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Das sind die 10 heißesten Wintertransfers diese Saison

Hurra, Hurra, Hurra, das Transferfenster ist wieder da.

Denn auch wenn die ganz großen welterschütternden Transfers diesen Winter insbesondere in der Bundesliga bislang ausblieben, gab es auch in diesem Wintertransferfenster schon einige sehr heiße und spannende Transfers, insbesondere mit Blick auf die kommende WM, zu vermelden.

Hier ein Blick auf die (Stand 27.01.) bislang heißesten Transfers auf dem europäischen Markt. (Bild: IMAGO / Every Second Media)

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1. FC Köln: Kwasniok bald vor dem Aus?

Schon vor der Saison wusste man in Köln, mit Lukas Kwasniok einen Trainer geholt zu haben, der anders ist als viele anderen Trainer: Weniger glattgebügelt, weniger dem typischen modernen Mainstream-Laptop-Trainer entsprechend, aber dennoch ein Trainer, der bereits in Paderborn bewiesen hat, jemand zu sein, der wie kaum ein anderer Energie und Siegeswillen in eine Mannschaft bringen kann. (Bild: IMAGO / Beautiful Sports International)

Kwasniok, der neue Baumgart - jemand, der (wie man in Bayern sagt) "sich nichts scheißt", sondern stets offen und ehrlich sein Herz auf der Zunge trägt: Eigentlich doch das perfekte Match für den Effzeh? Dachte man.

Denn trotzdem - und trotz des hervorragenden Saisonstarts - sehen viele Fans die Zusammenarbeit zwischen Lukas Kwasniok und dem 1. FC Köln jetzt schon als gescheitert an. Verschiedene Gründe, auf und neben dem Platz, trugen hier zu bei, nicht zuletzt eine weitere 1 : 2 Niederlage gegen den SC Freiburg und das damit (den Sieg gegen Mainz am 17. Spieltag ausgenommen) neunte Spiel ohne Sieg.

Hier 6 Gründe, warum es mit dem 1. FC Köln und Lukas Kwasniok bislang noch nicht perfekt zu matchen scheint:

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Afrika Cup 2025/26: Diese 10 Teams haben am meisten begeistert

Der Afrika Cup 2025/26 ist gespielt und trotz eines dramatischen Finales hat sich am Ende mit dem Senegal ein würdiger Afrika-Cup-Sieger durchgesetzt. Doch schauen wir noch einmal auf das gesamte Turnier zurück. Welche Mannschaften haben über das ganze Turnier am meisten begeistert? Welche vermeintlich kleineren Teams haben möglicherweise sogar überrascht? Und welche Teams sollte man im Auge behalten, auch mit Blick auf die kommende WM?

Das Turnier der Leidenschaft

Spieler, die nach einer Schiedsrichterfehlentscheidung das Spielfeld verlassen, Teams, die ihr letztes Trainingslager in einer Orangenplantage abhalten, Nationen, die wenige Wochen vorher noch mit zwei sich gegenseitig bekämpfenden Trainern antreten, so wie auch Balljungen, die dem Torwart das Handtuch zum Abtrocknen wegnehmen: All das sind Geschichten, die natürlich auch zur vergangenen Afrikameisterschaft dazu gehören.

Dennoch: Man würde einen großen Fehler begehen, den Afrika-Cup nur auf diese Geschichten zu reduzieren und als das vermeintliche "Rockn-Roll-Turnier" zu brandmarken in dem statt VAR-Millimeter-Abseits-Entscheidungen aufgrund irgendwelcher Haarspitzen von Spielern die Trainer auf Elefanten angeritten kommen und jeder dann zum Training kommt, wenn grade die Sonne gut steht.

Denn als jemand, der dieses Turnier, umgeben von frenetisch feiernden ägyptischen Fanmassen von Anfang bis Ende verfolgt hat, gibt es für mich keine Diskussion darüber, dass der Fußball bei diesem Turnier um Längen spritziger, proaktiver und begeisternder war als der Fußball, der beispielsweise größtenteils bei der Euro 2024 gespielt wurde.

