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Sascha

Das sind die Stadien der WM 2026

Die FIFA-Weltmeisterschaft 2026 wird in 16 einzigartigen Arenen ausgetragen, die Geschichte, Moderne und regionale Besonderheiten vereinen. Wir wollen euch bei der ersten Drei-Länder-WM alle Spielstätten des Turniers genauer vorstellen – mit Fakten zu Kapazität, Werdegang und natürlich der Rolle im Turnier. (Bild: Foto von Frantzou Fleurine auf Unsplash)

Estadio Azteca (Mexico City Stadium), Mexiko-Stadt

Der „Koloss von Santa Úrsula“ ist der unumstrittene Tempel des mexikanischen Fußballs. Mit einer Kapazität von rund 87.000 Zuschauern wird es als einziges Stadion der Geschichte zum dritten Mal WM-Spiele austragen – nach den Finals 1970 (Pelé’s Brasilien) und 1986 (Maradonas „Hand Gottes“).

Am 11. Juni 2026 eröffnet hier die mexikanische Nationalmannschaft gegen Südafrika das Turnier. Die Höhenlage von über 2.200 Metern stellt eine besondere Herausforderung dar und sorgt für atemlose Momente – im wahrsten Sinne des Wortes. Renovierungen machen die Heimspielstätte von Club America, Cruz Azul und Atlante fit für die Mega-WM.

Estadio Akron (Guadalajara Stadium), Guadalajara

In der Perle Jaliscos, Guadalajara, steht mit dem Estadio Akron eine der architektonisch beeindruckendsten Arenen Mexikos. Das 2010 eröffnete Stadion mit 48.000 Plätzen ist die Heimstätte des mexikanischen Traditionsklubs Chivas und bekannt für seine vulkanförmige Dachkonstruktion.

Für die WM 2026 richtet es ausschließlich Gruppenspiele aus, darunter Duelle mit hohem Unterhaltungswert, wie beispielsweise Spanien gegen Uruguay oder Mexiko gegen Südkorea. Die leidenschaftlichen Fans der Region sorgen für eine elektrisierende Atmosphäre, während die moderate Höhenlage faire Bedingungen bietet.

Estadio BBVA (Monterrey Stadium), Monterrey

Das 2015 eröffnete Estadio BBVA gilt als eine der schönsten und modernsten Arenen weltweit. Mit 53.500 Plätzen und einer atemberaubenden Kulisse vor den Sierra-Madre-Bergen ist es die Heimstätte der Rayados. Bei der WM werden Teams wie Tunesien, Japan, Südafrika oder Südkorea in der mexikanischen Arena auflaufen.

Monterrey hostet Gruppenspiele und K.o.-Runden. Darüber hinaus findet hier das 1.000. WM-Spiel der Geschichte statt. Die industrielle Metropole im Norden Mexikos bringt eine Mischung aus Business und Fußballleidenschaft ein und wird aufgrund der bergischen Lage gerne als Ort für Extremsportarten genutzt.

BC Place (Vancouver Stadium), Vancouver

Das ikonische überdachte Stadion in Vancouver mit 54.500 Plätzen war bereits Schauplatz des Frauen-WM-Finals 2015. Das aufblasbare Dach der Heimspielstätte der Vancouver Whitecaps schützt vor dem pazifischen Regen und sorgt für perfekte Bedingungen für ein Fußballfest auf dem heiligen Grün.

Vancouver richtet Gruppenspiele und K.o.-Partien aus, darunter auch Spiele der kanadischen Nationalmannschaft gegen Katar und die Schweiz. Die Lage am Pazifik macht es zu einem Highlight für reisende Fans, da die Stadt neben der tollen Lage auch bekannt ist für ihre atemberaubenden Naturlandschaften, was Thomas Müller sicherlich bestätigen kann.

BMO Field (Toronto Stadium), Toronto

Das erste reine Fußballstadion Kanadas am Ufer des Lake Ontario wird für die WM auf 45.000 Plätze erweitert. Seit 2007 Heimstätte des Toronto FC, eröffnet hier die kanadische Nationalmannschaft am 12. Juni ihr Turnier gegen den Sieger aus Italien, Nordirland, Bosnien & Herzegowina und Wales. Das BMO hostet sechs Spiele, darunter Gruppen- und K.o.-Duelle.

Die multikulturelle Metropole verspricht eine der lebendigsten Atmosphären in Kanada, da die Toronter als sehr sportbegeistert und weltoffen gelten. Daher darf sich das ein oder andere Nationalteam, welches guten Fußball zeigt, über eine Menge Enthusiasmus der Kanadier freuen.

Lumen Field (Seattle Stadium), Seattle

Das Lumen Field mit 69.000 Plätzen ist berühmt für seine akustische Architektur: Die „12th Man“-Fans der Seattle Seahawks machen es zum lautesten Stadion der Welt. Für die WM wird im Lumen noch Naturrasen verlegt, da normalerweise auf Kunstrasen Sportevents stattfinden.

Seattle richtet sechs Spiele aus, darunter auch ein Gruppenspiel US-Nationalmannschaft gegen Australien die sich über ohrenbetäubende Unterstützung ihrer Fans freuen darf. Die Emerald City bringt mit dem Hauptsitz der Unternehmen Amazon und Microsoft Tech-Flair mit und bietet gleichermaßen tausende Hektar an Parks für ein gemütliches Picknick.

Levi’s Stadium (San Francisco Bay Area Stadium), Santa Clara

Im Herzen des Silicon Valley gelegen, bietet das 2014 eröffnete Levi’s Stadium 70.000 Plätzen moderne Annehmlichkeiten. Kürzliche Renovierungen verbesserten den Rasen speziell für Fußball. Es hostet Gruppenspiele und K.o.-Runden. Die Nähe zu San Francisco macht es attraktiv für internationale Fans, die noch ein wenig Sightseeing verbinden wollen. Teams wie Österreich, Katar oder Paraguay werden nachhaltige Features erleben dürfen:

Das Stadion verfügt nämlich über eine LEED-Gold-Zertifizierung, Solarpaneele, ein Wasserrückgewinnungssystem und sogar eine Rooftop-Farm – die erste auf einem NFL-Stadion –, auf der Kräuter und Gemüse für die Gastronomie angebaut werden. Seit der Eröffnung hat es bereits ikonische Events wie den Super Bowl 50 im Jahr 2016, WrestleMania 31 und Konzerte von Stars wie Taylor Swift und Beyoncé ausgerichtet.

SoFi Stadium (Los Angeles Stadium), Inglewood/Los Angeles

Das teuerste Stadion der Welt (über 5 Milliarden Dollar) mit 70.000 Plätzen und innovativem Dach ist ein Architektur-Meisterwerk. Hier eröffnet die USA ihr Turnier am 12. Juni gegen Paraguay. Weitere Teams die sich im SoFi messen werden sind beispielsweise Iran, Belgien, Neuseeland oder die Schweiz. Los Angeles richtet Gruppenspiele und das Viertelfinals aus – Hollywood-Glanz inklusive.

