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Christian

Alexander Nübel-ein neuer Stern am Torwarthimmel?

In den letzten Jahren war Ralf Fährmann als Nummer eins im Schalker Tor nahezu unumstritten und der Keeper hatte eine Art Kultstatus beim Revierklub inne. Doch vor dem Rückrundenauftakt hat S04-Coach Domenico Tedesco entschieden, dass Alexander Nübel vorerst im Kasten der Königsblauen stehen wird. Für den deutschen U21-Nationaltorhüter könnte dies der Auftakt einer großen Karriere sein. Ralf Fährmann scheint hingegen vorerst auf dem Abstellgleis gelandet zu sein.

Mit 18 Jahren zu Schalke

Geboren wurde Alexander Nübel im September 1996 in Paderborn. 2005 schloss er sich der Jugendabteilung des SC Paderborn an und bis zur U14 lief er als Feldspieler auf. Zur Saison 2014/15 rückte er in den Profikader des SCP auf, blieb dort aber ohne Einsatz.

Die Schalker wurden jedoch auf das damalige 18-jährige Talent aufmerksam und gaben im Sommer 2015 seine Verpflichtung bekannt. Alexander Nübel lief fortan hautsächlich für die Regionalligamannschaft der Gelsenkirchener auf. In der Bundesliga gab es lediglich zwei Kurzeinsätze.

Doch in der Hinrunde der aktuellen Saison verletzte sich Stammkeeper Ralf Fährmann und der Nachwuchsmann sprang ein. Alexander Nübel machte seine Sache ordentlich und bewies vor allem spielerische Fertigkeiten, was ihn vielleicht von Ralf Fährmann abhebt. Der 30-Jährige kehrte trotzdem ins Schalker Tor zurück, doch sein Spiel war zum Hinrundenende von einigen Unsicherheiten geprägt. Auch bei Testspielen in der Winterpause präsentierte sich der Keeper nicht so stark wie gewohnt und so reagierte Domenico Tedesco vor der Partie gegen Wolfsburg.

Diese Entscheidung spaltete das königsblaue Fanlager. Kritiker dieser Entscheidung warfen ihrem Coach vor, dass er nach Benedikt Höwedes und Naldo nun den nächsten Publikumsliebling demontiert. Doch es gibt auch Fürsprecher. Alexander Nübel stehe für die Zukunft und in seinen bisherigen Einsätzen habe er sein Potential schon eindrucksvoll zeigen können, so einige blau-weiße Anhänger.

Nach dem Sieg gegen Wolfsburg wurden jedenfalls beide Torhüter von den Anhängern gefeiert und auch Domenico Tedesco gab zu, dass ihm die Entscheidung in der Torwartfrage nicht leichtfiel.

„Die Entscheidung ist uns extrem schwer gefallen. Ralle ist und bleibt unser Kapitän. In den letzten Spielen waren Unsicherheiten dabei, und Alex hat es in den Spielen, die er gemacht hat, gut gemacht. Das Thema wurde kontrovers diskutiert. Wir hatten das Gefühl, dass Ralle nicht frei ist im Kopf." Domenico Tedesco am Sky-Mikrofon

Doch Ralf Fährmanns Platz in den kommenden Partien dürfte die Schalker Bank sein. Alexander Nübel hingegen möchte seine Chance nutzen.

Alexander Nübel kann Publikumsliebling werden

In diesem Jahrtausend hatten die Gelsenkirchener einige hochkarätige Keeper in ihren Reihen. Oliver Reck, Frank Rost, Manuel Neuer und Ralf Fährmann verband, dass sie während ihrer Schalker Zeit absolute Publikumslieblinge waren.

Manuel Neuer wurde sogar in Gelsenkirchen geboren und startete bei den Königsblauen seine Weltkarriere. Er profitierte übrigens von einem Torwartwechsel mitten in der Saison, als er 2006 Frank Rost verdrängte.

Ralf Fährmann wechselte 2003 als 14-Jähriger zu S04 und nach einigen verletzungsbedingten Rückschlägen hütete er seit der Saison 2013/14 regelmäßig das Schalker Tor.

