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Christian

Wie viel verdient eigentlich ein Schiedsrichter?

Bekanntlich sind die meisten Bundesligaspieler Einkommensmillionäre. Doch ohne Schiedsrichter könnte der Profifußball nicht aufrechterhalten werden. Aber was kann ein Bundesligaschiedsrichter verdienen? Und welche Summen werden in der Champions League und bei einer WM oder EM gezahlt? (Bild: IMAGO / Beautiful Sports)

Das Schiedsrichterwesen in Deutschland in den drei höchsten Ligen kommt ganz nah an einem Profistatus heran. Deniz Aytekin & Co. üben jedoch neben ihrer Schiedsrichtertätigkeit noch ganz normale Berufe aus und so gibt es unter den Bundesligaschiedsrichtern Bankberater, Lehrer oder Polizisten.

Aber die oftmals stressigen Einsätze an einem Bundesligawochenende, schließlich werden Schiris oft durch Fans attackiert und durch Spieler und Trainer beziehungsweise Medien häufig kritisiert, werden gut entlohnt.

Denn alle 24 Bundesligaschiedsrichter beziehen ein jährliches Grundgehalt von 62.000 Euro, was in zwei Tranchen ausbezahlt wird. Dieser Betrag steigt auf 72.000 Euro an, wenn ein Schiedsrichter fünf Jahre in der Bundesliga gepfiffen hat. 82.000 Euro jährlich erhalten FIFA-Schiedsrichter, die in den Kategorien Elite und First Class eingeordnet sind. Darüber hinaus wird ein Bundesligaschiedsrichter mit noch einmal 6.000 Euro pro Jahr vergütet, wenn er als VAR eingesetzt wird.

Zusätzliche Einnahmen für jedes gepfiffene Spiel

In der 1. Bundesliga bekommt ein Schiedsrichter für jede gepfiffene Partie einen festen Betrag von 5.600 Euro. Der 4. Offizielle kann 1.400 Euro für sich verbuchen und der VAR 2.100 Euro.

In der 2. Liga hat ein Schiedsrichter Einnahmen von 2.800 Euro pro Begegnung, der 4. Offizielle 700 Euro und der VAR 1050 Euro.

Große Turniere und Europapokaleinsätze können sich richtig lohnen

Bei einer Welt- und Europameisterschaft pfeifen die vermeintlich besten Schiedsrichter. Dies wird von der FIFA und der UEFA fürstlich entlohnt. So gab es bei der EURO 2024 für jeden Schiedsrichter eine Antrittsprämie von 67.000 Euro. Bei der WM 2022 betrug diese Summe 57.000 Euro. Dazu kommen Vergütungen für jedes geleitete Spiel, die in etwa den Beträgen entsprechen, die in der Bundesliga gezahlt werden.

Die UEFA ist auch sehr großzügig bei Einsätzen in den europäischen Clubwettbewerben. Hier teilt die UEFA die Schiedsrichter in verschiedene Kategorien ein. Doch für eine Partie in der Champions League oder Europa League erhält ein Schiedsrichter 4.800 Euro. Ab dem Viertelfinale sind es sogar 5.800 Euro. Dazu kommt eine Tagespauschale von 200 Euro, die von der An- bis zur Abreise gilt.

Wie sieht es in anderen Ländern aus?

Auch in den anderen europäischen Top-Ligen können Schiedsrichter gut verdienen. In der englischen Premier League wird beispielsweise ein Jahresgehalt von 48.800 Euro bezahlt. In Spaniens La Liga beträgt das Grundgehalt sogar 10.000 Euro pro Monat und in der italienischen Serie A 80.000 Euro jährlich.

Aber unter dem Strich sind solche Verdienste oft Schmerzensgeld. Zudem ist die Zeit als Schiedsrichter begrenzt, da etwa in der Bundesliga eine Altersgrenze von 47 Jahren gilt. Trotzdem ergeben sich für einen FIFA-Schiedsrichter im Laufe seiner Karriere ganz ordentliche Summen, die weit über Gehälter von Normalverdienern hinausgehen.

