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Das sind die 10 heißesten Wintertransfers diese Saison

Das sind die 10 heißesten Wintertransfers diese Saison

Hurra, Hurra, Hurra, das Transferfenster ist wieder da.

Denn auch wenn die ganz großen welterschütternden Transfers diesen Winter insbesondere in der Bundesliga bislang ausblieben, gab es auch in diesem Wintertransferfenster schon einige sehr heiße und spannende Transfers, insbesondere mit Blick auf die kommende WM, zu vermelden.

Hier ein Blick auf die (Stand 27.01.) bislang heißesten Transfers auf dem europäischen Markt. (Bild: IMAGO / Every Second Media)

PLATZ 10: JEREMY AREVALO (Racing Santander zum VFB Stuttgart)

Alemania, Esperamos Verte.

Diese Worte (zu deutsch "Deutschland, wir freuen uns auf euch") könnten mittlerweile der Schlachtruf der Ecuadorianer mit Blick auf die kommende WM sein. Denn Deutschland und dritte Gruppenspiele, da war doch was (Grüße an Südkorea 2018).

Aber halb so schlimm. Solange die Ecuadorianer nur defensiv gut stehen und in ihrem 300 Meter über den Wolken liegenden Stadion ihren Gegnern das Gefühl geben, sich grade auf einem Tauchtrip in der Nähe des Mariannengrabens zu befinden, dabei aber keine Tore schießen (5 Gegentore in 18 Spielen in der WM-Quali):

Da spielt man dann eben 0 : 0, holt dann für 2 Minuten nochmal kurz Oliver Neuville aus der Rente und macht es wie gegen Polen beim Sommermärchen 2006: Schnell noch das 1 : 0 und Haken dran. Deutschland ist eben doch eine Turniermannschaft.

Doch ist es wirklich nur noch der schon seit 10 Jahren vom Stein-Der-Weisen-Elixier naschende ewig junge Enner Valencia (36), der gefühlt noch bis zur nächsten Eiszeit für Ecuador auf Torejagd geht?

Ausgerechnet die neue Talent-Hochburg für ambitionierte DFB-Spieler VFB Stuttgart soll diese Frage nun beantworten.

Denn dort knipst ab jetzt ein 20-jähriger ecuadorianischer Youngstar, der mit 8 Toren in 18 Spielen nicht nur seinen Verein Racing Santander mal eben auf Platz eins der zweiten spanischen Liga schoss, sondern zuzüglich aktuell zu einem der aktuell heißesten Talente Südamerikas zählt.

Auch Vereine wie Frankfurt, Brighton und Atalanta Bergamo waren an dem Youngstar dran, letztendlich aber machte der VFB Stuttgart das Rennen.

Dort erhielt Arevalo einen Vertrag bis 2031 und kostete dem Verein dafür eine Ablösesumme von 7 Millionen Euro.

Naja, immerhin - wird sich der Bundestrainer denken - potenzielle WM-Defensivspieler wie Jeff Chabot, Maxi Mittelstädt oder vielleicht sogar Finn Jeltsch könnten sich dann ja im VFB-Training gleich schon mal ein bisschen für das alles entscheidende WM-Gruppenspiel einspielen.

PLATZ 09: JOVAN MILOSEVIC (VFB Stuttgart zu Werder Bremen)

Tore schießen möchte man auch in Bremen demnächst mal wieder, insbesondere nach der jüngsten 0 : 3 Pleite gegen Dortmund, welche wieder mal bewies, dass selbst ein durchwachsener BVB mit 53 Ballbesitz noch lange nicht dafür sorgt, dass man an der Weser mal wieder ansatzweise das Tor findet. Es sei denn natürlich die Defensive heißt Eintracht Frankfurt, aber gegen die würde ja aktuell sogar jede Drittliga-Mannschaft drei Tore schießen.

