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Christian

Jörg Schmadtke ǀ Erfolg bei all seinen Stationen

In der Bundesliga gibt es einige sehr gute Manager und Sportdirektoren. Jörg Schmadtke gehört zweifellos dazu. Wenn er nicht sogar einer der besten ist.

Bei seinen bisherigen Stationen hatte der 55-Jährige überall Erfolg und seine jeweiligen Vereine erlebten unter seiner Führung sportliche Höhenflüge.

Zum Beispiel der 1. FC Köln, der sich mit Jörg Schmadtke 2017 nach 25 Jahren wieder für einen europäischen Wettbewerb qualifizieren konnte. Dieses Kunststück schaffte er auch 2004 mit Alemannia Aachen und 2011 mit Hannover 96, zwei Clubs, die man sonst vergeblich auf der europäischen Landkarte sucht

Im Juni 2018 hat Jörg Schmadtke das Amt des Geschäftsführer Sport beim VfL Wolfsburg übernommen. Die Niedersachsen hatten gerade zwei katastrophale Spielzeiten mit zwei Teilnahmen an der Relegation absolviert, doch in der Saison 2018/19 qualifizierten sich die „Wölfe“ für die Europa League.

Dort stehen die Wolfsburger aktuell in der Zwischenrunde und haben mit Malmö einen machbaren Gegner vor der Brust. Im Hinspiel sind die Niedersachsen bei den Wettanbietern Favorit. Bei Betsson gibt es für einen Wolfsburger Sieg lediglich eine Quote von 1,56. Ein Erfolg Malmös brächte eine Quote von 6,70.

In der Bundesliga rangiert sich der VfL derzeit auf Platz neun ein. Die Chancen auf eine neuerliche Teilnahme am internationalen Geschäft sind jedoch noch vorhanden, weil unter Umständen auch Rang sieben dafür reicht.

266 Bundesligaspiele als Torwart

Geboren ist Jörg Schmadtke in Düsseldorf und bei der dort beheimateten Fortuna trat er 1972, im Alter von acht Jahren, in den Verein ein.

Am 28. September 1985 absolvierte der Keeper schließlich sein erstes Bundesligaspiel. Gegen den großen FC Bayern, der damals von Udo Lattek trainiert wurde, und die Fortunen konnten das Spiel 4:0 für sich entscheiden. Bis 1993 folgten 244 weitere Partien für seine Düsseldorfer, davon 109 in der 2. Bundesliga. Dann rief Volker Finke und der SC Freiburg. Für die Breisgauer war Jörg Schmadtke bis 1997 als Stammtorhüter aktiv. Es folgten Reservistenrollen bei Borussia Mönchengladbach und Bayer Leverkusen, bis schließlich 1998 die Karriere zu Ende ging.

Knurrig, mit bissigem Humor und Sarkasmus

Drei Jahre später übernahm Jörg Schmadtke den Sportdirektorenposten bei den damals hoch verschuldeten Aachenern. Am Tivoli wurden anschließend wahre Fußballfeste gefeiert, mit den Höhepunkten des Erreichens des DFB-Pokalfinales 2004 und des Aufstiegs in die Bundesliga 2006.

Jörg Schmadtke zog 2009 nach Hannover weiter. Und wieder erlebte ein Verein unter seiner Führung eine Renaissance. In der Saison 2010/11 wurden die 96er Vierter in der Bundesliga, in der Spielzeit 2011/12 schließlich Siebter, was auch die Qualifikation für die Europa League bedeutete.

Dann folgte das überaus erfolgreiche Engagement in Köln, mit dem Bundesligaaufstieg 2014, zwei Klassenerhalten und Platz fünf in der Saison 2016/17.

Doch in seiner Kölner Zeit hat man gesehen, dass Jörg Schmadtke auch anecken kann. Er vertritt oft knallhart seine Meinung, teils mit viel Sarkasmus versehen, und verbiegen lässt sich der 55-Jährige schon gar nicht.

Dass dies auch zu Ungereimtheiten mit Trainern führen kann, konnte man zuletzt beobachten. In Köln gab es irgendwann das Zerwürfnis mit Peter Stöger und in Wolfsburg musste Bruno Labbadia nach einer eigentlich erfolgreichen Amtszeit gehen.

Aber Jörg Schmadtke geht bekanntlich straight seinen Weg und der Erfolg gibt ihm letztendlich immer recht. Spannend wäre es jedoch, wenn der ehemalige Torhüter einmal einen Spitzenverein mit mehr finanziellen Möglichkeiten übernehmen würde. Dann könnte vielleicht auch einmal ein Titel herausspringen. Der fehlt nämlich Jörg Schmadtke noch in seiner Sammlung.