Alexander Nübel könnte in der Zukunft in eine ähnliche Rolle wachsen. Er hat alle Fähigkeiten, die einen guten Keeper ausmachen und mit 22 Jahren steht er erst am Anfang seiner Karriere. Schalke hat ihn auch nicht als fertigen Torwart verpflichtet, sondern behutsam aufgebaut. Das sind Attribute von Spielern, die Schalker Fans gerne in ihr Herz schließen.

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Christian

Messi mit 400. Ligator - Rekord in den fünf europäischen Top-Ligen

Wir als Fans leben in einer Zeit, in der Cristiano Ronaldo und Lionel Messi aktiv Fußball spielen. Die Meinungen über beide Superstars gehen oft auseinander, doch die reinen Zahlen sprechen für den Portugiesen und den Argentinier. Ronaldo hat zum Beispiel in UEFA-Klubwettbewerben am häufigsten getroffen, sein Erzrivale Lionel Messi dagegen am Sonntag einen weiteren Meilenstein erreicht. Gegen UD Eibar erzielte der 31-Jährige sein 400. Tor in La Liga. Damit führt er die Liste der Rekordtorschützen in den Top-5-Ligen Europas an.

Der „Bomber der Nation“ kommt auf 365 Tore

Streng genommen hat auch Cristiano Ronaldo die 400-Tore-Marke schon geknackt. Doch der Europameister von 2016 spielte in seiner Karriere in verschiedenen Ligen. So zum Beispiel in England bei Manchester United und in Spanien bei Real Madrid. Dort kann sich seine Quote absolut sehen lassen. Im Schnitt erzielte der Portugiese in jedem Spiel ein Tor.

Dem steht Lionel Messi jedoch in nichts nach. Für seine 400 Treffer in La Liga benötigte der Argentinier 435 Partien. Solche Quoten haben nur ganz wenige Spieler vorzuweisen.

Gerd Müller war zum Beispiel so einer. Der ehemalige Bayern-Spieler, der in den 1970er-Jahren aktiv war, erzielte in 453 Bundesligaspielen 365 Tore. Damit ist der „Bomber der Nation“ der beste Torjäger der Bundesligageschichte. In 62 Länderspielen erzielte der Weltmeister von 1974 übrigens 68 Treffer, was einen Schnitt von mehr als 1,0 Toren pro Partie bedeutet.

Englands Rekordhalter ist Jimmy Greaves, der vor allen Dingen in den 1960er-Jahren auf sich aufmerksam machte. Für Chelsea erzielte Greaves 132 Tore, für Tottenham netzte er 220-Mal ein und bei West Ham war er 13-Mal erfolgreich. In der später neu geschaffenen Premier League, die es seit 1992 gibt, ist Alan Shearer der erfolgreichste Torschütze.

In Italien ist Silvio Piola das Maß aller Dinge. An Messis 400 Tore reicht er aber nicht heran. Ebenso wenig der Rekordtorschütze Frankreichs.

Weltweit gibt es einige Spieler, die häufiger getroffen haben. Vor allen Dingen Pelé sei hier erwähnt. Die brasilianische Legende kommt auf 619 Ligatore in 638 Ligaspielen für den FC Santos.

Es fehlt jedoch der WM-Titel

Im Vorfeld der Weltmeisterschaften in Russland wurde von Lionel Messi ein Werbespot mit einer Ziege gedreht. Ziege heißt auf Englisch goat und ist gleichzeitig die Abkürzung für „Greatest of all time“. Von solcherlei Spielchen ließ sich auch Cristiano Ronaldo anstecken. Während des Turniers ließ sich der Portugiese einen Ziegenbart wachsen. Geholfen hat es nichts. Weltmeister wurde bekanntlich Frankreich und Cristiano Ronaldo und Lionel Messi warten immer noch auf ihren ersten WM-Titel.

Zum besten Spieler aller Zeiten gibt es sehr unterschiedliche Meinungen. Einige sehen Diego Maradona vorn, andere Pelé. Sie vereint, dass sie Weltmeister wurden, wie auch Gerd Müller, Jimmy Greaves, Silvio Piola und ein paar andere. Zinedine Zidane ist hier zum Beispiel zu nennen.