Mit einer Kapazität von 70.240 Plätzen, erweiterbar auf über 100.000, dient es als Heimspielstätte der NFL-Teams Los Angeles Rams und Los Angeles Chargers – das erste Stadion, das von zwei NFL-Teams geteilt wird. Das Highlight ist das transluzente ETFE-Dach, das natürliches Licht hereinlässt, und der riesige Infinity Screen, ein doppelseitiges 4K-Videoboard. Seit der Eröffnung hat es den Super Bowl LVI 2022, die College Football Playoff 2023 und Konzerte von Stars wie Beyoncé und The Weeknd ausgerichtet.

Arrowhead Stadium (Kansas City Stadium), Kansas City

Das Arrowhead Stadium in Kansas City, Missouri, ist seit 1972 die Heimstätte der Kansas City Chiefs und gilt als eine der ikonischsten und lautesten Arenen der NFL. Mit einer Kapazität von rund 76.416 Plätzen hält es den Guinness-Weltrekord für den lautesten Stadionlärm mit 142,2 Dezibel, gemessen 2014 bei einem Spiel gegen die New England Patriots. Davon dürfen sich beispielsweise Argentinien, Algerien oder Ecuador überzeugen lassen.

Im Jahr 2025 wurden FIFA-spezifische Renovierungen abgeschlossen, darunter Verbesserungen am Rasen, Drainage und Belüftung sowie Anpassungen der Sitzplätze für ein breiteres Spielfeld – Kosten rund 45 bis 50 Millionen Dollar. Das Stadion (während der WM als „Kansas City Stadium“ bezeichnet) richtet sechs Spiele der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 aus: vier Gruppenspiele, ein Achtelfinale und ein Viertelfinale am 11. Juli.

NRG Stadium (Houston Stadium), Houston

Das NRG Stadium in Houston, Texas, wurde 2002 als Reliant Stadium eröffnet und ist mit einer Kapazität von rund 72.220 Plätzen die Heimstätte der Houston Texans aus der NFL. Es war das erste NFL-Stadion mit einem ausfahrbaren Dach, das in nur sieben Minuten geöffnet oder geschlossen werden kann, und somit die Akteure, wie beispielsweise die der deutschen Nationalmannschaft oder Cristiano Ronaldos Portugal, vor der texanischen Hitze schützt.

Das NRG Stadium (während der WM als „Houston Stadium“ bezeichnet) richtet sieben Partien der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 aus: fünf Gruppenspiele (14., 17., 20., 23. und 26. Juni), ein Achtelfinale (29. Juni) und ein Sechzehntelfinale (4. Juli). Für die WM wurden 2025 Renovierungen abgeschlossen, darunter neue Sitze, LED-Beleuchtung, Videoboards, Dachreparaturen und ein temporärer Naturrasen, jedoch erst nach dem Rodeo-Event im März 2026.

AT&T Stadium (Dallas Stadium), Arlington/Dallas

Das AT&T Stadium in Arlington, Texas – oft „Jerry World“ genannt nach Eigentümer Jerry Jones – wurde 2009 eröffnet und ist mit einer Kapazität von 80.000 Plätzen (erweiterbar auf über 100.000) die Heimstätte der Dallas Cowboys aus der NFL. Es ersetzte das alte Texas Stadium und kostete rund 1,15 Milliarden Dollar. Highlights sind das ausfahrbare Dach, das in 12 Minuten öffnet, und der weltgrößte HD-Videoboard mit 11.393 Quadratmetern Fläche, der mittig über dem Feld hängt.

Das AT&T Stadium (während der WM als „Dallas Stadium“ bezeichnet) richtet neun Partien der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 aus (darunter sicher Teams wie Japan, Niederlande oder England): fünf Gruppenspiele (14., 17., 22., 25. und 27. Juni), zwei Achtelfinals (30. Juni und 3. Juli), ein Viertelfinale (6. Juli) und ein Halbfinale (14. Juli). Highlights könnten Spiele mit Argentinien und Lionel Messi sein. Seit 2024 laufen Renovierungen für rund 295–300 Millionen Dollar, darunter Upgrades von Suiten, Technik und Back-of-House-Bereichen.

Mercedes-Benz Stadium (Atlanta Stadium), Atlanta

Das 2017 eröffnete Stadion mit pinwheel-förmigem Dach (75.000 Plätze) ist ein Technik-Wunder. Das Mercedes-Benz Stadium in Atlanta, Georgia, wurde 2017 eröffnet und ersetzte den Georgia Dome. Mit einer Kapazität von ca. 71.000 Plätzen (erweiterbar auf 75.000) ist es die Heimstätte der Atlanta Falcons (NFL) und Atlanta United (MLS). Highlights sind das einzigartige, ausfahrbare Pinwheel-Dach, der riesige 360-Grad-Halo-Videoboard.

Bekannt für günstige Fan-Preise bei Essen und Getränken, hat es den Super Bowl LIII (2019), College Football Playoffs und Konzerte von beispielsweise Taylor Swift ausgerichtet. Das Mercedes-Benz Stadium (während der WM als „Atlanta Stadium“) richtet acht Partien der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 aus: fünf Gruppenspiele (15., 18., 21., 24. und 27. Juni), ein Sechzehntelfinale (1. Juli), ein Achtelfinale (7. Juli) und ein Halbfinale (15. Juli). Teams wie Spanien, Marokko, oder Kap Verde werden hier ihre Zelte aufschlagen.

Gillette Stadium (Boston Stadium), Foxborough/Boston

Das Gillette Stadium in Foxborough, Massachusetts (ca. 35 km südwestlich von Boston), wurde 2002 eröffnet und ist die Heimstätte der New England Patriots (NFL) sowie der New England Revolution (MLS). Mit einer Kapazität von rund 65.000 Plätzen (erweiterbar) ersetzte es das alte Foxboro Stadium. Ikonische Elemente sind der markante Leuchtturm an der Nordseite und das offene Bowl-Design.

Das Gillette Stadium (während der WM als „Boston Stadium“ bezeichnet) richtet sieben Partien der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 aus: fünf Gruppenspiele, ein Achtelfinale und ein Viertelfinale. Vorbereitungen umfassen den Einbau temporären Naturrasens (statt Kunstrasen), Feldanpassungen und Infrastruktur-Upgrades. Teams wie Haiti, Schottland oder Frankreich werden den neuen Naturrasen bespielen dürfen.

Lincoln Financial Field (Philadelphia Stadium), Philadelphia

Das Lincoln Financial Field – liebevoll „The Linc“ genannt – in South Philadelphia wurde 2003 eröffnet und ersetzte das Veterans Stadium. Mit einer Kapazität von rund 69.600 Plätzen dient es als Heimstätte der Philadelphia Eagles (NFL) und der Temple Owls (College Football). Highlights sind die offenen Ecken mit Stadtblick, große HD-Videoboards, Solarpanele und Windturbinen für Nachhaltigkeit sowie Renovierungen 2013/14 mit neuen Sitzen, Brücken im Upper Concourse und erweiterten Suites.