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Christian

Dortmund ist heiß auf das Duell gegen Thomas Tuchel

Die allerwichtigste Frage kann vorab mit einem „Ja“ beantwortet werden. Darf Erling Haaland, der in dieser Saison schon sechs Champions-League-Spiele für RB Salzburg bestritten hat, für den BVB in der K.o.-Phase auflaufen? Die Regularien der UEFA sehen hier kein Hindernis und so hoffen die Schwarz-Gelben darauf, dass der 19-Jährige auch Paris St. Germain durcheinanderwirbelt und für die notwendigen Tore zum Weiterkommen sorgt.

Beim französischen Serienmeister der letzten Jahre steht hingegen Trainer Thomas Tuchel unter besonderem Druck. 2011 ist Katar mit PSG-Präsident Nasser Al-Khelafi in den europäischen Fußball eingestiegen, um nichts weniger als die Champions League zu gewinnen. Doch Paris St. Germain wartet seitdem immer noch auf eine Halbfinalteilnahme. Im Vorjahr war unter Thomas Tuchel schon im Achtelfinale Endstation, nach einer überraschenden Niederlage im Rückspiel gegen das nicht mehr ganz so starke Manchester United.

Somit sind die Achtelfinalduelle mit dem BVB für Thomas Tuchel Schicksalsspiele. In Frankreich mehrt sich ohnehin Kritik am 46-Jährigen, obwohl PSG die letzten Wochen sehr souverän bestritten und in der französischen Meisterschaft einen großen Vorsprung hat.

Für Dortmunds Trainer Lucien Favre entscheidet sich die Zukunft dagegen wohl nicht in der Champions League. Eher steht der Schweizer mit seinem Team in der Bundesliga in der Bringschuld. Trotzdem möchte der BVB gegen die Spitzenmannschaft von PSG eine Überraschung schaffen und in die nächste Runde einziehen.

Obwohl die Borussia im Hinspiel den Heimvorteil auf ihrer Seite hat, räumen die Wettanbieter Paris größere Chancen ein. So steht die Quote bei Betway auf einen Dortmunder Sieg bei 3,00. Ein Auswärtssieg von Paris wird mit einer Quote von 2,15 taxiert. Ein Unentschieden brächte eine Quote von 3,80.

PSG bangt um Neymar

Die Franzosen hatten zuletzt immer wieder mit Verletzungssorgen zu kämpfen. Doch für die heiße Phase der Saison haben sich einige Stars zurückgemeldet. So bekam Edinson Cavani jüngst wieder Kurzeinsätze und dürfte gegen den BVB auflaufen. Zusammen mit Mauro Icardi, Kylian Mbappé und Angel di Maria.

Doch Neymar bleibt das große Sorgenkind von Paris St. Germain. Der brasilianische Superstar fehlte in den letzten Jahren oft in den wichtigen Spielen, oder er war angeschlagen. Aktuell plagt sich der 28-Jährige mit Rückenproblemen herum und sein Einsatz, zumindest im Hinspiel, ist fraglich, obwohl französische Tageszeitungen zuletzt Hoffnungen auf einen Einsatz Neymars verbreiteten.

Auf Dortmunder Seite wird von den wichtigen Leistungsträgern lediglich Marco Reus fehlen. Dagegen hoffen die BVB-Fans auf die geballte Offensivpower ihres Teams.

Jadon Sancho soll zum Beispiel ein wichtiger Erfolgsfaktor werden, genau wie Erling Haaland, dem in der Vorrunde acht Treffer für RB Salzburg gelangen.

Doch das entscheidende Puzzlestück für ein Weiterkommen dürfte die Abwehrleistung der Schwarz-Gelben sein. Das Team von Trainer Lucien Favre musste zuletzt zu viele Gegentore hinnehmen. Drei waren es im Pokal bei Werder Bremen, sogar vier bei der 3:4-Niederlage in Leverkusen. Die Superstürmer von Paris St. Germain sind dafür bekannt, ihre Chancen eiskalt zu verwandeln und so muss es am Dienstag eine geschlossene Mannschaftsleistung geben, um PSG zu bezwingen.

Doch der BVB hofft auch auf seine Heimstärke. In der Champions League kam zum Beispiel der FC Barcelona in dieser Saison im Signal Iduna Park nicht über ein 0:0 hinaus. Dabei hatte Barca noch Glück, auch weil Marc-Andre ter Stegen einen Elfmeter hielt. Inter Mailand wurde gar mit 3:2 bezwungen und auch Slavia Prag hatte in Dortmund das Nachsehen.