Doch 400 Ligatreffer sind eine außergewöhnliche Leistung. Im Schnitt sind das 13 Spielzeiten mit wenigstens 30 Toren.

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Christian

Das Comeback der starken Spielerfrauen

Den Freundinnen oder Ehegatten der Fußballprofis wird oft nachgesagt, dass sie sich in der Welt von Mode, Lifestyle und Shopping bewegen. Viele sind Models, zumindest sind sie fast ausschließlich äußerst attraktiv. In die Belange ihrer fußballspielenden Männer mischen sie sich selten ein. Das hat sich in der jüngsten Vergangenheit jedoch geändert. Lisa Müller, Wahiba Ribéry und Carla Naldo verkörpern vielleicht einen neuen Typ Spielerfrau.

Früher waren das knallharte Geschäftsfrauen

Legendär dürfte wohl Bianca Illgner sein. Sie verschaffte ihrem Mann Bodo ein Engagement bei Real Madrid. Sie führte die Verhandlungen mit dem damaligen Real-Präsidenten Lorenzo Sanz, bis dieser irgendwann fast schon resignierend sagte: „Nie wieder diese Frau“. Bodo Illgner wurde trotzdem Stammtorwart der Madrilenen und gewann 1998 die Champions League.

Auch seine Weltmeisterkollegen von 1990, Lothar Matthäus und Thomas Häßler, wurden von ihren Ehefrauen beraten oder gemanagt. Matthäus gab sogar einmal zu, dass bei ihm zu Hause „die Frau die Binde trägt“. Angela Häßler brachte „Icke“ Häßler bei Juventus Turin und dem AS Rom unter und auch bei Sponsorenverhandlungen stellte sie sich geschickt an.

Stefan Effenberg war jahrelang mit seiner Martina verheiratet und auch sie bot manchem Klubmanager die Stirn. Indirekt bestimmte sie sogar die interne Politik der Bayern mit.

Andreas Brehme und Bernd Schuster hatten ebenfalls starke Frauen an ihrer Seite und gerade Spanien-Legionär Schuster profitierte sehr stark davon.

Doch nach der Jahrtausendwende trat eine andere Generation von Spielerfrauen auf den Plan. Lena Gercke, Ann-Kathrin Brömmel, Cathy Hummels oder Izabel Goulart-die Verlobte von Kevin Trapp-stehen vielleicht sinnbildlich für viele Partner von Fußballprofis. Von Beruf Model, bei Instagram zu Hause und in Sachen Lifestyle und Mode ganz weit vorne. In die beruflichen Belange ihrer Männer mischen sie sich so gut wie nie ein, doch das scheint sich nun zu ändern.

Lisa Müller, Wahiba Ribéry und Carla Naldo verteidigen ihre Männer

Anfang des Jahres hatte Bayerns Franck Ribéry gewaltigen Ärger um ein vergoldetes Steak. Kritiker warfen ihm zum Beispiel Maßlosigkeit vor. Der Franzose wehrte sich über die sozialen Netzwerke, doch damit war die Sache nicht getan. Ehefrau Wahiba sprang ihrem Ehemann bei und las den Kritikern die Leviten.

In der Hinrunde der aktuellen Saison hätte Lisa Müller, Ehefrau von Thomas Müller, mit einem Instagram-Post fast Bayern-Trainer Niko Kovac geschasst. Der Kroate war zu diesem Zeitpunkt bereits angezählt und die Worte „Mehr als 70 Minuten, bis der mal einen Geistesblitz hat“ gossen zusätzlich Öl ins Feuer. Plötzlich war von fehlender Autorität Kovacs die Rede und nur durch gute Ergebnisse konnte sich der Coach in seinem Amt halten.

Für Schlagzeilen sorgte auch jüngst die Lebensgefährtin von Naldo. Sie beklagte sich öffentlich über die Verantwortlichen von Schalke 04, weil die ihren Partner nach Monaco abgeschoben hatten.