So viel verdienen die TV-Experten

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Christian

Was ist da bei PSG los?

Im vergangenen Sommer verkaufte Paris St. Germain zum großen Erstaunen zahlreicher Experten Gianluigi Donnarumma nach Manchester, um den 24-jährigen Lucas Chevalier zu verpflichten, der fortan die neue Nummer 1 im Pariser Tor sein sollte. (Bild: IMAGO / Starface)

Aber seit Anfang Februar hat Lucas Chevalier seinen Stammplatz an Matvey Safonov verloren, der nicht nur in der Ligue 1 zuletzt spielte, sondern auch in der Champions League gegen Monaco.

Da stellt sich natürlich die Frage, warum PSG einen der weltbesten Torhüter abgegeben hat. Schließlich war Gianluigi Donnarumma schon Welttorwart, mit Italien 2021 Europameister und bei den Parisern immer ein sicherer Rückhalt. Zudem wäre er mit seinen 27 Jahren eine feste Konstante für sehr lange Zeit gewesen, worüber sich jetzt Manchester City freuen kann.

PSG-Trainer Luis Enrique wollte jedoch einen neuen Spielertypen im Pariser Tor, woraufhin die Wahl auf den vermeintlich kommenden französischen Nationaltorhüter Lucas Chevalier fiel. Darüber hinaus hatten die hohen Gehaltsforderungen des Italieners den Unmut der PSG-Verantwortlichen auf sich gezogen und so passte Lucas Chevalier ins neue Pariser Konzept, ohne die ganz großen Weltstars Erfolg zu haben.

Der Ligue-1-Torwart der Saison 2024/25 war derweil mit viel Vorschusslorbeeren in die französische Hauptstadt gewechselt. So bescheinigten ihm nicht wenige Beobachter, dass er aufgrund seiner technischen Fähigkeiten am Ball und wegen seines guten Stellungsspiels vor einer großen Karriere steht.

Wer ist Matfey Safonov?

Lucas Chevalier hat alle Nachwuchsmannschaften der französischen Auswahl durchlaufen und es war durchaus realistisch, dass er bei der WM für die „L’Equipe tricolore“ aufläuft. Doch dieses Ziel dürfte in weite Ferne gerückt sein.

Denn Luis Enrique nahm zu Beginn der Rückrunde einen Torwartwechsel vor. PSG spielt in dieser Saison nicht so überlegen wie sonst. So beträgt der Vorsprung auf den Tabellenzweiten Lens aktuell nur einen Punkt, was zum Teil auch mit einer nicht immer sattelfesten Abwehr zu tun hat.

Schon im Dezember durfte Matvey Safonov für Paris spielen, ehe ihn eine Handverletzung außer Gefecht setzte. Doch seit Anfang Februar hat der Russe jede Begegnung für PSG bestritten, während sich der nicht verletzte Lucas Chevalier mit der Reservistenrolle begnügen muss.

Matvey Safonov wurde im Sommer 2024 als Pariser Nummer 2 von dessen Jugendklub Krasnodar verpflichtet. Für die stolze Ablösesumme von 20 Millionen Euro. Obwohl er 17 Länderspiele für die russische Nationalmannschaft vorweisen kann, kam er in Paris nur sporadisch zum Einsatz, was sich jetzt geändert hat.

PSG sollte sich jedoch fragen, warum man fast ohne Not Gianluigi Donnarumma abgegeben hat, um nun mit Matfey Safonov als neue Nummer 1 dazustehen. Aber vielleicht ist Lucas Chevalier doch noch ein Versprechen für die Zukunft, was dann den Transfer des Italieners rechtfertigen würde.

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Christian

Was machen eigentlich Renato Sanches und Corentin Tolisso?

