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Christian

Wie viel kostet Live-Fußball in anderen Ländern?

Deutsche Fußballfans ärgern sich oft wegen der zu hohen Kosten, um Spiele der Bundesliga und der Champions League zu schauen. Auch die Tatsache, dass man mehrere Abos braucht, um alle Partien empfangen zu können, stößt den Meisten sauer auf. Doch wie sieht es in anderen Ländern aus? Kosten dort Abos genau so viel wie hier? (Bild: IMAGO / imagebroker)

Fußballschauen ist in Deutschland in den letzten Jahren teurer geworden. Auch weil DAZN vor einiger Zeit seine Preise erhöht hat. So liegen die Ausgaben für ein Abo des Pay-TV-Anbieters bei 34,99 Euro im Monat. Für Sky werden weitere 30 Euro jeden Monat fällig. Damit kann man jedoch nicht das Highlight-Spiel der Champions League am Dienstabend und die Europa League sowie die Conference League sehen. Dafür werden zusätzlich etwa 18 Euro monatlich fällig. Somit liegen die Kosten bei über 1.000 Euro jährlich, um rundherum mit Fußball versorgt zu werden. Die 3. Liga sei hier noch gar nicht erwähnt. Denn die läuft bei Magenta Sport.

England

Die gute Nachricht für englische Fans ist die Tatsache, dass sie lediglich zwei Abos benötigen. Die schlagen aber auch kräftig zu Buche. Ähnlich wie in Deutschland liegen die Kosten bei etwa 80 Euro pro Monat, um die beiden Sender Sky UK und TNT Sports zu empfangen und damit die Premier League. Mit im Paket enthalten sind dafür Breitbandanschlüsse sowie zum Teil Filme und Serien.

Italien

Die Rechte an der Serie A hält komplett DAZN und ist bislang noch für 29,99 Euro im Monat erhältlich. Um aber in den Genuss der Champions League zu kommen, wird nochmal ein Abo von Sky Italia sowie Amazon Prime fällig. Der zusätzliche Kostenpunkt dafür beträgt über 30 Euro monatlich. Ausgewählte Begegnungen der Königsklasse laufen jedoch beim Free-TV-Sender Canale 5.

Spanien

Im Land des Europameisters bietet der Telefonkonzern Orange das Paket „Love Futbol“ an. Dieses beinhaltet Spiele der ersten und zweiten Liga Spaniens sowie alle Partien des Europapokals. Mit einer Mindestvertragslaufzeit von einem Jahr kostet das Paket stolze 100 Euro im Monat. Als Alternative gibt es Movistar, was ebenfalls ein Telekommunikationsunternehmen ist. Movistar offeriert seinen Kunden drei Pakete, die zwischen 22,50 Euro und 32,50 Euro im Monat kosten. Allerdings benötigt man bei Movistar zusätzlich ein Internet-Handy-Paket, was weit über 60 Euro monatlich kostet.

Frankreich

Vergleichsweise günstig kommen französische Fußballfans weg. Ein Kombi-Abo der beiden Sender Canal+ und Bein Sports schlägt mit 26 Euro monatlich zu Buche und beinhaltet alle Begegnungen der Ligue 1 und einen Großteil der Champions League. Die Top-Spiele der Königsklasse und die Europa League gibt es bei RMC Sport, was 19 Euro pro Monat kostet.

Fazit:

Bis auf Frankreich müssen Fans der europäischen Top-Ligen tief für Pay-TV-Abos in die Tasche greifen. Im Durchschnitt ist man mit 80 Euro im Monat dabei, um seine heimische Liga und die besten Fußballer in der Champions League zu verfolgen. Geld, was zwar bei den Clubs, am Ende aber bei den Spielern und deren Beratern landet.

Doch vor 30 oder 40 Jahren war es nicht möglich, so viel Live-Fußball zu empfangen und so kann man in Deutschland mithilfe von Sky und DAZN auch Begegnungen der Premier League oder der Serie A sehen. Auch alle Spiele des Europapokals, was etwa in den 1980er-Jahren reinste Utopie war. Trotzdem würde man sich hierzulande weniger Anbieter wünschen. Preislich würde sich jedoch auch dann kaum etwas ändern. Und es sei erwähnt, dass man die Bundesliga bei Sky Deutschland vor 10 bis 15 Jahren für etwa 20 Euro im Monat bekam. Zudem war das Mittwoch-Top-Spiel der Champions League im Free-TV empfangbar.