Denn Keke Top, der nach wie vor leider so "Top Top Top" ist, wie Pep Guardiola's Stimmung nach einer 0 : 6 Niederlage gegen Manchester United und der nach einem halben Jahr wieder abgewanderte "Königstransfer" Victor Boniface, dessen Medizincheck vor der Saison gefühlt etwa genau so detailliert verlief wie die gewollte Ausmusterung eines bereits 30 mal wegen illegalem Waffengebrauchs verurteiltem Serienkillers bei der Bundeswehr: Torgefahr sieht auf jeden Fall anders aus.

Und wenn Werder-Sportmanager Clemens Fritz dann morgens schlaftrunken in die Küche torkelt, mit seinem Handy durch die Weiten des weltumspannenden Netzes scrollt und auf der den meisten Lesern sicherlich unbekannten Geheimtipp-Seite für Sportmanager transfermarkt.de plötzlich liest, dass er ja tatsächlich noch Spieler leihen darf, ist der Hörer natürlich schneller gezückt, als das Wasser die Weser runterfließt.

Könnte die Leihe des 20jährigen Stuttgart-Talents Jovan Milosevic nun tatsächlich noch einmal Schwung in die Bremer Offensive bringen?

Denn im Gegensatz zu Boniface ist er auch der Typ mitspielender Stürmer, wie ihn Trainer Horst Steffen bereits mit Fisnik Asllani in Elversberg hatte: Es ist also nicht auszudenken, dass - insbesondere im Zusammenspiel mit Flügelflitzer Samuel Mbangula - der serbische Nationalspieler vielleicht wirklich nochmal der Unterschiedsspieler für die Grünweißen im Kampf um den Klassenerhalt werden könnte.

Denn sein wir mal ehrlich - wer, wenn nicht er? Den Bremen-Fans wäre es mehr als zu wünschen.

PLATZ 08: ARNAULD KALIMUENDO (Nottingham Forest zu Eintracht Frankfurt)

Und jetzt die große Preisfrage an alle Football-Manager-Zocker:

Was macht man als Manager, wenn man mit 39 Toren die zweitbeste Offensive der Liga stellt, die Defensive allerdings weiterhin alles tut, in Sachen Gegentore dem All-Time-Torrekord der Bayern (101 Tore) nachzujagen?

Richtig, man verpflichtet einfach noch einen weiteren Stürmer. Die Defensive fängt ja schließlich vorne an, wie Stefan Effenberg immer so schön sagt. Und der muss es ja wissen.

Arnauld Kalimuendo, ein Spieler, der es die vergangene Jahre schaffte, selbst die langweiligste Transfer-Update-Die-Show-Folge dank irgendwelcher Gerüchte mit Leben zu füllen, hat es damit nun tatsächlich geschafft, bei der Eintracht zu landen, per Leihe vom abstiegsbedrohten Premier-Ligisten Nottingham Forest.

Steht also nun die nächste Torparty für die Eintracht bevor nach Omar Marmoush und Randal Kolo Muani?

Kolo Muani und Kalimuendo klingt ja zumindest vom Namen her schon mal ähnlich, Franzosen sind sie auch beide - ob das aber auch vom Toroutput ähnlich sein wird, wird die Zeit zeigen.

Bei 2 Ligatoren in 2 Spielen steht der Neuzugang allerdings schon jetzt, nachdem er letzte Saison beeindruckende 17 Tore und 3 Vorlagen für den französischen Erstligisten Stade Rennes erzielte.

Ob dieser Transfer tatsächlich die wirklichen Probleme der Eintracht lösen kann, kann aktuell nur der liebe Gott (oder im Idealfall Frankfurt-Sportmanager Markus Krösche) wissen.

Und falls nicht, dann muss Kalimuendo wohl 4 Tore pro Spiel schießen: Auch mal eine ganz nette Challenge, für einen Stürmer, der mit 24 Jahren nach wie vor auf eine Nominierung und einen Durchbruch in der französischen A-Nationalmannschaft wartet.