Die BVB-Anhänger, aber auch der neutrale Fußballfan, dürfen sich auf einen echten Leckerbissen freuen. Die Partie wird am 18.2. um 21.00 Uhr angepfiffen. DAZN überträgt dieses Highlight.

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Christian

Die Bundesliga ist besser und attraktiver geworden

Das vergangene Bundesligawochenende hielt mit den Partien Leverkusen-Dortmund und Bayern-Leipzig zwei absolute Highlights bereit. Es war atemberaubend, mit welchem Tempo dort gespielt wurde. Auch in technischer und taktischer Hinsicht lagen diese beiden Spiele auf einem sehr guten Champions-League-Niveau.

Doch die Liga hat noch viel mehr zu bieten. Neue und innovative Trainer, wie Gladbachs Marco Rose oder Schalkes David Wagner, haben frischen Wind in die höchste deutsche Spielklasse gebracht. Dazu sind Vereine wie Union Berlin oder der SC Freiburg echte Farbtupfer, die nahezu jedes Team in Schwierigkeiten bringen können. Zudem dürfen Fans aufstrebende Talente und Stars, wie Erling Haaland, Jadon Sancho oder Robert Lewandowski bewundern und auch ein Jürgen Klinsmann hat dem Spektakel Bundesliga eine zusätzliche Note gegeben.

International braucht sich die Bundesliga nicht zu verstecken. Natürlich gibt es in den europäischen Top-Ligen absolute Spitzenclubs. Zum Beispiel der FC Barcelona und Real Madrid in Spanien, der FC Liverpool und Manchester City in England, Paris St. Germain in Frankreich und Juventus Turin in England. Daher ist es für deutsche Clubs unheimlich schwer, die Champions League zu gewinnen, auch weil die europäischen Schwergewichte zum Teil andere finanzielle Möglichkeiten haben, doch blickt man auf das gesamte Niveau der Top5-Ligen Europas, ist die Bundesliga ganz vorn dabei.

Mit RB Leipzig ist zudem ein deutscher Verein entstanden, der in Zukunft auch in der europäischen Spitze angreifen kann. Die Bayern und der BVB vertreten die Bundesliga schon sehr lange recht ordentlich in der Champions League und so darf man in dieser Saison gespannt sein, wie weit der Weg der drei Bundesligavertreter in der Königsklasse führt. Die Bayern treten im Achtelfinale bekanntlich gegen den FC Chelsea an. Bei Unibet sind die Münchner im Hinspiel, das an der Stamford Bridge ausgetragen wird, Favorit. Ein Sieg des deutschen Rekordmeisters brächte lediglich eine Quote von 2,0. Ein Erfolg Chelseas wird mit einer Quote von 3,55 taxiert.

Volle Stadien, Emotionen und packende Derbys

Stimmungsvoll geht es in den Bundesligastadien seit jeher zu. Das hat sich auch in dieser Saison nicht geändert. Egal ob im Dortmunder Signal Iduna Park, in der Schalker Arena, in der Commerzbank Arena in Frankfurt oder im Borussia Park der Gladbach – die Fans pilgern weiterhin in Scharen in die Fußballtempel und begeistern mit Choreographien und guter Stimmung. Erst recht wenn Derbys anstehen. Davon hat die Bundesliga einige zu bieten und seit diesem Jahr gibt es auch wieder ein echtes Stadtderby. Sicherlich wird es im März heiß hergehen, wenn die Hertha im Berliner Olympiastadion auf Union trifft.

Gute Arbeit zahlt sich aus

Dass Geld Tore schießt, ist hinlänglich bewiesen. Doch auch mit einer cleveren Transferpolitik, einer guten Trainerauswahl und einer passenden Vereinsphilosophie lassen sich Erfolge erzielen. Das beste Beispiel in der Bundesliga ist der SC Freiburg, der auch in dieser Spielzeit die Klasse sicher halten wird. Der FC Augsburg mischt seit 2011 ununterbrochen in der Bundesliga mit, trotz geringen finanziellen Mitteln, und auch die Mainzer haben ihre Nische gefunden.

Solch eine Nische könnte auch Union Berlin in der Bundesliga besetzen. Mit Urs Fischer haben die „Eisernen“ schon einmal bei der Trainersuche ein glückliches Händchen bewiesen.

Man darf auch gespannt sein, wie sich andere Projekte weiterentwickeln werden. Julian Nagelsmann in Leipzig, Jürgen Klinsmann bei der Hertha oder Peter Bosz in Leverkusen – sie alle sollen für ihre jeweiligen Vereine den größtmöglichen Erfolg herausholen.