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Christian

Die unglaublich gute Arbeit von Markus Krösche

Eintracht Frankfurt ist aktuell Dritter in der Bundesliga und steuert auf Kurs Richtung Champions League. Das ist vor allen Dingen Markus Krösche zu verdanken, der seit Juni 2021 bei den Hessen ist. (Bild: IMAGO / Jan Huebner)

Unter seiner Ägide etwa wurde ein Transferplus von 141 Millionen Euro erwirtschaftet, was Bundesligaspitze in den letzten dreieinhalb Jahren bedeutet und der fünftbeste Wert weltweit ist. Zudem konnten etliche Eintracht-Profis ihren Marktwert steigern.

Wie zum Beispiel Hugo Ekitiké, der in dieser Saison durchstartet. Der Franzose wurde für eine Ablösesumme von unter 20 Millionen Euro verpflichtet und ist nun über 40 Millionen Euro wert. Tendenz steigend. Oder Hugo Larsson, der im Sommer 2023 für 9 Millionen Euro aus Malmö kam und nun 35 Millionen Euro wert ist.

Natürlich verlieren die Frankfurter hin und wieder Top-Stars. Jüngstes Beispiel ist Omar Marmoush, der für 75 Millionen Euro zu Manchester City wechselte. Doch der Angreifer kam ablösefrei in die Mainmetropole und Markus Krösche kann mit diesem Transfererlös einiges anfangen.

Auch Randal Kolo Muani kostete die Hessen keine Ablöse. Sein Verkaufswert betrug jedoch 95 Millionen Euro, die Paris St. Germain bezahlte.

Dagegen halten sich die Transferflops von Markus Krösche in Grenzen. Jens Petter Hauge ist so einer, der für 8,2 Millionen Euro vom AC Mailand kam und für 3,5 Millionen Euro zu Bodo/Glimt transferiert wurde.

Markus Krösche ist beim BVB im Gespräch

Es ist nur allzu logisch, dass solch eine gute Arbeit Begehrlichkeiten bei anderen Clubs wecken. So berichtete die „SportBild“ kürzlich, dass man sich bei Borussia Dortmund Gedanken über Markus Krösche macht.

Dieser konzentriert sich jedoch aktuell nur auf Eintracht Frankfurt.

„Ich möchte dazu beitragen, dass die aktuelle Erfolgsstory dieses Traditionsvereins auch in der Zukunft weitergeschrieben werden kann.“ Markus Krösche bei seinem Amtsantritt in Frankfurt

Der Vertrag des 44-Jährigen bei der SGE läuft noch bis 2028 und die Fans der Eintracht hoffen, dass Markus Krösche noch einige Zeit bei den Hessen bleibt. Markus Krösche wiederum kann sich entspannt zurücklehnen, denn seine Arbeit spricht für ihn.

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Christian

Schalke vor 10 Jahren

Bekanntlich läuft es bei Schalke 04 seit einigen Jahren alles andere als rund. Sowohl sportlich, als auch finanziell. Das sah jedoch einmal anders aus und das ist gar nicht so lange her. Anfang der 2010er-Jahre waren die Gelsenkirchener fast immer in der Spitzengruppe der Bundesliga und regelmäßig international vertreten. (Bild: IMAGO / Eibner)

So etwa in der Saison 2014/15, die 10 Jahre her ist. Dabei galt diese Spielzeit damals als enttäuschend, da man im Schlussklassement „nur“ Platz 6 erreichte. Davor war man zweimal Dritter und einmal Vierter geworden und hatte sich jeweils für die Champions League qualifiziert.

Trotzdem gab es zu dieser Zeit auch schon häufige Veränderungen auf der Trainerposition. Und viel Unruhe im Umfeld sowie den Vorwurf der eigenen Fans an die fehlende Identifikation der Mannschaft mit dem Verein. So war auch die Stimmung in der Rückrunde der Saison 2014/15 alles andere als gut. Deshalb wurde dann im Mai 2015 der glücklose Roberto di Matteo entlassen, der das Amt von Jens Keller im Oktober 2014 übernommen hatte.

Sané und Goretzka mit ersten Schritten im Profifußball

Star des Schalker Teams in jenen Tagen war Weltmeister Benedikt Höwedes, der eine außerordentlich gute Spielzeit 2014/15 hatte. Das Tor hütete Ralf Fährmann, der ein sicherer Rückhalt war.

Doch den S04-Fans dürfte es gefreut haben, dass ein Eigengewächs in seinem ersten Profijahr groß aufspielte und einige sehenswerte Tore erzielte. Denn Leroy Sané ließ sein großes Talent immer wieder aufblitzen. Und das mit gerade einmal 19 Jahren.

20 Jahre war ein gewisser Leon Goretzka, der sich jedoch 2014/15 mit einigen Verletzungen herumplagte. So mussten Eric Maxim Choupo-Moting und Klaas-Jan Huntelaar die Kohlen aus dem Feuer holen. Beide trafen in der Bundesliga jeweils neunmal.