Kaum eine Mannschaft spielte, so wie die englische Nationalmannschaft unter Gareth Southgate oder auch zu großen Teilen die französische Nationalmannschaft unter Didier Deschamps bei der vergangenen EM, rein ergebnisorientierten Fußball.

Stattdessen gab es, neben über weite Strecken unbändigem Kampfgeist und Einsatzwillen, in vielen Spielen furiose Ballstafetten, beeindruckende Konterangriffe und Traumtore auf einem Level zu sehen, von dem viele andere Turniere nur träumen können.

Nahezu jedem Spieler merkte man an, dass es für ihn das Größte war, für sein Heimatland aufzulaufen und die eigenen Fans stolz zu machen, egal, ob man für einen der Favoriten wie Senegal, Marokko oder Nigeria auflief oder eben für einen dieser unzähligen Underdogs wie Tansania, Sambia oder Sudan.

Ein Turnier, wo die Fans für die Spieler an allererster Stelle standen, die es ihnen wiederum mit einem Support dankten, der über weite Strecken atemberaubend und einmalig war.

Darüber hinaus zeigten auch die Favoriten aus Afrika, dass mit ihnen bei der kommenden WM auch im Kampf um den Weltmeistertitel zu rechnen ist.

In teils packenden Duellen gab es kaum einen Favoriten, der es nicht mindestens bis ins Viertelfinale schafte und das mit Fußball auf einem spielerisch wie auch taktischen Niveau, welches auch bei der kommenden WM jeder Top-Nation gefährlich werden könnte.

Doch kommen wir nun zu den 10 größten und positivsten Überraschungen dieses Turniers - und weil wir es sind präsentieren wir euch zuzüglich auch noch 10 der aktuell größten Top-Talente Afrikas, Spieler, die als "Player To Watch" des Turniers vielleicht noch nicht jeder von euch auf dem Zettel hat - die man aber, insbesondere auch im Hinblick auf einen großen Top-Transfer in den nächsten Jahren, mal ganz klar auf dem Schirm haben sollte. Los geht's!

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Diese 10 Clubs traf der Afrika Cup am härtesten

Vom 21.12.2025 bis zum 19.1.2026 fand in Marokko der Afrika Cup Of Nations (AFCON) statt. Damit hat man es geschafft, dass ein Teil der Spiele in der Winterpause stattfand, in denen die Teams aus einigen Ligen zumindest mal für eine kurze Zeit durchschnaufen konnten. (Bild: IMAGO / Sebastian Frej)

Dennoch war es für viele europäische Teams eine große Herausforderung aufgrund des Turniers so viele Stars abstellen zu müssen, wie man aktuell nicht nur in der Bundesliga an der Formkrise von Bayer Leverkusen sieht.

Insbesondere die Vereine aus den Ligen, bei denen es faktisch keine Winterpause gab (Serie A und Premier League) traf der Afrika Cup besonders hart. Hier eine Analyse, wie die 10 Vereine, die die meisten Spieler abstellen mussten, sich in der Zeit so geschlagen haben:

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Großbaustelle Frankfurt: Wo muss die Eintracht im Winter nachlegen?

25 Punkte, 30 Tore und ein Platz 7 in der Bundesliga klingen zunächst erst einmal nach einer Okay-Session. Dagegen stehen allerdings auch 30 Gegentore in 16 Spielen in der Bundesliga (nur Heidenheim hat mehr) wie auch 16 Gegentore in 8 Spielen in der Champions-League (nur Ajax hat mehr).

Hinzu kommen ein 1 : 5 gegen Liverpool, ein 1 : 5 gegen Atletico Madrid, wie auch zuletzt ein 0 : 4 gegen RB Leipzig, drei Spiele, wo die Eintracht nicht nur verlor, sondern schlichtweg vor allem aufgrund einer desolaten Defensive vom Gegner komplett vermöbelt wurde.

(Bild: IMAGO / Kessler-Sportfotografie)

Daher ist es verständlich, dass auch Dino Toppmöller nach der sehr erfolgreichen letzten Saison (Platz 3) nun doch wieder in der Kritik steht.