Das Lincoln Financial Field (während der WM als „Philadelphia Stadium“ bezeichnet) richtet sechs Partien der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 aus: fünf Gruppenspiele und ein Achtelfinale am 4. Juli – passend zum 250. Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung. „The Linc“ bekommt mit Mannschaften wie Brasilien und Frankreich zwei WM-Favoriten sicher zu sehen und darf sich daher über zahlreiche internationale Topstars auf dem Rasen erfreuen.

Hard Rock Stadium (Miami Stadium), Miami Gardens/Miami

Das Hard Rock Stadium in Miami Gardens, Florida (ca. 25 km nördlich von Downtown Miami), wurde 1987 eröffnet und ist die Heimstätte der Miami Dolphins (NFL) sowie der Miami Hurricanes (College Football). Mit einer Kapazität von rund 65.000 Plätzen zeichnet es sich durch ein teiloffenes Canopy-Dach aus, das die Tribünen vor Regen schützt. Umfangreiche Renovierungen 2015/2016 machten es moderner und fanfreundlicher.

Das Hard Rock Stadium (während der WM als Miami Stadium bezeichnet) richtet sieben Partien der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 aus: vier Gruppenspiele (15., 21., 24. und 27. Juni, u. a. mit Brasilien, Uruguay, Kolumbien und Portugal), ein Achtelfinale (3. Juli), ein Viertelfinale (11. Juli) und das Spiel um Platz 3 (18. Juli). Miami’s karibische Vibes werden gewiss für Party-Stimmung sorgen.

MetLife Stadium (New York New Jersey Stadium), East Rutherford

Das MetLife Stadium in East Rutherford, New Jersey (ca. 10 km westlich von New York City), wurde 2010 eröffnet und ist mit einer Kapazität von 82.500 Plätzen das größte Stadion der NFL. Es dient als Heimstätte der New York Giants und New York Jets – eines der wenigen Stadien, das von zwei NFL-Teams geteilt wird. Highlights sind die moderne Architektur, riesige LED-Videoboards und die Nähe zur Manhattan-Skyline. Das Stadion hat bereits Super Bowl XLVIII (2014), WrestleMania 29 und zahlreiche Konzerte ausgerichtet.

Das MetLife Stadium (während der WM als „New York New Jersey Stadium“ bezeichnet) richtet acht Partien der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 aus – mehr als jeder andere Austragungsort: fünf Gruppenspiele (u. a. Brasilien vs. Marokko, Frankreich vs. Senegal, Ecuador vs. Deutschland, Panama vs. England), ein Sechzehntelfinale, ein Achtelfinale und das Finale am 19. Juli 2026. New York/New Jersey wird damit zum krönenden Abschluss der ersten Drei-Länder-WM!

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Sascha

Frankfurt setzt Japan-Tradition fort | Keita Kosugi (19) im Porträt

Die SGE führt ihre Japan-Tradition fort und verpflichtet mit Keita Kosugi von Djurgårdens IF nach Hasebe, Kamada, und Doan den nächsten Akteur aus dem Land der aufgehenden Sonne. Doch der Transfer kam überraschend, daher wollen wir für euch den neuen Linksverteidiger aus der schwedischen Allsvenskan genauer unter die Lupe nehmen und analysieren was die SGE mit dem Abwehrtalent vor hat. (Bild: IMAGO / Bildbyran)

Am 18. Dezember 2025, gerade rechtzeitig vor der Winterpause, verkündete Eintracht Frankfurt eine Überraschungstransfer: Der 19-jährige japanische Linksverteidiger Keita Kosugi wechselt zum 1. Januar 2026 von Djurgårdens IF aus der schwedischen Allsvenskan zu den Hessen. Es ist der zweite Winterneuzugang aus Schweden nach dem 17-jährigen Offensivtalent Love Arrhov – und ein klares Signal der Adlerträger für eine langfristige Kaderplanung mit Fokus auf junge, entwicklungsfähige Spieler.

Keita Kosugi, geboren am 18. März 2006 in Kamakura, Japan, ist mit seinen 1,72 Metern kein bulliger Verteidiger, sondern ein technisch versierter, laufstarker Außenbahnspieler, der offensiv wie defensiv Akzente setzen kann. Seine Karriere begann in der Jugendakademie von Shonan Bellmare, wo er als vielversprechendes Talent galt. Im März 2024, kurz nach seinem 18. Geburtstag, wagte er den mutigen Sprung nach Europa: Nach einem erfolgreichen Probetraining unterschrieb er bei Djurgårdens IF einen Vierjahresvertrag.

Durchbruch direkt in der ersten Saison

In Stockholm explodierte Kosugi förmlich. Trotz anfänglicher Konkurrenz avancierte er rasch zum Stammspieler und absolvierte seit seinem Wechsel fast alle Pflichtspiele über die volle Distanz. Insgesamt kam er auf 62 Einsätze in Liga, Pokal und UEFA Conference League, erzielte fünf Tore und gab sieben Vorlagen – beeindruckende Werte für einen Verteidiger.

Höhepunkt war die Saison 2024/25, in der Djurgården sensationell das Halbfinale der Conference League erreichte und erst gegen den späteren Sieger Chelsea ausschied. Kosugi trug maßgeblich dazu bei, mit seiner Ballbehandlung, seinem Tempo und seiner Arbeitsbereitschaft.

International ist Kosugi kein Unbekannter: Er führte Japans U17-Nationalmannschaft 2023 als Kapitän zum Titel beim Asian Cup und zur WM-Teilnahme (Achtelfinale). Später debütierte er in der U20 und U23. Sein Vorbild? Yuto Nagatomo, der langjährige japanische Nationalspieler, der für Disziplin und Ausdauer steht.

Was sieht die Eintracht in ihm?

Warum holt Eintracht Frankfurt genau diesen jungen Japaner? Sportdirektor Timmo Hardung formuliert es klar: „Mit Keita Kosugi haben wir einen jungen Linksverteidiger verpflichtet, der neben einer technisch guten Ballbehandlung zudem eine hohe Lauf- und Arbeitsbereitschaft mitbringt. Er hat seine Qualitäten sowohl als Stammspieler in der schwedischen Liga als auch im Europapokal bereits unter Beweis gestellt und verfügt über großes Entwicklungspotenzial.“

Hintergrund ist die aktuelle Kadersituation auf der linken Abwehrseite. Mit Nathaniel Brown als Stammkraft und potenziellen Interessenten aus Top-Ligen (ein Abgang im Sommer wird nicht ausgeschlossen) sowie dem früheren Backup Niels Nkounkou fehlt es an Tiefe. Kosugi soll nicht nur Konkurrenz schaffen, sondern langfristig eine Säule werden – ähnlich wie Landsmann Ritsu Doan, der seit dieser Saison Publikumsliebling in Frankfurt ist und Kosugi bei der Integration helfen könnte.