Insgesamt lässt sich ein Trend erkennen, dass Spielerfrauen wieder vermehrt in den Fokus rücken und sich in den Profifußball einmischen. Unterhaltsam ist das allemal, doch es dürfte manchen Klubboss an den Rand des Wahnsinns bringen.

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Christian

Man City steigt in Hernandez-Poker ein, BVB an Timo Werner interessiert

Bis zum 31. Januar dauert noch die Wintertransferperiode, in der die Vereine neue Spieler verpflichten können. Zudem werden Weichen für den Sommer gelegt, wenn hochkarätige Spieler verpflichtet werden sollen. Doch gerade jetzt läuft der Transfermarkt heiß. Prominentester Bundesligaprofi dürfte wohl Timo Werner sein, dessen Vertrag in Leipzig 2020 ausläuft.

Wohin wechselt Werner?

Kurz vor Weihnachten gab der Stürmer ein vielsagendes Interview, in dem er mit einem Wechsel zu den Bayern kokettierte. RB Leipzig hat Timo Werner ein Vertragsangebot vorgelegt und ihm eine Art Ultimatum gestellt. Die Sachsen wollen mit dem deutschen Nationalspieler nicht in ein letztes Vertragsjahr gehen und im Sommer bei einem Transfer noch eine Ablöse erzielen.

Es ist kein Geheimnis, dass die Münchner Interesse an Timo Werner haben. Doch nun hat auch Borussia Dortmund seinen Hut in den Ring geworfen. Die BILD berichtet, dass der BVB den Stürmer verpflichten will. Ein Transfer zum Revierklub würde Sinn ergeben, passt Timo Werner mit seinem Turbo-Antritt perfekt ins Dortmunder Offensivsystem. Doch auch englische Spitzenvereine jagen den 22-Jährigen. Man darf gespannt sein, wohin der Weg Timo Werners führen wird. Vielleicht bleibt er auch bei den Leipzigern, so wie es ihm die RB-Verantwortlichen raten.

Bayern bekommt hochkarätige Konkurrenz

Der deutsche Rekordmeister hat angekündigt, dass er eine große Transferoffensive starten will. Doch die Spieler, die nach München kommen sollen, stehen auch bei anderen Vereinen hoch im Kurs. Bestes Beispiel ist das Ajax-Duo Frenkie de Jong und Matthijs de Ligt. Die Bayern haben gute Erfahrungen mit holländischen Spielern gemacht, doch bei dem Mittelfeld- und Abwehrspieler werden die Bayern wohl leer ausgehen. So soll der FC Barcelona dem Duo ein äußerst finanzkräftiges Angebot vorgelegt haben. Auch Paris St. Germain buhlt um die beiden Holländer. Ähnlich verhält es sich bei Aaron Ramsey. An dem walisischen Nationalspieler vom FC Arsenal waren auch die Bayern interessiert. Doch Aaron Ramsey wechselt wohl im Sommer ablösefrei zu Juventus Turin.

Ein weiterer Wunschkandidat steht bei Manchester United und bei Manchester City hoch im Kurs. Lucas Hernandez von Atletico Madrid soll unbedingt an die Isar gelotst werden, doch jetzt wurde bekannt, dass City-Coach Pep Guardiola sehr angetan von dem Franzosen ist und auch United zeigt großes Interesse.

Bei Benjamin Pavard hat sich angeblich der FC Barcelona eingeschaltet. So sollen sich Klub-Verantwortliche der Katalanen mit dem Berater des französischen Weltmeisters getroffen haben.

Dagegen scheint der Wechsel von Callum Hudson-Odoi immer konkreter zu werden. Der 18-Jährige hat jetzt noch einmal bekräftigt, dass er in Zukunft gerne für die Bayern spielen würde. Noch stellt sich Chelsea quer, doch die Münchner geben in ihrem Bemühen, Callum Hudson-Odoi zu verpflichten, nicht auf.

Auch bei Cengiz Under, der beim AS Rom spielt, stehen die Interessenten Schlange. So soll der FC Arsenal ein 60-Millionen-Euro-Angebot für den Flügelstürmer abgegeben haben, was aber die Italiener scheinbar ablehnten. Neben den Londonern sind angeblich auch Tottenham, die beiden Vereine aus Manchester und die Bayern interessiert.