Viel aufsehenerregender war jedoch Schalkes Auftreten bei Real Madrid im März 2015. Die Knappen gewannen im Bernabeu 4:3 gegen das Star-Ensemble der Königlichen um Cristiano Ronaldo. Die Gelsenkirchener schieden zwar durch die 0:2-Hinspielniederlage aus, doch Schalke war damals in Europa ein Begriff.

Zwar jetzt auch, etwa durch das für einen Zweitligisten extrem hohe Zuschaueraufkommen, aber das ist aufgrund der aktuellen Misere nur ein schwacher Trost.

Nach der Saison 2014/15 übernahm ein gewisser André Breitenreiter das Traineramt bei den Gelsenkirchenern. Danach versuchte sich Markus Weinzierl. Doch ein Abwärtstrend war da schon erkennbar. Zwar gab es anschließend mit der Vize-Meisterschaft 2018 unter Domenico Tedesco ein kleines Zwischenhoch, aber sportlich ging es immer mehr bergab, was im Abstieg 2021 endete.

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Christian

Wie ergeht es Christoph Metzelder?

Er galt als Saubermann und Vorzeigeprofi, der sich zudem für wohltätige Zwecke engagierte und dafür verschiedene Auszeichnungen erhielt. Unter anderem das Bundesverdienstkreuz. Aber 2019 platzte die Bombe. Christoph Metzelder wurde für schuldig gesprochen, kinderpornographisches Material besessen und dieses weitergeleitet zu haben. Doch wie ergeht es dem 44-Jährigen heute? (Bild: IMAGO / Noah Wedel)

Ins Rollen kam die Sache, weil sich eine Bekannte des Ex-Fußballers an die Polizei gewandt hatte. In Gesprächen über sexuelle Vorlieben hatte sich Christoph Metzelder der Frau anvertraut, gerne einmal etwas einem Kind auszuprobieren. Kurze Zeit später soll er ihr Fotos von Kindern in eindeutigen sexuellen Handlungen mit Erwachsenen geschickt haben.

Christoph Metzelder wurde daraufhin zu zehn Monaten auf Bewährung verurteilt. Eine viel zu geringe Strafe, wie damals etwa Lukas Podolski oder Mario Götze befanden.

„Eine so milde Strafe bei einem so schwerwiegenden Vergehen ruft bei mir großes Unverständnis hervor. Das kann ich überhaupt nicht nachvollziehen und macht mich wütend. Wenn kleine Kinder und ihre Familien für den Rest ihres Lebens geschädigt werden, müssen so verachtende Taten viel härter bestraft werden.“ Mario Götze

Die Ex-Clubs von Christoph Metzelder, Borussia Dortmund, Real Madrid und Schalke 04, haben sich von ihm distanziert. Und zudem beispielsweise Einzelbilder aus Vereinsmuseen entfernt. Gute Freunde von früher haben sich von ihm abgewandt. Wie der Werber Raphael Brinkert und zahlreiche Menschen aus der Fußball-Branche.

Im Februar 2020 wurde Christoph Metzelder bei einem Drittligaspiel in Uerdingen gesichtet. Jedoch waren alle Plätze um ihn herum leer.

Ein zurückgezogenes Leben

In Marbella hatte ihn einmal ein Journalist entdeckt, doch Christoph Metzelder suchte schnell das Weite. Hin und wieder besucht er seine Tochter in Berlin, aber letztendlich hat sich der Vize-Weltmeister von 2002 aus der Öffentlichkeit zurückgezogen.

„Die Durchsuchung war eine Zäsur, beruflich und privat. Ich lebe seitdem zurückgezogen“, sagte Christoph Metzelder im Gerichtssaal. Das ist bis heute so geblieben. Weiter sagte er damals: „Ich weiß, dass ich eine Wunde hinterlasse, die möglicherweise nicht heilen wird. Damit werde ich den Rest meines Lebens leben müssen.“

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Christian

Was macht eigentlich Stefan Klos?

Er war Teil der großen Dortmunder Mannschaft, die 1995 und 1996 jeweils die Deutsche Meisterschaft gewann und 1997 in der Champions League triumphierte. Ein Jahr später verabschiedete sich Stefan Klos jedoch nicht ganz freiwillig vom Revierclub und wechselte zu den Glasgow Rangers. Aber was macht der mittlerweile 53-Jährige heute? (Bild: IMAGO / Sven Simon)

Stefan Klos wurde nach eigenem Bekunden bei dem schottischen Traditionsclub glücklich. Viermal gewann er mit den Rangers den Meistertitel und spielte fast in jedem Jahr in der Champions League. Ab 2004 war er sogar Kapitän der Glasgow Rangers.