Der Transfer, der schätzungsweise um die 4–6 Millionen Euro kostet (Marktwert laut Transfermarkt: rund 4–6,5 Millionen), passt perfekt zur Philosophie der Eintracht unter Markus Krösche und Timmo Hardung: Talente aus Skandinavien oder Asien früh holen, entwickeln und später gewinnbringend weiterverkaufen. Schweden hat sich in den letzten Jahren als Talentschmiede erwiesen – denk an Lucas Bergvall, der kürzlich für 20 Millionen zu Tottenham wechselte.

Stärken

Kosugi gilt eher als ruhig un bescheiden – seine Aussagen drehen sich meist um Dankbarkeit, harte Arbeit und Entwicklung, was auf einen geerdeten Charakter hindeutet. Er wird überdies als tatkisch intelligent, diszipliniert und respektvoll beschrieben, was die Zusammenarbeit mit ihm für einen Trainer sehr einfach macht.

Zudem bringt unser Protagonist vor allem auf der linken Außenbahn eine sehr hohe Lauf- und Arbeitsbereitschaft mit, die ihn in der Offensive wie in der Defensive zu einem wahren japanischen Motor macht. Er ist technisch beschlagen, explosiv schnell, hat einen guten linken Fuß und liefert konstant gute Flanken und Hereingaben.

Besonders auffällig ist vor allem seine Ballsicherheit unter Druck – er verliert selten das Leder in engen Situationen. Dazu kommt eine starke Zweikampfführung, auch durch enge Manndeckung, unterstützt durch sein gutes Positionsspiel, und eine hohe Spielintelligenz, die ihn auch in der Conference League gegen Top-Teams wie Chelsea nicht überfordert hat.

Daran muss er noch arbeiten

Physisch ist der 1,72 m große Japaner noch deutlich unterlegen, wenn es gegen robuste, körperlich starke Gegenspieler geht. Im direkten Zweikampf gegen bullige Flügelstürmer fehlt ihm oft die nötige Härte und Stabilität. Bei Standards ist der kleine Japaner in Luftduellen , trotz seiner guten Sprungskraft, oftmals unterlegen, was bei seiner geringen Größe nicht wirklich überrascht.

Defensiv zeigt er zudem noch Schwächen im Stellungsspiel bei tiefen Läufen des Gegners hinter die letzte Linie - hier verhält er sich oft zu passiv, verliert die Übersicht respektive lässt den Gegner gewähren. Insgesamt braucht er sicherlich noch Zeit, um die physische Robustheit und die letzte Reife für die Bundesliga zu entwickeln.

Fazit


Kosugi ist ein technisch hochveranlagter, fleißiger Linksverteidiger mit großem Entwicklungspotenzial – ein klassischer „Perspektivspieler“. Seine Stärken liegen klar in der Ballführung und im Tempo, seine größten Baustellen in der Physis und der Defensivarbeit gegen körperlich dominante Gegner. Bei der Eintracht bekommt er genau die Zeit und das Umfeld, um diese Defizite aufzuarbeiten.

Kosugi selbst träumt groß: In Interviews äußerte er den Wunsch, irgendwann in der Premier League oder bei einem Champions-League-Sieger zu spielen. Frankfurt könnte der ideale Zwischenschritt sein – ein Klub mit Europa-Ambitionen, der jungen Spielern Verantwortung gibt. Ab Januar 2026 wird der junge Japaner in der Bundesliga zeigen, ob er bereit ist für das nächste Level. Die Eintracht-Fans dürfen sich auf einen Mentalitätsspieler freuen, der die Adler-Flügel noch stärker machen könnte.

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Sascha

Woltemade 2.0 für den VFB? | Bendegúz Kovács (18) im Porträt

Bendegúz Kovács wird auf dem Portal Transfermarkt und einigen Medien bereits mit dem VFB Stuttgart in Verbindung gebracht. Zudem fällt immer wieder der Vergleich mit Newcastle-Star Nick Woltemade auf. Doch würde der 18-jährige Mittelstürmer wirklich zum VfB passen? (Bild: IMAGO / Orange Pictures)

In einer Zeit, in der die Bundesliga zunehmend auf junge, physisch starke Stürmer setzt, rückt ein Name verstärkt in den Fokus: Bendegúz Kovács. Der 18-jährige Ungar, geboren am 31. März 2007 in Fehérgyarmat, misst beeindruckende 1,99 Meter und spielt als Mittelstürmer. Mit seinem linken Fuß und seiner imposanten Statur erinnert er an klassische Zielspieler, die in modernen Systemen jedoch auch mit Technik und Beweglichkeit überzeugen müssen.

Noch ist der Marktwert des Teenagers nicht beziffert – ein Zeichen dafür, dass er sich erst in der Profi-Welt etablieren muss. Doch in Ungarns Jugendnationalmannschaften sammelt er Erfahrung, etwa in der U19-Qualifikation. Beobachter loben seine Physis, seine Abschlussstärke und seine Entwicklungskurve.

Aktuelle Transfergerüchte: Interesse vom VfB Stuttgart?

Mitten in der Saison 2025/26 tauchen plötzlich Gerüchte auf: Der VfB Stuttgart soll an Kovács interessiert sein. Auf Plattformen wie Transfermarkt.de diskutieren Fans intensiv darüber – ein Thread vom 17. Dezember 2025 fragt explizit:

„Wird Bendegúz Kovács zum VfB Stuttgart wechseln?“ mit einer geschätzten Wahrscheinlichkeit von rund 42 Prozent. Konkrete Quellen aus etablierten Medien fehlen bislang; es handelt sich eher um Spekulationen in Fan-Foren und auf Transfer-Portalen. Der VfB sucht derzeit nach Verstärkungen im Angriff, etwa junge Talente wie Sidiki Chérif oder Troy Parrott werden genannt, doch Kovács passt eher ins Profil: Ein Rohdiamant für die Zukunft.

Ob ein Transfer im Winter oder Sommer realistisch ist, bleibt offen. Der AZ Alkmaar investiert in die Jugend und lässt Talente selten früh ziehen. Dennoch: Bei entsprechender Ablöse könnten die Schwaben zuschlagen, besonders da der Club unter Trainer Sebastian Hoeneß auf eine Mischung aus Erfahrung und Jugend setzt.

Vergleich mit Woltemade

Nick Woltemade und Bendegúz Kovács sind zwei riesige Stürmertalente, die auf den ersten Blick wie Zwillinge wirken. Beide überragen mit fast zwei Metern die meisten Verteidiger, kombinieren Physis mit unerwarteter Technik und Ballsicherheit. Doch während der eine bereits mit einer Rekordablöse in die Premier League abgewandert ist, steht der andere erst am Beginn seiner Profikarriere.

Woltemade (1,98 m, rechtsfüßig) explodierte in der Saison 2024/25 beim VfB Stuttgart mit 17 Toren in allen Wettbewerben, inklusive Treffer im Pokalfinale. Sein Markenzeichen: Kopfballstärke gepaart mit Beweglichkeit und Dribblingqualitäten – Fans nannten ihn daher „Woltemessi“.