Wir wollen aber die Gelegenheit nutzen und mal einen genaueren Blick auf den Kader richten. Ist dieser Kader wirklich stark genug, um dauerhaft um Europa und um die Champions League mit zu spielen? Und wo müsste man eventuell nachbessern?

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Passt Ebnoutalib zu Eintracht Frankfurt?

Die SV Elversberg und ihre Talente: Nach Nick Woltemade, Paul Wanner, Fisnik Asllani und Muhammed Damar ist nun bereits das nächste Top-Talent im Anflug auf die Bundesliga: Der 22jährige Younes Ebnoutalib, vor einem halben Jahr noch in der Regionalliga gespielt, nun offiziell ab der Rückrunde neuer Stürmer beim Champions-Ligisten Eintracht Frankfurt.

Ob hier sogar die deutsche Nationalmannschaft bald ein Thema werden könnte, sollte zum Beispiel sein neuer Teamkollege Johnny Burkardt weiter von Verletzungen geplagt werden und Ebnoutalib für ihn zum ernsthaften Herausforderer werden?

Frankfurt, ein Wintermärchen

Younes Ebnoutalib, in Frankfurt geboren, spielte seit dem 1. Januar 2025 für die SV Elversberg in der zweiten Bundesliga. In der laufenden Saison 2025/26 verbuchte er in 17 Ligaspielen zwölf Tore und ist damit aktuell der Spieler mit den meisten Toren in der gesamten zweiten Bundesliga.

Der 1.91 große Mittelstürmer, der theoretisch sowohl für die DFB-Elf als auch für die marokkanische Nationalmannschaft spielen könnte, absolvierte seine Ausbildung bei mehreren kleinen Vereinen in Frankfurt, darunter der SV 07 Heddernheim und die SG Rot-Weiss Frankfurt. Zudem spielte er in der Jugend des SV Wehen Wiesbaden.

Im Jahr 2022 wechselte er zum italienischen Drittligisten AC Perugia, wo er sowohl für die U19 als auch punktuell in der ersten Mannschaft eingesetzt wurde, alles aber noch längst keine Garantie, dass er schon bald einen solchen Sprung machen, beziehungsweise sich überhaupt im hochbezahlten Profifußball durchsetzen würde.

Denn nach seiner Rückkehr nach Deutschland spielte er zunächst für den FC Gießen, einem Verein, der zum Zeitpunkt seines Abgangs zum SV Elversberg sogar für die Regionalliga Südwest zu schwach war und damit sogar in die noch unterklassigere Hessenliga, sprich in die 5. Liga, absteigen musste. Dennoch freut man sich in Gießen über die Entwicklung von Ebnoutalib:

Doch dann legte Ebnoutalib auf einmal einen ganz anderen Weg ein, den highway to the stars, über Elversberg zu dem Verein, der nicht nur Verein seiner Heimatstadt ist, sondern der vor ein paar Wochen noch gegen Spieler wie Mo Salah, Harry Kane und Lamine Yamal spielte.

"Musste mit den Tränen kämpfen"

Dies und weitere Aussagen fielen seitdem vom Spieler selbst, dessen Vater übrigens Silbermedaillengewinner im Taekwondo war und seither in Frankfurt sein eigenes Taekwondo-Center betreibt.

„Es ist ein unglaubliches Gefühl, das bedeutet mir sehr viel. Für die Eintracht zu spielen, war für mich immer ein Kindheitstraum“,

sagte der Spieler beispielsweise in einem Interview seines neuen Clubs.

Es ging alles sehr schnell. Es fühlt sich an wie ein Traum und freue mich unheimlich. Für seine eigene Stadt zu spielen, ist schon sehr krass. Ich bin einfach nur glücklich.

Und das wohlgemerkt im Jahr 2026, wo die Vom-Tellerwäscher-zum-Millionär-Cinderella-Story eigentlich nur noch wenn überhaupt in TV-Shows wie DSDS verkauft wird und praktisch, insbesondere im Profifußball, quasi nicht mehr existiert.