PLATZ 07: BRENNAN JOHNSON (Tottenham Hotspur zu Crystal Palace)

Nun aber zu Ex-Frankfurt-Trainer und Europa-League Sieger Oliver Glasner:

Denn bevor dieser noch völlig ausrastet, beziehungsweise Angst bekommt, nach den neuesten Gerüchten rund um seinen Top-Stürmer Jean-Philippe Mateta bald nur noch mit Balljungen trainieren zu können, jetzt mal ein kleiner Blick in die Premier League.

Denn auch dort gab es diesen Winter einige spektakuläre Transfers, darunter der Transfer von Brennan Johnson von Tottenham Hotspur zu Crystal Palace.

Der walisische Flügelstürmer soll dort den immer noch schmerzhaften Abgang von Ebereche Eze zum FC Arsenal vergangenen Sommer kompensieren, was die Eagles sich ganze 35 Millionen Euro kosten ließen, vereinsinterner Rekord-Transfer.

17 Tore und 5 Vorlagen erzielte er letzte Saison für die Spurs und war damit noch einer der wenigen Leistungsträger in einer (den Europa-League-Titel ausgenommen) Premier-League-Saison zum Vergessen.

Nun soll Brennan Johnson also den aktuellen englischen Pokalsieger wieder zu neuer Kraft verhelfen - und in den Playoffs im März vielleicht noch nebenbei Wales zur WM schießen.

Was wiederum bedeuten würde: Die italienische Nationalmannschaft würde eine dritte WM in Folge auf die Flugkosten ihrer Nationalmannschaft für eine Weltmeisterschaft verzichten und damit erneut einen entscheidenden Teil zur Bekämpfung des Klimawandels beitragen.

Ob ein hashtag - stay at home aber so im Sinne der Fans der Squadra Azzurra wäre: Wohl eher nicht.

PLATZ 06: MARC GUEHI (Crystal Palace zu Manchester City)

Doch was war es eigentlich, was Crystal-Palace-Coach Oliver Glasner zuletzt "das Herz gleich zwei mal aus der Brust riss", wie er selbst nach der 1:2-Niederlage gegen "Sunderland" verkündete: Natürlich der plötzliche Verkauf der Vereinsführung seines Abwehrchefs und Kapitäns Marc Guehi zu Manchester City, angeblich völlig überraschend und ohne Absprache.

Und das wo, nachdem Ausscheiden des Titelverteidigers gegen den Fünftligisten Macclesfield im FA-Cup, doch mit der Conference League zumindest noch ein Titel realistisch wäre.

Zur Wahrheit an diesem Transfer gehört allerdings auch: Wenn ein Verein für einen Spieler, der im Sommer den Club ohnehin ablösefrei verlassen würde, noch 35.5 Millionen Euro bekommt und diesen folglich ziehen lässt: Kann das dann für einen so erfahrenen Trainer wie Oliver Glasner wirklich so (!!!) überraschend sein?

Oder möchte hier einer aktuell einfach nur noch weg, bzw. schielt hier möglicherweise schon auf einen neuen Job? (Grüße an Manchester United).

Der Wechsel von Marc Guehi, der nun die anhaltende Verletzungsserie in der Defensive der Skyblues kompensieren soll, ist nun zumindest vollzogen: Ein Grund mehr für die Bayern den Vertrag von ihrem Innenverteidiger Upamecano schnellstmöglich zu verlängern, bevor deren anderer Alternativ-Wunschkandidat Nico Schlotterbeck womöglich auch noch beim BVB verlängert.

Und für Crystal Palace und Oliver Glasner heißt es nun: Mund abputzen, weiter machen und sich klar werden: Selbst für die Premier-League-Clubs, die Könige der Tiere im weltweiten wirtschaftlichen Vergleich, gibt es eben immer noch den einen König der Löwen, den Verein, der in der Nahrungskette dann eben noch mal darüber steht: In dem Fall (wieder mal) Manchester City.