Seit über einem Jahrzehnt beherrscht der FC Bayern die Bundesliga. Auch weil auf dem Transfermarkt zahlreiche gute Entscheidungen getroffen wurden. Joshua Kimmich, Harry Kane oder Michael Olise sind da gute Beispiele. Doch nicht jeder Spieler, den die Münchner geholt haben, war ein Volltreffer, obwohl so mancher mit hohen Erwartungen kam.

Renato Sanches etwa, der als 18-Jähriger für die stattliche Ablösesumme von 35 Millionen Euro aus Lissabon gewechselt war. In jenem Sommer 2016 war der Portugiese eine der tragenden Säulen seiner Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft und führte im Mittelfeld in beeindruckender Weise Regie und half so mit, dass die Portugiesen den Titel holten.

In Bayerns Mittelfeld gab es aber zu jener Zeit mit Xabi Alonso, Thiago, Javi Martinez und Arturo Vidal Platzhirsche auf seiner Position. Vom Chilenen ist bekannt, dass er Renato Sanches in dessen ersten Trainingseinheiten hart rannahm und ihn nicht nur einmal regelrecht weggegrätscht hat. Einen Stammplatz eroberte sich das hoffnungsvolle Talent jedenfalls nicht, was auch damit zu tun hatte, dass er als sehr junger Mensch im Ausland zurechtkommen musste.

So ging es nach einem Jahr per Leihe nach Wales zu Swansea City. Es folgte ein Jahr später die Rückkehr nach München, wo der Mittelfeldspieler jedoch immer wieder mit Leistungsschwankungen zu kämpfen hatte. Schließlich gab der FC Bayern Renato Sanches zur Saison 2019/20 nach Lille ab.

Seit 2022 steht der mittlerweile 28-Jährige bei Paris St. Germain unter Vertrag. Spielen tut er für den französischen Spitzenklub jedoch nicht. Stattdessen gab es Leihen zum AS Rom und zu seinem Jugendklub Benfica Lissabon. Aktuell läuft der Portugiese für Panathinaikos Athen auf.

Renato Sanches und auch die Bayern hatten sich 2016 sicherlich einen anderen Verlauf der Karriere des damaligen 35-Millionen-Mannes gewünscht.

Ein Weltmeister, der in München nie wirklich einschlug

Ein Jahr nach dem Transfer von Renato Sanches verpflichtete der deutsche Rekordmeister Corentin Tolisso. Für die damalige Bundesliga-Rekordablösesumme von 41,5 Millionen Euro.

Der Franzose legte gut los und erzielte in der Hinrunde der Spielzeit 2017/18 fünf Pflichtspieltreffer und bereitete weitere vier Tore vor.

Doch dann riss ihm im September 2018 das Kreuzband, was eine Ausfallzeit von einem halben Jahr bedeutete. Es folgten unzählige Verletzungen. Auch Operationen und so kam der Weltmeister von 2018 während seiner fünfjährigen Bayernzeit nie wirklich an sein wahres Leistungsvermögen heran.

Inzwischen spielt Corentin Tolisso wieder für seinen Jugendklub Olympique Lyon, wo er Kapitän ist, dort aber auch immer wieder mit Verletzungen zu tun hat.

Wie bei Renato Sanches haben sich die Münchner bei Corentin Tolisso auch viel mehr versprochen. Erst recht, wenn man die hohen Ablösesummen betrachtet. Ebenfalls nicht mehr als ein Ergänzungsspieler war Joao Palhinha, der 2024 für viel Geld aus der Premier League kam. Er konnte sich in der Mittelfeldzentrale ebenfalls nicht durchsetzen und wurde vom Münchner Eigengewächs Aleksandar Pavlovic verdrängt. So hat sich der FC Bayern in den letzten Jahren, wie andere Klubs auch, einige teure Flops geleistet. Nicht nur im Mittelfeld, auch auf der Rechtsverteidigerposition.