Nach einigen Verletzungen ereilte Stefan Klos 2007 das Karriereende. Doch damals konnte er auf eine überaus erfolgreiche Zeit zurückblicken. Obwohl nie Nationaltorhüter galt Stefan Klos als einer der besten Keeper seiner Zeit. Solide, mit wenigen Patzern und starken Reflexen war er ein sicherer Rückhalt der Hitzfeld-Ära, der im Halbfinale des UEFA-Cups 1992/93 zum „Helden von Auxerre“ aufstieg und seinem Team mit einem gehaltenen Elfmeter zum Finaleinzug verhalf. Und das als gebürtiger Dortmunder.

Privatier in der Schweiz

Nach seiner aktiven Laufbahn ist es ruhig um Stefan Klos geworden. Nicht jedoch zum Nachteil, wie er selbst betont. So gab er einmal gegenüber Sport 1 zu Protokoll:

„Wir leben auf dem Land zwischen Zürich und Luzern. Ich bin nicht berufstätig, sondern Privatier. Die jüngste Tochter von meinen vier Kindern wohnt noch zu Hause. Wir haben ein schönes Haus mit einem großen Garten, zwei Hunde. Es geht uns gut.“

Mit seiner heutigen Ehefrau machte Stefan Klos 1989 zusammen das Abitur. In die Öffentlichkeit zieht es den 53-Jährigen nicht. Hin und wieder wird Stefan Klos von einigen Medien zu aktuellen Fußball-Themen befragt. Doch anders als so mancher Ex-Spieler hält sich Stefan Klos bei seinen Äußerungen meist zurück. Trotzdem darf man davon ausgehen, dass er das Geschehen beim BVB genau verfolgt. Dessen Fans erinnern sich gerne an den Keeper, der immer alles für seinen Club gegeben hat. Aber auch bei den Glasgow Rangers ist Stefan Klos eine Legende und wird dort einfach nur "Der Goalie" genannt.

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Christian

Was macht eigentlich Patrick Andersson?

Patrick Andersson hat während seiner zweijährigen Zeit beim FC Bayern lediglich ein Tor erzielt. Doch dieses war eines der wichtigsten der Vereinsgeschichte der Münchner. Denn durch sein Freistoßtor in der Nachspielzeit sicherten sich die Bayern im Mai 2001 doch noch die Deutsche Meisterschaft. Aber was macht Patrick Andersson heute? (Bild: IMAGO / Uwe Kraft)

Der Abwehrspieler war während seiner Karriere sehr erfolgreich. Unter anderem spielte er beim FC Barcelona und wurde bei der WM 1994 Dritter mit der schwedischen Nationalmannschaft. Zudem wurde er im Jahr 2000 von den Gladbacher Fans in die „Jahrhundertelf“ der Borussia gewählt.

Doch Patrick Andersson betonte einmal, dass seine Zeit beim FC Bayern „die schönste seiner Laufbahn“ gewesen sei. Diese endete vor der Saison 2005/06 nach einem Kreuzbandriss und Meniskusschaden bei seinem Jugendclub Malmö FF. Der schwedische Erstligist fragte schließlich im Dezember 2008 bei seinem Ex-Spieler an, ob er eine Funktion im Management übernehmen könnte. So war Patrick Andersson in beratender Funktion bei Malmö FF tätig. Aber inzwischen hat es ihn in das Wirtschaftsleben gezogen.

Immobilienbranche und „Pele Sports“

So gab Patrick Andersson im August 2020 in einem Interview mit dem „Klub-Magazin 51“ an, dass er in der Immobilienbranche arbeiten würde und in Stockholm lebt.

Zudem ist der Champions-League-Sieger von 2001 für den skandinavischen Bereich der Fußballmarke „Pele Sports“ zuständig.

Hin und wieder wird Patrick Andersson jedoch von Fußball-Medien zu seiner Meinung gefragt. Etwa wenn seine Ex-Clubs Bayern München und FC Barcelona aufeinandertreffen. Oder wenn bei seinem berühmten Freistoßtor ein Jubiläum ansteht.

Der deutsche Rekordmeister hat Patrick Andersson natürlich nicht vergessen. So tauchte der Schwede schon bei offiziellen Anlässen in der Allianz Arena auf. Nach eigener Aussage sei er darüber hinaus „ein bis zweimal im Jahr an der Säbener Straße in München“.

Einen Platz in der Bundesliga-Geschichte hat Patrick Andersson aber allemal sicher und auch in 50 Jahren wird man sich an sein Tor erinnern, da die Meisterschaftsentscheidung in der Saison 2000/01 wohl die dramatischste überhaupt war.

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