PLATZ 05: MARC-ANDRÉ TER STEGEN (FC Barcelona zum FC Girona)

Doch kommen wir zurück zur deutschen Nationalmannschaft: Dort sieht es nämlich aktuell so aus, als ob das Torwart-Battle um den WM-Platz Oliver Baumann vers. Marc-André Ter Stegen in dieser Rückrunde doch nochmal spannend werden könnte.

Das, was Leverkusen nämlich bis 2024 in puncto Titel waren, war der langjährige Barcelona-Kapitän Marc-André Ter Stegen bislang in Sachen Nr.-1-Torwart-für-Deutschland sein: Immer im Rennen, aber am Ende nie gut genug, um an einem Manuel Neuer vorbei zu kommen.

Das könnte sich, trotz Ausmusterung beim FC Barcelona ausgerechnet unter dem ehemaligen Deutschland-Trainer Hansi Flick, jetzt allerdings noch mal ändern - und das sogar ganz ohne Umzug, ganz nach dem Motto egal ob Mailand oder Madrid, Hauptsache Italien, beziehungsweise im Fall Ter Stegen Egal ob Montilivi oder Camp Nou, Hauptsache Barcelona.

Im mit vollem Namen "Estadi Municipal de Montilivi" soll Ter Stegen nun nämlich für den FC Girona das Tor hüten, einem Verein, der letzte Saison noch sensationell in der Champions League mitspielte, diese Saison allerdings akut abstiegsbedroht ist.

Könnte dieser Transfer daher die letzte Chance für Ter Stegen sein, nach dem Rücktritt von Manuel Neuer nach der Heim-EM 2024 seinen ewig unerfüllten Traum nochmal wahr zu werden?

Nun, Julian Nagelsmann wird ihn sicher ganz genau im Auge behalten. Und 80 Millionen weitere deutsche Bundestrainer sicherlich auch.:)

PLATZ 04: ENDRICK (Real Madrid zu Olympique Lyon)

Was aber ist eigentlich los mit Brasilien?

Von der Nation, die einst für den schönsten und fairsten Fußball dieses Planeten stand, ist nämlich Stand jetzt nicht mehr viel mehr übrig geblieben, als eine Mannschaft die konstant unterperformed (lediglich Platz 5 in der Qualifikation hinter Kolumbien, Uruguay und Deutschland-Gruppengegner Ecuador) und zuzüglich mehr und mehr Anstalten macht, FIFA-Weltranglisten-Erster in Sachen Das "mit Abstand unsympathischste Team der Welt" zu werden.

Einige Premier-League-Fans erinnern sich möglicherweise an die jüngste Aktion von Brasilien-Flügelstürmer Gabriel Martinelli (FC Arsenal), wo er seinen grade schwer verletzten Gegenspieler Conor Bradley im Top-Spiel gegen Liverpool versuchte vom Spielfeld zu treten - vom an Mobbing grenzenden und absolut bodenlosen Machtkampf von Real-Madrid-Star Vinicius Junior gegen Xabi Alonso, welche am Ende für die Entlassung Alonsos sorgte, wollen wir hier gar nicht erst reden.

Verglichen mit solchen Führungsspielern wirken die "Wälzmeister"-Schwalben von Neymar mittlerweile schon fast wie das Intro eines Vorzeigevideos einer Benimmschulung für junge Nachwuchsfußballer.

Da machen sich viele Brasilien-Fans trotz der Verpflichtung von Ex-Real-Trainer Carlo Ancelotti zu Recht große Sorgen darüber, ob die Brasilianische Nationalmannschaft nicht vielleicht sogar die Enttäuschung der kommenden WM wird.

Fakt ist, dass Brasilien aktuell unbedingt einen neuen Knipser brauch, der sich fernab vom aktuell chronisch vergifteten Real-Madrid-Umfelds behutsam auf die WM vorbereiten kann: Könnte Endrick möglicherweise dieser Knipser sein?