Genau dieses Profil sieht man nun bei Kovács (1,99 m, linksfüßig): Der Ungar dominiert in der U19 von AZ Alkmaar mit 17 Toren in 16 Spielen, zeigt Technik, Ballsicherheit und überraschende Agilität trotz seiner imposanten Größe. Die Medien sprechen bereits von „Ungarns Antwort auf Woltemade“.

Woltemade ist der fertige Profi – A-Nationalspieler, Rekordtransfer für rund 75 Millionen Euro zu Newcastle United im Sommer 2025. Kovács hingegen ist noch ein Rohdiamant: Jugendnationalspieler, frisch von Ajax zur U19 des AZ Alkmaars gewechselt, ohne Profieinsätze. Der fünf Jahre jüngere Kovács bringt den starken linken Fuß mit, während Woltemade rechts dominiert.

Würde Kovács zum VfB Stuttgart passen?

Absolut – und das aus mehreren Gründen. Der VfB spielt einen offensiven, pressingstarken Fußball, der hohe Stürmer mit guter Ballbehauptung begünstigt. Kovács’ Größe würde perfekt zu den Flanken von den Außenbahnen passen.. Denkbar ist er als Backup oder Perspektivspieler hinter etablierten Kräften, ähnlich wie der VfB bereits mit jungen Angreifern wie Jovan Milosevic gearbeitet hat.

In der Bundesliga, wo physische Duelle und Kopfballstärke entscheidend sind, könnte der Ungar schnell Fuß fassen. Risiken gibt es: Mit 18 Jahren braucht er Spielpraxis, die in Stuttgart zunächst auf der Bank oder bei einem Leihklub beginnen könnte. Doch der VfB hat bewiesen, dass er Talente fördert – siehe Milosevic der grade bei seiner Leihe die serbische erste Liga mit 16 Scorer in 17 Spielen auseinander nimmt.

Für den VfB Stuttgart, der nach Woltemades Abgang eine Lücke im Angriff spürt, könnte Kovács der ideale langfristige Nachfolger sein: Günstig, entwicklungsfähig und perfekt passend zum Hoeneß-System. Die Gerüchte brodeln, denn auch Juventus Turin und Aston Villa sollen unseren Protagonisten beobachten – ob daraus mehr wird, zeigt der Winter oder Sommer. Bendegúz Kovács ist auf jeden Fall ein Spieler, den jeder wahrer Fußballfan unbedingt im Auge behalten sollte.

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Ist Kennet Eichhorn (16) das größte deutsche Talent nach Lennart Karl?

Inmitten des Aufstiegskampfs von Hertha BSC in der 2. Bundesliga steht ein Name im Mittelpunkt aller Gespräche: Kennet Eichhorn. Der 16-jährige defensive Mittelfeldspieler, geboren am 27. Juli 2009 in Bernau bei Berlin, hat sich mit seiner beeindruckenden Reife und Leistung bereits einen Stammplatz beim Zweitligisten erobert. Doch wer ist der Teenager der jetzt schon 20 Millionen Euro wert sein soll? (Bild: IMAGO / Contrast)

Eichhorns Weg begann früh. 2017 wechselte er als Achtjähriger in die U9 von Hertha BSC und durchlief alle Jugendstationen. Schon mit 15 trainierte er bei den Profis mit, weckte Interesse von Clubs wie Eintracht Frankfurt oder Bayer Leverkusen. Doch er blieb der Hertha treu. Im Juli 2025 unterschrieb er seinen ersten Profivertrag bis mindestens 2029.

„Ich bin seit der U9 bei Hertha BSC und habe mich in allen Mannschaften dank vollster Unterstützung und Vertrauen immer wohl gefühlt und weiter entwickeln können. Dass ich nun mit dem Profiteam trainieren darf und dieses Vertrauen des Vereins in mich weiterhin spüre, macht mich unglaublich stolz“, sagte Eichhorn damals bei seiner Vertragsverlängerung.

Alleiniger Sechser beim Debüt

Der Durchbruch kam explosionsartig. Am 10. August 2025 debütierte er gegen den Karlsruher SC – mit 16 Jahren und 14 Tagen der jüngste Spieler in der Geschichte der 2. Bundesliga. Trainer Stefan Leitl setzte ihn sogar als alleinigen Sechser ein:

„Es spricht für ihn, dass ich einen 16-Jährigen als alleinigen Sechser in einer Phase bringe, in der es nicht so lief bei uns.“ Mitspieler Fabian Reese lobte: „Wir müssen ihm die Zeit geben. Ihm nicht zu viele Vorschusslorbeeren geben. Er soll einfach so weitermachen. Wir sind alle stolz auf ihn.“ Torwart Tjark Ernst ergänzte: „Er ist ein feiner Junge, der extrem geerdet ist. An dem Jungen werden wir noch viel Freude haben.“

Leitl: „Mit 16 Jahren so einen abgeklärten Auftritt!“

Unter Leitl wurde Eichhorn schnell zur festen Größe. Verletzungen von Routiniers öffneten Türen, doch er überzeugte durch Leistung. Sportdirektor Benjamin Weber betonte: „Das war kein Geschenk. Das hat er sich durch die Leistung in der Vorbereitung und den letzten zwei Trainingswochen verdient.“

Bis Mitte Dezember 2025 spielte er in über zehn Ligaspielen, oft von Beginn an. Leitl schwärmte nach einem Auftritt:

„Kenny war mit Abstand der beste Spieler auf dem Platz. Mit 16 Jahren so einen abgeklärten Auftritt: in der Zweikampfführung, in der Ballbehauptung, in der Spielfortsetzung – das ist unglaublich.“

Mit 1,86 Metern und robuster Präsenz wirkt er auf dem Feld wie ein erfahrener Profi. Trainer, Mitspieler und Experten sind sich einig: Hier wächst ähnlich wie Lennart Karl ein absolutes Ausnahmetalent heran.

Jüngster Torschütze der Geschichte

Der absolute Höhepunkt: Am 2. Dezember 2025 im DFB-Pokal-Achtelfinale gegen Kaiserslautern (6:1). Eichhorn erzielte sein erstes Profitor – mit 16 Jahren und 128 Tagen der jüngste Torschütze in der Pokalgeschichte seit über 70 Jahren, vor Jude Bellingham. Zudem der jüngste Goalgetter in Herthas Annalen. Leitl nach dem Spiel:

„Kennet ist ein unfassbar großes Talent. Seit ich ihn das erste Mal gesehen habe, war da die Überzeugung, dass er in der zweiten Liga spielen kann. Dass er konstant diese Leistung bringt, haben wir jedoch nicht erwartet.“

Stärken und Schwächen des Hertha-Talents

Der 16-jährige defensive Mittelfeldspieler beeindruckt durch außergewöhnliche Reife: Starke taktische Intelligenz, Ruhe am Ball, exzellentes Spielverständnis und die Fähigkeit, das Spiel zu organisieren – Eigenschaften, die ihn bereits zum Stammspieler in der 2. Bundesliga machen und Vergleiche mit Toni Kroos hervorrufen.

