Talk” folgen auf:
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Das ist D'Aversas Geheimrezept | Ex-Parma-Profi Scavone im Interview
Roberto D'Aversa führte den FC
Parma von der dritten Liga zurück ins italienische Oberhaus und
etablierte den emilianischen Traditionsclub auf Anhieb im gesicherten
Mittelfeld der Liga. Ex-Parma-Profi Manuel Scavone (33) half Parmas
Coach entscheidend mit, die „Crociati“ in die Serie A zu bringen
und verrät wie dieser arbeitet.
Doch der Scavone kann nicht nur
berichten was hinter den Kulissen des FC Parma abging, sondern
wechselte nach dem gelungenen Aufstieg zum damaligen Zweitligisten US
Lecce. Sein Trainer damals – Fabio Liverani. Dieser schaffte mit
den Apuliern ebenfalls den Aufstieg in die italienischen Beletage.
Doch was macht Liverani so erfolgreich? Was unterscheidet ihn von
D'Aversa?
Es scheint als wäre es Manuel Scavones
persönliche Mission, zahlreiche Traditionsvereine wieder zurück in
die Serie A zu befördern. Denn der aktuelle Verein des in Bolzano
geborenen Italieners heisst SSC Bari! Nicht nur das „Stadio San
Nicola“, welches ganze 58 Tausend Tifosi Platz bietet, lässt
erahnen wie groß dort die Vereinshistorie ist.
Wird Bari zu Neapel 2.0?
Niemand geringeres als Aurelio De
Laurentiis, Eigentümer des SSC Neapel, kaufte den am Boden liegenden
Club letztes Jahr in Liga vier. Sohn Luigi kümmert sich dort als
Präsident mit voller Leidenschaft um die Belange des ehemaligen
Erstligisten und versucht es seinem Vater (führte Neapel aus der
Drittklassigkeit an die Serie A) gleichzutun. "Mein Bari wird
wie Rocky Balboa", verspricht Luigi De Laurentiis.
Wie ist die Stimmung beim aktuellen
Drittligisten und wie groß ist der Druck für die Spieler angesichts
der ambitionierten Ziele? Was zeichnet die Stadt, die Fans und die
Lebenweise der Apulier aus?
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Serie A | Darum wurde Sarri wirklich entlassen
Nach dem vorzeitigen Ausscheiden aus der Königsklasse beurlaubte Juventus Turin Cheftrainer Maurizio Sarri mit sofortiger Wirkung und ersetzte diesen innerhalb von 24 Stunden durch U23-Coach Andrea Pirlo. Nur wenige hatten mit dem Weltmeister von 2006 gerechnet, da ganz andere Namen gehandelt wurden.
Doch am Ende wurde es zur Überraschung aller die ehemalige Milanlegende. Dabei hat diese keinerlei Trainererfahrung aufzuweisen, was sich durchaus negativ auf die hohen Ambitionen der „alten Dame“ auswirken könnte. Zudem wurde auch die Kritik an Juves Management lauter, da Paratici & Co. Sarri zu wenig mit systemrelevanten Spielern unterstützt haben und ihm auch nicht wirklich die erforderliche Zeit eingestanden haben.
Bakayoko vor Rückkehr
Bei der AC Milan bahnt sich eine spektakuläre Rückkehr von Tiemouye Bakayoko an, welcher laut seriösen italienischen Medienberichten kurz vor einem permanenten Wechsel zu seinem Ex-Leihclub stehen soll. Doch wird der Franzose noch Platz finden im stark besetzten Mittelfeld der Rossoneri?
Während Inter Mailand in der Euro League die italienische Ehre auch gegen Bayer Leverkusen verteidigen konnte, musste nach Juve auch Atalanta Bergamo eine bittere Niederlage gegen das von Thomas Tuchel trainierte Paris Saint Germain hinnehmen. Doch was waren die Gründe für das Ausscheiden von „la Dea“?
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Francesco Caputo | Ein Mann für die Squadra Azzurra?