Der Spieler, der vor ein paar Jahren noch mit grade mal 15 Jahren als der neue Pelé, das größte brasilianische Talent seit 10 Jahren galt und für eine Rekordablösesumme von 72 Millionen Euro noch vor seinem 16. Lebensjahr zu Real Madrid wechselte?

Die Zeichen stehen nach seinem Leihwechsel zu Olympique Lyon auf jeden Fall nicht schlecht. Auf Platz 1 der Europa-League-Tabelle hat man dort nämlich derzeit große Chancen auf den Titel des vermeintlich "Kleinen Bruders der Champions League."

Mit 4 Scorern in 2 Spielen legte Endrick bei den Franzosen des Weiteren bereits jetzt einen wahren Kickstart hin. Könnte der Wechsel zum Verein, bei dem auch einst ein gewisser Karim Benzema seinen Durchbruch schaffte, daher vielleicht der entscheidende Schritt gewesen sein?

Die Rückrunde wird es zeigen, auch wenn man nicht vergessen darf, dass in der Premier League beim FC Brentford mit Igor Thiago grade ein weiteres brasilianisches Megatalent (Platz 2 in der Torjägerliste hinter Erling Haaland) auf sich aufmerksam macht.

PLATZ 03: EDIN DZEKO (AC Florenz zum FC Schalke 04)

Die Bundesliga eine One-Club-Liga, Brasilien nicht mehr 11 strahlende Sunny-Boys, die einfach nur atemberaubenden Fußball spielen und daran zu allem Überfluss auch noch Spaß haben - und selbst in der Premier League eine Situation, wo sich ein Großteil der Vereine nur noch wie Ausbildungsvereine für die noch größeren Player fühlen:

Gibt es da überhaupt noch Anlass für Fußballromantik?

Ja, gibt es!. und darum auch unser Platz drei: Edin Dzeko zum FC Schalke 04.

Man stelle sich einfach vor - und so ähnlich soll es ja abgelaufen sein: Da ruft ein bosnischer Nationalspieler, der vom reinen Toroutput zu den vielleicht erfolgreichsten Fußballern der letzten 20 Jahre gezählt werden muss, von sich aus bei den Königsblauen an, etwa mit den Worten:

"Hey Leute, hab da ein paar Angebote aus Saudi Arabien, aber irgendwie hat mich da gestern so'n Nationalmannschaftskollege namens Sead Kolasinac angerufen, mit der Frage, ob ich nicht vielleicht doch lieber noch mal was cooles erleben will? Zum Beispiel Schalke 04 vor 75.000 Fans zum Aufstieg zu schießen? Wie sieht's aus? Habt ihr nicht vielleicht doch noch ein Platz frei?"

Und nur nochmal, dass jedem nochmal bewusst wird, über was für einen Stürmer wir hier reden: 120 Scorer, inklusive Torjägerkanone und Meistertitel für den VFL Wolfsburg, 100 Scorer für Manchester City, 173 Scorer für die AS Rom, wie auch nicht zuletzt 64 Scorer für Fenerbahce Istanbul: Das sind Zahlen, die nicht weit weg von den Zahlen eines Cristiano Ronaldos sind.

Und natürlich darf man hier nicht komplett vergessen, dass Dzeko mittlerweile auch schon 39 Jahre alt ist - dass dieser Transfer, aber ganz klar (neben dem Transfer von Raul) einer der spektakulärsten Schalke-Transfer und vielleicht der spektakulärste Zweitliga-Transfer aller Zeiten ist, steht allerdings außer Frage.

Insbesondere dann, wenn dieser Stürmer dann auch gleich in seinem ersten Schalke-Spiel trifft und den Fans mit einer kongenialen Brustannahme zeigt, dass hier vielleicht bald sogar noch größere Träume wahr werden könnten.