Schwächen sind bei dem Jungprofi kaum auszumachen; Kritiker sehen höchstens das junge Alter als Risiko für physische Belastung und langfristige Entwicklung, doch sein schneller Durchbruch widerlegt dies bisher. Eichhorn gilt daher als eines der größten Talente des deutschen Fußballs.

Routinier Toni Leistner sagte: „Was der Junge kann, ist erstaunlich. Klar im Kopf, null abgehoben. Ich bin mir sicher, Hertha wird mit ihm noch viel Freude haben.“

Sein Marktwert explodierte auf Lennart Karl Niveau - 20 Millionen Euro – Rekord für die 2. Bundesliga. Weber betonte dazu, dass die Zahl nicht im Vordergrund, sondern seine kontinuierliche sportliche Entwicklung im Fokus stehe.

Macht ein Wechsel Sinn?

Hertha bietet ihm konstante Spielpraxis auf hohem Niveau – das ist für einen 16-Jährigen entscheidend. In der 2. Bundesliga (und potenziell nächste Saison in der Ersten) kann er weiterhin 30+ Spiele machen, Erfahrung sammeln und sich ohne den enormen Druck eines Top-Klubs entwickeln. Hertha setzt voll auf ihn: Er ist gesetzt, hat eine Führungsrolle und der Klub hat einen klaren Entwicklungsplan.

Falls Hertha aufsteigt, wäre er direkt in der Bundesliga Stammspieler – der perfekte nächste Schritt, ohne den Verein zu wechseln. Viele Talente (z. B. Musiala oder Wirtz) haben von kontinuierlicher Spielzeit in jungen Jahren massiv profitiert; ein zu früher Wechsel auf die Bank eines Top-Klubs kann die Entwicklung enorm bremsen.

Ein Transfer zu einem etablierten Bundesligisten (z. B. Bayern, Dortmund oder Leipzig) würde ihm allerdings ein höheres Niveau im Training, bessere Infrastruktur und die Chance auf Titel/Champions League bringen. Finanziell und prestige-mäßig wäre es ebenfalls ein großer Sprung – könnte er sich dort schneller international etablieren.

Fazit

Aktuell sollte Kennet Eichhorn bei der Hertha bleiben – mindestens bis zum Sommer 2026. Er bekommt hier etwas, das in der 1. Bundesliga bei einem Top-Klub extrem selten ist: regelmäßige Minuten als Stammspieler. Mit 16 Jahren ist kontinuierliche Entwicklung wichtiger als ein prestigeträchtiger Wechsel.

Falls Hertha aufsteigt, wäre das optimal und Argument für ein weiteren Verbleib. Ansonsten könnte ein Wechsel im Sommer 2026 (mit höherer Ablöse) sinnvoll sein, wenn er dann bereit für den nächsten Schritt ist. Hertha handhabt das bisher vorbildlich – behutsam und mit Fokus auf Spielzeit. Ein zu früher Abschied wäre riskant und könnte seine Karriere eher behindern als fördern.

Trotz Interesse von Bayern, Dortmund, Barcelona oder Manchester City bleibt Eichhorn bodenständig. Er träumt vom Aufstieg mit seinem Jugendverein und vielleicht bald von der A-Nationalmannschaft. In einer Phase der Hoffnung für die „Alte Dame“ verkörpert der Berliner Junge den „Berliner Weg“!

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Das sind die 5 spannendsten Talente des SV Werder Bremen

Der SV Werder Bremen steht in der Saison 2025/26 unter Trainer Horst Steffen vor einer spannenden Mischung aus etablierten Stars und aufstrebenden Nachwuchskräften. Nach dem U19-DFB-Pokalsieg im Vorjahr blüht der Campus an der Weser förmlich auf – ein Hort für Talente, die nicht nur die Regionalliga, sondern bereits die Bundesliga bereichern. In Zeiten, in denen der Klub auf Nachhaltigkeit und Eigengewächse setzt, wollen wir euch die fünf größten Hoffnungen von Werder vorstellen. (Bild: IMAGO / DeFodi Images)

Karim Coulibaly (18) - Der defensive Fels

Karim Coulibaly, der 18-jährige Innenverteidiger aus Oldenburg, ist der Shootingstar der Abwehr. Seit seinem ablösefreien Wechsel von der U19 des HSV im Sommer 2024 hat er sich nach nur einem Jahr in der U19 in die Profimannschaft eingereiht: In 13 Bundesligaspielen startete er durchgängig, erzielte sogar sein erstes Tor gegen Bayer Leverkusen (3:3) und wies ein kluges Stellungsspiel und eine exzellente Spieleröffnung auf.

Sein Marktwert explodierte auf acht Millionen Euro, was Scouts aus England, Italien und Portugal auf den Plan ruft – doch Werder hält an seinem Abwehrtalent fest, mit einem Vertrag bis 2029. Athletisch stark, trotzdem schnell und vielseitig einsetzbar (auch im defensiven Mittelfeld), erinnert er an einen jungen Dayot Upamecano.

Steffen lobt Coulibalys “Robuste Präsenz und Schnelligkeit”, die ihn für den 56-jährigen Fußballlehrer unverzichtbar machen. Für die deutsche U17-Auswahl ist er Kapitän, und entscheidender Leistungsträger, auch dank seiner mentalen Stärke. Bis 2029 ist er an der Weser fixiert, und mit 1,91 Metern Körpergröße ist Coulibaly der Prototyp des modernen Werder-Verteidigers – ein kompletter linksfüßiger Innenverteidiger mit Top-Klub-Potenzial!

Patrice Covic (18) - Der kreative Spielmacher mit Torinstinkt

Patrice Covic, der 18-jährige kroatisch-deutsche Offensiv-Allrounder aus Berlin, ist der kreative Funke im Mittelfeld. Im Sommer 2024 von Herthas U19 geholt, debütierte er nach einem Jahr der Anpassung in der Bundesliga und durfte in dieser Saison in acht Einsätzen demonstrieren, dass er Räume deuten kann.

Steffen integriert Covic regelmäßig ins Training, wo seine Dribbelstärke und Defensivarbeit beeindrucken: “Er ist technisch weit und ein wahrer Teamplayer”, offenbarte der Coach. Für Kroatiens U19 glänzte er in der EM-Quali mit einem Elfmeter, und in Testspielen gegen Hoffenheim im Sommer 2025 erzielte er ein Doppelpack. Vielseitig als Zehner oder Außenspieler, könnte Covic bald die Startelf stürmen – ein Talent, welches eine immense Spielintelligenz, Torgefahr und Laufbereitschaft mitbringt.

In der U19-Saison 2024/25 krönte er sich gar zum Pokalhelden mit fünf Toren und zwei Assists im DFB-Pokal, inklusive des Final-Treffers gegen Karlsruhe (2:0 n.V.). Sein Vertrag bis 2027 wurde kürzlich auf Profiniveau verlängert, und mit einem Marktwert von vier Millionen Euro gilt er als der nächste fleißige Mittelfelddirigent mit Topspielerpotenzial.