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Christian

Als der BVB letztmals im Signal Iduna Park gegen die Bayern gewann

Doch die Bilanz der Dortmunder gegen den deutschen Rekordmeister in den letzten Jahren liest sich ernüchternd. So gab es seit dem denkwürdigen 1:0-Sieg in der Meisterschaftssaison 2011/12 (Arjen Robben verschoss kurz vor Schluss einen Elfmeter) nur noch zwei Bundesligasiege im Signal Iduna Park gegen die Münchner. (Bild: IMAGO / Fotostand)

Einmal im November 2016 unter Thomas Tuchel. Und im November 2018, als Lucien Favre BVB-Trainer war. Seitdem wartet der Revierklub in sechs Heimspielen auf einen Dreier gegen den Erzrivalen. Hingegen konnten die Bayern in diesen sechs Begegnungen vier Siege feiern.

Paco Alcacér der entscheidende Mann

Wie schnelllebig das Fußballgeschäft ist, zeigt sich daran, dass kein Spieler aus der aktuellen Dortmunder Mannschaft beim letzten Heimsieg über den FCB vor siebeneinhalb Jahren dabei war. Bei den Münchnern wiederum standen am 10. November 2018 Manuel Neuer, Serge Gnabry, Leon Goretzka und Joshua Kimmich auf dem Platz, die heute noch in der Isarstadt unter Vertrag stehen.

So spielte damals der BVB:

Hitz, Hakimi, Zagadou, Akanji, Piszczek, Witsel, Weigl, Larsen, Reus, Sancho, Götze

Ersatzbank: Oelschlägel, Guerreiro, Toprak, Dahoud, Delaney, Alcacér, Pulisic

In einem rassigen Spiel gingen die Bayern zweimal durch Robert Lewandowski in Führung. Marco Reus glich zweimal aus, bevor der eingewechselte Paco Alcacér den vielumjubelten Siegtreffer erzielte.

Durch diesen Sieg am 11. Spieltag der Saison 2018/19 festigte die Borussia die Tabellenführung. Die unterlegenen Münchner hatten zu diesem Zeitpunkt einen Rückstand von sieben Punkten. Am Ende der Spielzeit jubelten aber erneut die Bayern. Auch weil der BVB das Revierderby gegen Schalke überraschend verlor.

Trainer beim FC Bayern zu jener Zeit war übrigens Niko Kovac, der heute bei den Dortmundern an der Seitenlinie steht.

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Christian

Was die CL-Reform gebracht hat

Seit der vergangenen Saison wird die Champions League in einem neuen Modus ausgespielt. So gibt es keine Gruppen mehr, sondern eine einzige Tabelle, die aus 36 Teams besteht, welche jeweils acht Vorrundenspiele bestreiten muss. (Bild: IMAGO / Newspix)

Die Reform wurde unter anderem eingeführt, um mehr Abwechslung zu erzeugen, weil in den Jahren zuvor im Endeffekt fast immer die gleichen Klubs ab dem Achtelfinale vertreten waren.

Unter dem Strich kann man festhalten, dass die Vorrunde bis zum Schluss Spannung bietet. Sieht man sich jedoch die 24 Namen der Mannschaften an, welche sich für die nächste Runde qualifiziert haben, kann man erneut von einer geschlossenen Gesellschaft sprechen.

Zum Beispiel landeten alle sechs englischen Klubs in den Top 12. Überhaupt finden sich unter den besten 24 Teams nur sieben Vertreter, die nicht aus den fünf europäischen Top-Ligen stammen (England, Italien, Deutschland, Spanien, Frankreich). Wahre Außenseiter sind vielleicht Olympiakos Piräus, Bodo/Glimt oder Qarabag, die es aber auch vielleicht früher in die K.o.-Runde geschafft hätten. Dagegen schafften noch zwei traditionell gute portugiesische Spitzenklubs den Sprung in die nächste Runde.