Es bleibt also weiter spannend auf dem Transfermarkt und die Bundesliga kann sich in Zukunft wohl auf den ein oder anderen Hochkaräter freuen.

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Christian

Die teuersten Transfers der Bundesligageschichte

Dortmunds Christian Pulisic ist einer der begehrtesten Fußballer der Welt. Nun wurde bekannt, dass der FC Chelsea für den 20-jährigen US-Amerikaner 64 Millionen Euro an den BVB überweist, damit er im Sommer an die Stamford Bridge wechselt. Damit ist Pulisic der drittteuerste Transfer der Bundesligageschichte. Nur Ousmane Dembelé und Kevin De Bruyne kosteten noch mehr.

In der Premier League sitzt das Geld locker

2015 begann im internationalen Fußball eine neue Zeitrechnung. Damals wurde bekannt, dass die englische Premier League durch TV-Gelder die folgenden Jahre 2,3 Milliarden Euro pro Saison verdienen wird. Zum Vergleich, die Bundesliga kassiert von 2017 bis 2021 per anno 1,16 Milliarden Euro.

Durch die extrem hohen Fernsehgelder, die in England bezahlt werden, veränderten sich die Transfersummen. Dies bekam auch die Bundesliga zu spüren. Talentierte und hochveranlagte Spieler wechselten auf die Insel und auch eher durchschnittliche Profis folgten dem Lockruf des Geldes. Die Liste ist lang. Ilkay Gündogan, Roberto Firmino, Leroy Sané, Henrikh Mkhitaryan, Granit Xhaka-zahlungskräftige englische Vereine hatten keine Mühe, die aufgerufenen Ablösesummen, die jenseits von 30 Millionen Euro lagen, zu zahlen. Für Leroy Sané wurden sogar 50 Millionen Euro fällig, Roberto Firmino kostete 41 Millionen Euro. Der Rekordtransfer war aber der Wechsel von Kevin De Bruyne zu Manchester City. 75 Millionen Euro kassierte der VfL Wolfsburg für den Belgier.

Bis 2017, dann streikte sich Ousmane Dembelé zum FC Barcelona. Die 105 Millionen Euro, die Barca für den Franzosen bezahlte, ist bis heute die höchste Ablösesumme, die je für einen Spieler der Bundesliga bezahlt wurde.

Corentin Tolisso ist der Rekordeinkauf der Bundesliga

Die Bayern haben angekündigt, dass sie im Sommer eine große Transferoffensive starten werden. Man darf gespannt sein, welche Summen dann im Raum stehen werden. Bis jetzt sind Corentin Tolisso (41,5 Millionen Euro) und Javi Martinez (40 Millionen Euro) die teuersten Einkäufe der Bundesliga. Aber auch für Arturo Vidal (37 Millionen Euro) und Mats Hummels (35 Millionen Euro) musste der deutsche Rekordmeister viel Geld auf den Tisch legen.

Der teuerste Transfer innerhalb der Bundesliga ist der Wechsel von Mario Götze vom BVB zu den Bayern. 37 Millionen Euro überwiesen die Münchner für ihn.

Aber auch Renato Sanches und Mario Gomez mit Ablösesummen jenseits der 30 Millionen Euro waren nicht billig.

Insgesamt lässt sich jedoch eine Inflation beobachten. Kürzlich standen für einen Wechsel von Lucas Hernandez zum FC Bayern 80 Millionen Euro im Raum. Sollte Timo Werner im Sommer RB Leipzig verlassen, würde wohl eine ähnliche Summe fällig werden.

Diese Entwicklung ist schwer aufzuhalten und so wirken in dem Zusammenhang die 10 Millionen D-Mark, für die Karl-Heinz Rummenigge 1984 zu Inter Mailand wechselte und die für lange Zeit die Rekordablöse der Bundesliga waren, gerade zu lächerlich.

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Christian

Neue Marktwerte der Bundesligaspieler wurden veröffentlicht

Das Portal transfermarkt.de aktualisiert in regelmäßigen Abständen die Marktwerte von Bundesligaprofis. Zuletzt fand eine Anpassung im Oktober statt. Nun hat transfermarkt.de neue Zahlen vorgelegt.