Mio Backhaus (21) - Der deutsche Samurai im Tor

Mio Backhaus, der 21-jährige Deutsch-Japaner aus Baesweiler, ist der Wächter zwischen den Pfosten, der dank seines guten Aufbauspiels ein wenig an Marc-André ter Stegen erinnert. Nach einer Leihe bei Volendam (33 Eredivisie-Spiele, 68,9 Prozent parierte Schüsse) wurde er im Sommer 2025 dank seiner zahlreichen Paraden in der Eredivisie zur Nummer eins befördert:

In acht Bundesligapartien hielt er 26 Schüsse, darunter zwei Clean Sheets gegen Mönchengladbach (4:0) und Union Berlin (1:0). Sein Vertrag bis 2026 macht ihn zum Eckpfeiler, und mit 1,94 Metern plus seinen hervorragenden Reflexen ist der perfekte Rückhalt in Steffens System. Flanken in den Strafraum der Bremer haben ebenfalls wenig Chancen ihr Ziel zu finden, da Backhaus ein Meister der Strafraumbeherrschung ist und diese meist aus dem Himmel pflückt.

Der U21-Nationaltorwart debütierte gegen Frankfurt (1:4) und feierte seinen ersten Sieg in Gladbach – “eine steile Lernkurve”, wie er selbst sagt. Japanische Scouts (inklusive Nationaltrainer Moriyasu) beobachten ihn, doch Backhaus priorisiert Werder: “Hier fühle ich mich zu Hause.” Seine Kommunikation und 1-gegen-1-Stärke haben die Werder-Fans begeistert, und Experten prophezeien: Bis 2027 könnte er 20 Millionen wert sein. Ein Talent, das die Defensive stabilisiert und enorme Ruhe ausstrahlt.

Wesley Adeh (18) - Der beidfüßige Mittelfeld-Kämpfer

Wesley Adeh, der 18-jährige Deutsch-Nigerianer aus Bremen, ist der dynamische Motor im defensiven Mittelfeld von Werder. Als Eigengewächs seit 2019 (vom SC Vahr-Blockdiek) unterschrieb er im Januar 2025 seinen ersten Profivertrag und trainiert nun fest mit den Großen – inklusive Zillertal-Camp. In der U19 war er Kapitän mit 14 Einsätzen (zwei Tore, zwei Assists), und debütierte im Bundesliga-Kader gegen Wolfsburg.

Mit 1,87 Metern und seiner Tackling-Stärke ist er der ideale Box-to-Box-Spieler für Trainer Horst Steffen. Dieser schätzt Adehs “Arbeitseifer und Übersicht”, die ihn in der U23 zu einem Schlüsselspieler machten. Für Deutschlands U19 glänzte er in der EM-Quali gegen Armenien vor allem durch seine progressiven Dribblings und Pässe die ihn als Allrounder im Mittelfeld enorm wichtig machen.

Trotz null Profi-Einsätzen bisher ist sein Potenzial enorm. Adeh vereint Beidfüßigkeit und Flexibilität, physische Stärke und gute Technik in einem. Darüber hinaus besitzt das vielversprechende Werder-Talent Führungsqualitäten, die ihn in Zukunft zum Anker im Mittelfeld der Norddeutschen machen könnte. Bis 2028 gebunden, könnte Adeh in der aktuellen Saison die Rotation im Mittelfeld entlasten und Werder mehr Tiefe bieten.

Ahmed Atilgan (16) - Der junge Torjäger aus der U17

Ahmed Atilgan, der 16-jährige Stürmer aus Bremerhaven, ist das aufstrebende Sturmjuwel der U17. Seit seinem Probetraining im März 2024 (vom JFV Bremerhaven) im Campus etabliert, erzielte er in der Regionalliga Nord mehrere Tore – darunter den Ausgleich gegen Union 60 (4:1) und einen Elfmetertreffer in der U17 (2:2 vs. HSV). Als vielseitiger Angreifer mit Tempo, Technik und Abschlussstärke trainiert er bereits mit der U19 und durfte dort schon 78 Spielminuten sammeln.

Trainer Lars Uder lobt Atilgans “Instinkt und Hartnäckigkeit”, die ihn in Duellen unschlagbar machen. In der U15-Saison steuerte er letzte Saison in 11 Partien fünf Tore bei, so dass viele Scouts Parallelen zu früheren Werder-Stürmern sehen. Sein Vertrag läuft bis 2028, aber mit 10 Toren in elf Partien in der laufenden U17-Saison empfiehlt sich Atilgan für viele weitere Jahre. Für Bremen ist das Stürmertalent der Beweis, dass der Campus potenzielle Weltklasse produzieren kann!

Diese fünf Perlen von der Weser sind mehr als Talente – sie sind der Grundstein für Werders Ambitionen. Mit Steffens Philosophie und Fritz’ Strategie könnten die nächsten Jahre zur “Grün-Weißen Welle” avancieren. Die Fans im Weserstadion fiebern – wer schafft es als nächstes in den Profikader und vielleicht zur Weltklasse? Der Samen ist gesät, nun gilt es bald die Früchte zu ernten.

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Sascha

Das sind die 5 spannendsten Talente vom FC Bayern München

Der FC Bayern München hat in den letzten Jahren bewiesen, dass der eigene Nachwuchs ein Goldschatz ist. Unter Trainer Vincent Kompany blühen junge Spieler auf, die nicht nur die Akademie, sondern bereits die Profimannschaft bereichern. Nach dem Durchbruch von Stars wie Jamal Musiala und Aleksandar Pavlović rücken nun neue Perlen aus dem Campus in den Fokus. In einer Zeit, in der der Klub auf Nachhaltigkeit setzt, präsentieren wir euch die fünf größten Talente:

Lennart Karl (17) - Der Torjäger mit Messis Flair

Lennart Karl, der 17-jährige Offensiv-Allrounder aus Frammersbach, ist der Shootingstar der Saison 2025/26. Mit 34 Toren und 11 Assists in 30 Jugendspielen der Vorsaison hat er sich nicht nur in der U19, sondern direkt bei den Profis durchgesetzt. Sein Debüt bei der FIFA Klub-WM im Sommer 2025 gegen Auckland City war der Auftakt zu einer Historie:

Mit nur 17 Jahren und 242 Tagen wurde er der jüngste Torschütze des FC Bayern in der Champions League – gegen Club Brügge. Bislang hat er in 21 Profieinsätzen fünf Tore und zwei Assists erzielt, darunter ein Meilenstein gegen Sporting CP, wo er als jüngster Spieler je in drei aufeinanderfolgenden UCL-Partien traf.

Kompany lobt Karls “Frechheit und Unbekümmertheit”, die an Lionel Messi erinnert – sein Idol, ergänzt um Martin Ödegaards Übersicht. Der Linksfüßer, der als Zehner oder Rechtsaußen glänzt, hat bereits die U21 Deutschlands erobert: Ein Doppelpack im Debüt gegen Malta unterstreicht sein Potenzial. Bis 2028 läuft sein Vertrag, und mit einem Marktwert von 20 Millionen Euro könnte Karl das größte Talent des deutschen Fußballs seit Jahrzehnten sein.