Maggi-Magie macht's möglich

Wo aber, wenn nicht in in der Maggi-Metropole Elversberg, die auch ohne ihren Trainer und Diamantenschleifer Horst Steffen genau da weiter machen, wo sie letzte Saison aufgehört haben. Mittendrin im Aufstiegskampf, Zweiter in der Tabelle mit nur drei Punkten Rückstand auf Schalke 04 und das schon wieder mit einer völlig neuen Mannschaft.

Wohingegen sich vergangene Saison allerdings die Shooting-Stars Muhammed Damar, Fisnik Asllani und Elias Baum den Ruhm ein Stück weit geteilt hatten, war es diese Saison noch mehr eben dieser eine Spieler, der in dem kleinen saarländischen Dorf plötzlich ein Tor nach dem anderen schoss: Younes Ebnoutalib.

Und nicht nur das, nicht selten war er auch der Spieler, der die entscheidenden Spiele entschied. Das immens wichtige Auswärtsspiel im Berliner Olympiastadion gegen Hertha BSC entschied er zum Beispiel mit zwei Toren im Alleingang, gleiches gilt für das Auswärtsspiel gegen Eintracht Braunschweig und beim 6 : 0 gegen Fürth legte er gleich mal drei Tore in einer Halbzeit, sprich einen lupenreinen Hattrick hin.


Kein Wunder, dass selbst der sonst europaweit so gut vernetzte Sportvorstand Markus Krösche hier mal den Blick in die nähere Umgebung richten musste:

„Younes ist ein sehr torgefährlicher Spieler mit einer sehr guten Physis. Wir sind überzeugt, dass er uns mit seinen Fähigkeiten schnell helfen kann, zumal er alle athletischen Voraussetzungen mitbringt. Klar ist aber auch, dass wir Younes die notwendige Eingewöhnungszeit bei der Eintracht geben. Als gebürtiger Frankfurter wird er aber ohnehin keine Schwierigkeiten haben, sich wieder in seiner Heimatstadt einzuleben.“

(Markus Krösche gegenüber der Hessenschau).


Hinter den 8 Millionen bald eine 0 mehr?


Nun muss man aber auch sagen, dass Markus Krösches Ruf als mit Abstand bester Fußball-Manager Deutschlands zuletzt ein bisschen gelitten hat, nicht zuletzt aufgrund des 26 Millionen Einkaufs von Ellye Wahi, der sich leider als Totalflop herausgestellt hat.

Dass dieser Transfer so schwer ins Gewicht fällt, liegt aber auch daran, dass Krösche bis dahin so gut wie noch nie daneben lag, wenn es um die Verpflichtung von insbesondere jungen Offensivtalenten gilt. Omar Marmoush, Hugo Ekitiké, Randal Kolo Muani - all diese Spieler hatte vor ihrem Wechsel zur Eintracht kaum jemand auf dem Zettel bis sie schließlich für Summen um die 80-100 Millionen zu den besten Clubs der Welt wechselten.

Ob man an die 8 Millionen, die sich Eintracht Frankfurt Younes Ebnoutalib kosten ließ, schon auch bald eine 0 heranhängen kann? Nun, das jetzt schon zu sagen, wäre sicherlich noch etwas zu früh.

Dennoch gibt es nicht wenige Argumente, die dafür sprechen, darunter seine physische Robustheit, seine Spielintelligenz in Sachen Laufwege, wie auch seine ungeheure Mentalität und Kampfstärke, wie sie ein traditionell von großen Emotionen lebender Verein immer gebrauchen kann.

Ein bisschen wird er sicherlich noch an seiner Technik und seinem schwachen linken Fuß arbeiten müssen und sicherlich wird er sich auch zunächst einmal hinter Johnny Burkardt anstellen müssen.

Sollte er hier aber auch noch die nächsten Schritte machen und dabei die nötige Geduld und Leidenschaft aufbringen, sollte einer Traumkarriere in seiner Heimatstadt nichts mehr im Wege stehen.

Und wer weiß - vielleicht sehen wir ihn ja wirklich nochmal eines Tages in der deutschen Nationalmannschaft.

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