Größter Gewinner zum letzten Ranking ist Dortmunds Jadon Sancho. Der 18-Jährige wird nun auf 70 Millionen Euro taxiert. Damit ist er neben Robert Lewandowski der wertvollste Profi im Oberhaus.

Kai Havertz und Timo Werner sind die deutschen Nationalspieler mit den höchsten Marktwerten in der Bundesliga

Bei der Ermittlung des Marktwertes spielen Faktoren wie sportliche Leistung und die Perspektive des Spielers eine Rolle. So ist zum Beispiel der 35-jährige Arjen Robben lediglich 4 Millionen Euro wert, während der 23-jährige Serge Gnabry in diesem Ranking bei 40 Millionen Euro steht.

Aber natürlich ist auch das Abschneiden der Mannschaft des jeweiligen Spielers nicht unerheblich. So konnten zahlreiche Akteure des BVB ihren Marktwert steigern, während der Kader des FC Bayern 65 Millionen Euro an Wert verlor. So büßte James Rodriguez gleich 15 Millionen Euro ein. Für den Kolumbianer ging es von 80 auf 65 Millionen Euro runter. Thomas Müller ist im Vergleich zum Oktober 10 Millionen Euro weniger wert.

Gleich 13 Dortmunder Spieler erhöhten ihren Marktwert. Darunter auch Marco Reus, der von 40 auf 50 Millionen Euro zulegte. Auch Spieler von Eintracht Frankfurt und Borussia Mönchenglachbach profitierten von der guten Hinrunde ihrer Teams, aber natürlich auch von zum Teil herausragenden Leistungen. So wird Frankfurts Goalgetter Luka Jovic aktuell mit 40 Millionen Euro taxiert. Für Gladbachs Thorgan Hazard ging es rauf auf 38 Millionen Euro. Auch die Frankfurter Sebastien Haller und Ante Rebic legten kräftig zu. Wie auch die Gladbacher Matthias Ginter und Alassane Plea, der wie Thorgan Hazard nun einen Wert von 38 Millionen Euro besitzt.

Fast alle genannten Spieler werden derzeit von zahlreichen Vereinen gejagt und dementsprechend würden bei einem Wechsel hohe Ablösesummen fällig werden.

Auch Leipzigs Timo Werner und Leverkusens Kai Havertz stehen auf dem Einkaufszettel zahlreicher Top-Klubs. Für das Duo werden jedoch jeweils 65 Millionen Euro aufgerufen, was sie zu den teuersten deutschen Nationalspielern in der Bundesliga macht. International werden sie nur von Leroy Sané, Toni Kroos und Marc-André ter Stegen übertroffen.

Insgesamt hat ein Bundesligaprofi einen durchschnittlichen Marktwert von 8,09 Millionen Euro. Hier erkennt man auch das Gefälle zu den unteren Ligen in Deutschland. Wenn ein Zweitligaspieler den Verein verlässt, sind 5 Millionen Euro Ablöse eher die Ausnahme. Noch extremer ist es in der 3. Liga, wo einkaufende Vereine meist sechsstellige Summen ausgeben.

Kylian Mbappés Marktwert liegt bei 200 Millionen Euro

1984 bezahlte der SSC Neapel 21 Millionen Mark für Diego Maradona. Viele Jahre war diese Summe der absolute Transferrekord und Maradona galt damals als der mit Abstand beste Spieler der Welt.

Doch die Zeiten haben sich geändert. In der Spitze geht es heute um 200 Millionen Euro. So viel ist im Augenblick Frankreichs Weltmeister Kylian Mbappé wert. Sein Teamkollege bei Paris St. Germain kommt auf einen Marktwert von 180 Millionen Euro, genauso wie Lionel Messi.

Bei stolzen 150 Millionen Euro stehen aktuell Harry Kane, Kevin De Bruyne, Mohamed Salah, Philippe Coutinho und Antoine Griezmann.

Dortmunds Jadon Sancho könnte bald in diese Liga aufsteigen. Schließlich ist der Engländer erst 18 Jahre alt.

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