PLATZ 02: NICLAS FÜLLKRUG (West Ham United zum AC Milan)

Und zum Thema Fußballromantik:

Was könnte romantischer sein als die Wiederauferstehung von "Uns Lücke", Niclas Füllkrug in Mailand, ausgerechnet der Stadt, die einst die Erfolgshochburg für DFB-Legenden im Ausland wie Andreas Brehme, Lothar Matthäus, Jürgen Klinsmann war.

Während genannte Spieler allerdings alle für den Stadtrivalen Inter Mailand aufliefen, wechselte der möglicherweise doch heimliche Urheber des Smashhits "Füllkrug mit Bier" zum vielleicht noch cooleren Stadtrivalen.

Zur emotionalen Karriere-Achterbahnfahrt von Niclas Füllkrug in den letzten Jahren haben wir hier bereits alles geschrieben (wer es noch nicht gelesen hat, gerne HIER klicken), nun aber könnte es sein, dass sich die Story vielleicht doch nochmal zum Positiven wendet.

In 5 Spielen (1 Tor) konnte Füllkrug bereits beweisen, dass er für Trainer Massimiliano Allegri weit aus mehr als nur ein Ergänzungsspieler werden könnte.

Und man stelle sich es sich nur mal vor: Ausgerechnet Füllkrug als derjenige, der die Rossoneri, einen Verein, der diese Saison nicht einmal europäisch spielt, der aber aktuell dennoch mit nur knapp hinter dem Erzrivalen Inter Mailand auf Platz 2 steht, am Ende wirklich zur Meisterschaft schießt, um dann mit Pauken und Trompeten bei der WM 2026 sein Comeback im deutschen Nationaldress zu feiern.

Das steht zwar bislang noch in den Sternen, aber immer dann da zu sein, wenn niemand mehr mit ihm rechnet: Zu welcher Karriere würde dies besser passen als zu der von Niclas Füllkrug?

PLATZ 01: ANTOINE SEMENYO (AFC Bournemouth zu Manchester City)

Und unsere Goldmedaille für den bislang heißesten Transfer diese Wintertransferphase: Der muss trotzallem an Antoine Semenyo gehen, auch wenn ich mich als aktuell vielleicht Der Fußballromantiker im Kickfieber-Team ein bisschen dagegen gewehrt habe.

Doch zu unschlagbar scheinen die Skyblues auf dem Papier mit diesem neuen Dreiersturm Antoine Semenyo, Omar Marmoush und Erling Haaland, wenn man an den jüngst etwas strauchelnden einzigen wirklichen Konkurrenten FC Arsenal denkt (2 : 3 gegen Manchester United + ein äußerst uninspiriertes 0 : 0 gegen den FC Liverpool), dann um so mehr.

Denn - ohne etwas jinxen zu wollen - man muss kein Premier-League-Experte sein, um erahnen zu können, dass sich die Zeit von Pep Guardiola bei Manchester City dem Ende zuneigt.

Doch wer Guardiola zutraut den Verein, mit dem er über Jahre hinweg die beste Liga der Welt dominiert hat, ausgerechnet in einer Schwächephase zu verlassen, der hat Pep Guardiola nie gekannt.

Denn so sicher, wie das Amen in der Kirche oder die Verschiebung der Dreiecke auf dem Rasen (was im Falle Guardiolas etwa aufs Gleiche hinauskommt) ist klar, dass der vielleicht erfolgreichste Trainer des 21. Jahrhunderts Manchester City nicht ohne einen letzten Titelkampf verlassen wird: Bei dem er am Ende das tut, was er am liebsten tut: Titel zu gewinnen.

Nicht anders ist diese plötzliche Winter-Transferoffensive von Manchester City zu erklären?

Und was sind schon 72 Millionen Euro für einen neuen Stürmer?

Am Ende eben das, wofür Geldquellen ohne Limit am Ende sorgen:

Antoine Semenyo zu Manchester City, der nicht nur teuerste, sondern auch spektakulärste Wintertransfer 2025/26.

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