Zwar krönt die Serie A zum neunten Mal in Folge Juventus zum Meister, jedoch hat das Wettrüsten der Konkurrenz begonnen und die Gerüchte reißen nicht ab. Auch der italienische Rekordmeister bastelt fleißig am Kader für die nächste Spielzeit.
Denn wie Fabrizio Romano berichtet, soll Neapels Milik sich zum primären Transferziel der „alten Dame“ entwickelt haben. Ein Spielertausch mit Federico Bernardeschi steht im Raum, doch dieser könnte sich aufgrund der Vermarktungsrechte des Rechtsaußens schwierig gestalten.
Obwohl die Luft nach dem erneuten Scudettogewinn nun raus scheint, kämpft Superstar Ronaldo mit Ciro Immobile um die Torjägerkrone. Doch Juve-Coach Maurizio Sarri setzt aufgrund der bevorstehenden Achtelfinalpartie gegen Lyon auf Regeneration und könnte somit nicht ganz im Interesse des Portugiesen handeln. Besteht daher die Gefahr einer Kollision zwischen Ronaldos Ego und Sarris Rotationsabsichten?
Weiter südlich hat sich in der Emilia-Romagna ein Stürmer in den nationalen Fokus gespielt, denn Francesco Caputo schaffte mit seinem 21. Saisontreffer Historisches und ist nun der erfolgreichste Torschütze in der jungen Vereinsgeschichte des US Sassuolos. Ist der Mittelstürmer nun trotz seines fortgeschrittenen Alters ein Mann für die „Squadra Azzura“?
In der Toskana beim AC Florenz wurde gestern die Trainerfrage geklärt und Giuseppe Iachini auch für die nächste Saison in seinem Amt bestätigt. Aufgrund der zahlreich gehandelten Namen, kam dies für viele “Tifosi” ziemlich überraschend daher und natürlich bietet diese fragwürdige Entscheidung, angesichts der deklarierten Ambitionen der “Viola”, eine Menge Diskussionsstoff.
In der Lombardei wird dagegen fleißig Transfergerüchte produziert, denn sowohl Milan, als auch Inter wollen ihre Kader für die nächste Saison stärken. Während die AC ihre Fühler nach Aleksey Miranchuk streckt, versucht Inter Marash Kumbulla von Hellas Verona loszueisen. Doch wieviel ist dran an den Gerüchten und was können beide Akteure den Mailänder Traditionsclub bieten?
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Nach Rangnick-Absage – Bleibt Zlatan Milan erhalten?
Die Serie A sorgte diese Woche mit der Absage von Ralf Rangnick für die nächste große Sensation, denn damit hatte gewiss kein Tifoso mehr gerechnet. Doch auch in Verona gab es eine Antwort auf die Trainerfrage.
Ivan Gazidis, Geschäftsführer des AC Milans, sorgte in dieser Woche für einen wahren Paukenschlag, indem er Stefano Pioli in seinem Amt als Cheftrainer bestätigte und dessen Kontrakt um zwei weitere Jahre verlängerte. Somit werden die Lombarden nicht der neue Arbeitgeber von RB-Chef Ralf Rangnick. Doch was waren die Gründe für die überraschende Absage?
Zudem stellen sich nun einige Fragen. Welche Konsequenzen hat diese Entscheidung auf die Transferstrategie der „Rossoneri“? Gibt es nun doch noch eine Zukunft für Zlatan Ibrahimovic? Nimmt Paolo Maldini am Ende der Spielzeit aufgrund des gespaltenen Verhältnisses zu Gazidis seinen Hut?
Bei Aufsteiger Hellas Verona sorgte Aufstiegscoach Ivan Juric gleichermaßen für Sorgenfalten im Fanlager der Veronesen. Denn dieser wollte im Laufe der Woche entscheiden, ob er weiter im Verein bleibt, oder sich für einen neuen Arbeitgeber entscheidet, da die „Viola“ und der Torino Football Club um die Dienste des ehemaligen Genua-Akteurs buhlten.
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