Dass die Situation so ist, liegt vor allen Dingen am Qualifikationsmodus für die Champions League. So darf etwa die Bundesliga vier Vertreter stellen, La Liga fünf, die Serie A vier und die Ligue 1 drei, ohne mühselige Qualifikationsrunden bestehen zu müssen. Auch die Ligen in Portugal oder den Niederlanden erhalten feste Startplätze, wohingegen Teams aus kleineren Ligen einen wirklich beschwerlichen Gang durch viele Qualifikationsgruppen bewältigen müssen.

Daher ist die Champions League schon so etwas wie eine europäische Superliga. Mit der Einschränkung, dass sich die Top-Mannschaften über die jeweiligen nationalen Ligen qualifizieren müssen, was diese aufwertet und etwa in England nicht immer selbstverständlich ist und was zum Beispiel RB Leipzig in diesem Jahr hat scheitern lassen.

Doch es bleibt auch festzuhalten, dass die Champions League nach wie vor ein gelungenes Format ist, das Spitzenfußball garantiert und die besten Spieler der Welt auflaufen lässt. Bleibt zu hoffen, dass das auch für die Zukunft so bleibt. Wie es anders gehen kann, zeigt etwa die FIFA mit ihren Weltmeisterschaften.

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Christian

Gefährdet die Sturmflaute den Klassenerhalt?

Bei Werder Bremen stehen die Uhren aktuell auf Fünf vor Zwölf. Denn seit über drei Monaten warten die Hanseaten auf einen Dreier in der Bundesliga. Auch die Wirkung des Trainerwechsels scheint erst einmal verpufft. Viel wird jetzt auf die kommenden beiden Spiele gegen St. Pauli und Heidenheim ankommen, die zwei unmittelbare Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt sind. (Bild: IMAGO / DeFodi Image)

Doch Werder hat gerade ein großes Problem. Denn es hapert an der Durchschlagskraft in der Offensive und am Toreschießen. So erzielten die Bremer in den letzten neun Bundesligaspielen lediglich vier Tore. Davon resultierten allerdings drei gegen Eintracht Frankfurt. Das bedeutet, dass die Norddeutschen in neun Begegnungen siebenmal ohne Torerfolg blieben. Eine Horrorbilanz, mit der nur schwer der Abstieg vermieden werden kann.

Bei der jüngsten Partie gegen den FC Bayern hatte das Thioune-Team eine starke Phase kurz nach der Halbzeit. Doch wie schon in den Spielen zuvor klappte es nicht mit einem Treffer und man hatte auch nicht das Gefühl, dass einer fallen könnte. Auch läuferisch präsentierte sich Werder nicht so stark. Anders als etwa der HSV, der den Münchnern ein 2:2 abtrotzte. Apropos Hamburg. Wie andere Mitstreiter im Abstiegsstrudel trifft der Nordrivale regelmäßig das Tor und kann so punkten.

Wie kann die Wende gelingen?

Momentan wirken die Bremer Verantwortlichen ratlos. Zudem scheinen die Spieler verunsichert. Doch das Hauptproblem, was es zu lösen gilt, ist das Toreschießen. Doch wer soll das tun? Sommerneuzugang Victor Boniface? Hat sich an der Weser erledigt. Auch der andere Sturmtransfer Samuel Mbangula, immerhin für 10 Millionen Euro gekommen, ist bislang eine Enttäuschung. Erst drei Tore stehen für den belgischen U21-Nationalspieler auf der Habenseite. Vier Treffer kann Justin Njinmah vorweisen. Bester Bremer Torschütze ist Jens Stage mit sechs Treffern, aber auch er präsentierte sich zuletzt formschwach und ist im Bundesligadurchschnitt eher unteres Mittelmaß.

Doch vielleicht findet Daniel Thioune die richtigen Worte und kann den Turnaround schaffen, was aber unbedingt in den nächsten beiden Spielen gelingen muss. Schafft das Werder nicht, wäre der 51-Jährige so gut wie verbrannt.

Und so beten die Bremer Fans, dass bei St. Pauli etwas Zählbares herausspringt.

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