Wisdom Mike (17) - Der explosive Flügelstürmer

Wisdom Mike, der 17-jährige Linksaußen aus der Jugendakademie, erinnert an pures Dynamit. Mit 17 Toren und sechs Assists in nur 14 U17-Spielen der Vorsaison hat er sich als einer der explosivsten Flügelspieler etabliert – Vergleiche zu Jérémy Doku sind naheliegend.

Sein Profidebüt gegen Werder Bremen im September 2025 machte ihn zum zweitjüngsten Bayern-Debütanten aller Zeiten, nur zwei Tage nach seinem 17. Geburtstag. In Trainingseinheiten mit Stars wie Harry Kane und Luis Díaz beeindruckt er durch Leichtfüßigkeit und präzise Abschlüsse.

Intern wird Mike als fester Bestandteil des Talent-Trios mit Karl und Kiala gehandelt, das Kompany bewusst fördert. Seine bronzene Fritz-Walter-Medaille 2022 zeugt von früherer Anerkennung, und in der aktuellen Saison hat er bereits in Testspielen geglänzt. Mit seiner Geschwindigkeit und Ballkontrolle könnte Mike bald die Lücke auf dem Flügel schließen – ein Wunderkind, das die Bundesliga zittern lassen wird.

Cassiano Kiala (16) - Der reife Innenverteidiger

Cassiano Kiala, der 16-jährige Innenverteidiger mit angolanischen Wurzeln, ist die defensive Säule der Zukunft. Seit seinem Wechsel von Hertha BSC im Sommer 2024 hat er sich als Schlüsselspieler der U17 etabliert: 21 Einsätze in der Vorsaison, darunter alle Spiele im Bundesliga-Finale, wo Bayern nur knapp scheiterte. Stark, schnell und athletisch, erinnert er an Dayot Upamecano – kein Wunder, dass er bereits in den Champions-League-Kader nominiert wurde, als jüngster Spieler seit Paul Wanner.

Sein Debüt bei den Profis steht unmittelbar bevor: Im Testspiel gegen Lyon im Sommer 2025 zeigte er spielerische Reife, so dass Kompany ihn regelmäßig ins Training integrierte. Als Kapitän der U16-Nationalmannschaft Deutschlands bringt Kiala Intelligenz und Führungsqualitäten mit – bei 1,86 Metern Körpergröße ist er der ideale Partner für Upamecano.

Mit nur 16 Jahren wurde er für die Klub-WM nominiert und ist seit dieser Saison in die U19 des deutschen Rekordmeisters befördert worden – Kiala zeigt, dass er auf der Überholspur ist und mit Nachdruck in den Profikader drängt. Der nächste Sommer könnte für ihn daher schon den Sprung in den Profifußball bedeuten, wenn seine Entwicklung weiterhin so rasant voranschreitet.

Guido della Rovere (18) - Der italienische Mittelfeld-Dirigent

Der 18-jährige Italiener aus Cremona, ist der kreative Kopf, der Kompany als potenziellen Goretzka-Nachfolger sieht. Für 250.000 Euro von US Cremonese geholt, wo er in 20 U19-Spielen fünf Tore und acht Assists lieferte, hat sich nahtlos eingelebt. Sein Profidebüt in der Serie B 2024 gegen Citadella war nur der Startschuss.

Die Saison 2025/26 wird zu della Roveres Breakout-Jahr. Bei Bayern II ist er der unumstrittene Star: In 16 Pflichtspielen erzielte er vier Tore und bereitete neun vor – eine Quote, die selbst Profis neidisch macht. In der UEFA Youth League glänzte er mit 2 Toren in 3 Spielen, darunter ein Doppelpack gegen FC Paphos in Zypern (3:0), wo er erstmals als Sturmspitze agierte: Seine Vielseitigkeit – von der Zehn in die Spitze – macht ihn unersetzlich, und Trainer Holger Seitz lobt seine “Motivation, egal in welcher Rolle”.

Regelmäßige Trainingseinheiten mit den Profis und eine bevorstehende Kader-Nominierung machen ihn zum nächsten Campus-Juwel. Trotz Sprachbarrieren – überwunden mit Hilfe von Landsmann Davide Dell’Erba – hat della Rovere eine Verletzungspause genutzt, um sich anzupassen. Als Linksfüßer mit 1,87 Metern bringt er Physis, Übersicht, Pass- und Abschlussstärke mit und könnte nach Lennart Karl das nächste Talent aus dem Campus sein, das sich in Rekordgeschwindigkeit bei den Profis durchsetzt.

Maurice Krattenmacher (20) - Das vielseitige Stehaufmännchen

Der 20-jährige Offensiv-Allrounder, ist der Underdog mit Durchhaltevermögen. Nach einer schweren Verletzungspause in Jahr 2023 startete er in der 3. Liga mit Unterhaching (1 Tor, 7 Vorlagen) durch – und stand sofort im Fokus. In der 2. Liga bei Leihklub SSV Ulm überzeugte er mit Tempo und Abschlussstärke, und sammelte unglaubliche drei Tore und acht Vorlagen! Krattenmacher, der links und rechtsaußen agiert, empfahl sich damit für eine weitere Zweitliga-Spielzeit.

Im Juli 2025 folgte daher der Wechsel zu Hertha BSC in die 2. Bundesliga – ein Leihgeschäft bis Juni 2026, um weitere Minuten zu sammeln. Freund betonte: “Talente brauchen Spielpraxis – Maurice hat die richtige Einstellung für eine tolle Karriere.” Bei der Hertha explodierte er in der DFB-Pokal-Runde gegen Kaiserslautern (6:1) im November 2025. Er steuerte ein Tor und eine Vorlage bei, und das als Einwechselspieler ab der 72. Minute.

Technisch exzellent und beidfüßig, versteht Krattenmacher es, engste Räume mit schnellen Dribblings und präzisen Pässen zu knacken. Besonders auffällig: seine Spielintelligenz und Ruhe am Ball, die ihn auch unter Druck zu gefährlichen Vorlagen oder Abschlüssen befähigt.

Dazu kommt ein starkes Tempo mit und ohne Ball sowie eine bemerkenswerte Übersicht, die ihn sowohl als hängende Spitze als auch auf beiden Flügeln einsetzbar macht. Nach seiner schweren sechsmonatigen Verletzung ist er physisch robuster denn je und bringt jene bayerische Mentalität mit, die Vincent Kompany so schätzt: immer eine Lösung finden, immer weiterlaufen - ein moderner Offensiv-Alleskönner made in Bayern.

Diese fünf Talente sind mehr als Hoffnungsträger – sie sind die Prämisse für Bayerns Erfolg der nächsten Jahre. Mit Kompanys Förderung und Eberls Strategie könnte die Saison 2025/26 zur Ära des “Neuen Campus” werden. Den Fans wird es gefallen und auch wirtschaftlich spielt es dem Verein in die Karten. Statt hunderte Millionen für Transfers auszugeben, wie beispielsweise die Premier League-Klubs, backt sich Bayern im Barca-Stil nun eigene Talente und das mit großem Erfolg!

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