So wird die Bundesliga auch weiterhin packend bleiben, mit vielen Geschichten drumherum und der großen Frage in dieser Saison, ob ein Team die Bayern vom Meisterschaftsthron stürzen kann.

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Christian

Die Situation im Tabellenkeller

Zwar sind in der Bundesliga für die Teams im Tabellenkeller noch 13 Spieltage zu absolvieren, und damit noch 39 Punkte zu holen, doch die Partien werden immer weniger und damit die Möglichkeit, sich aus dem Tabellenkeller zu befreien.

Wer gedacht hätte, dass der SC Paderborn und Fortuna Düsseldorf als sichere Absteiger feststehen, könnte eines Besseren belehrt werden, denn der SCP holte zum Beispiel sieben Punkte aus den letzten fünf Spielen und bei den Rheinländern scheinen durch den Trainerwechsel neue Kräfte freigesetzt worden zu sein.

Doch wie sieht die Situation der einzelnen Vereine im Abstiegskampf aus? Wir geben einen Überblick.

18. SC Paderborn (16 Punkte)

Für die Ostwestfalen sind es fünf Punkte bis zum rettenden Ufer. In ihrer zweiten Bundesligasaison ist der SCP jedoch keinesfalls chancenlos, wie das jüngste 1:1 beim FC Schalke beweist. Dem Baumgart-Team ist durchaus einmal eine Siegesserie zuzutrauen. Die Hoffnung darauf ist bei den Verantwortlichen der Paderborner noch nicht verlorengegangen und so wird der Aufsteiger bis zum Schluss sicherlich alles geben.

17. Werder Bremen (17 Punkte)

In 56 Bundesligaspielzeiten war Werder Bremen bis dato nur einmal abgestiegen. In der Saison 1979/80. Nun ist die Lage an der Weser erneut kritisch, doch die Hanseaten möchten, wie so oft, Ruhe bewahren. So wird auch weiterhin an Trainer Florian Kohfeldt festgehalten, aber in puncto Heimstärke und Defensive muss sich Werder dringend verbessern, um die Klasse zu halten. So holte das Kohfeldt-Team in zehn Heimspielen erst magere fünf Punkte und kassierte auch schon 48 Gegentore. Beides sind Ligahöchstwerte.

16. Fortuna Düsseldorf (17 Punkte)

Als Tabellenletzter hat Uwe Rößler das Traineramt in Düsseldorf von Friedhelm Funkel übernommen. Nach zwei Unentschieden ist die Fortuna um zwei Plätze geklettert und möchte nun den Rückenwind des Trainerwechsels in die kommenden Partien mitnehmen. Nach den Aufgaben gegen Mönchengladbach und Freiburg warten mit der Hertha, Mainz, Paderborn und Köln vier direkte Konkurrenten. Hier könnten die Rheinländer wichtige Punkte holen, um sich Luft im Abstiegskampf zu verschaffen. Gelingt dies nicht, könnte es schwer werden. Denn danach kommt es zu Aufeinandertreffen mit Schalke, den Bayern und Dortmund.

15. Mainz 05 (21 Punkte)

Nach einer Serie von vier Niederlagen haben die Mainzer den Vertrag mit Sportdirektor Rouven Schröder bis 2024 verlängert. Der etwas andere „Mainzer Weg“, der in der Führungsebene durch viel Konstanz geprägt ist, soll weiter beschritten werden.

Der enorm wichtige 3:1-Sieg beim Rivalen Hertha BSC könnte wegweisend sein, doch insgesamt sind die Leistungen der Rheinhessen in dieser Saison zu schwankend, weshalb auch schon Trainer Sandro Schwarz gehen musste. Sein Nachfolger dürfte jedoch mit seinem Team bis zum Schluss kämpfen müssen, um den Klassenerhalt zu schaffen.

14. Hertha BSC (23 Punkte)

„Big City Club“ oder „Champions League“ – in Berlin herrscht nach dem Einstieg von Investor Lars Windhorst und der Verpflichtung von Jürgen Klinsmann viel Aufbruchstimmung. Doch der Fußball, der derzeit in Berlin gespielt wird, bietet oft sehr viel Magerkost. „Klinsi“ lässt sein Team hauptsächlich verteidigen, was bisher zu zwölf Punkten aus neun Bundesligaspielen reichte.

Wahrscheinlich wird sich der Hauptstadtclub am Ende in der Bundesliga halten können, doch unterschätzen dürfen die Herthaner die momentane Situation nicht.

13. 1. FC Köln (23 Punkte, ein Spiel weniger)

Kölns Zwischenspurt mit fünf Siegen aus den letzten sechs Partien könnten das Fundament für den Klassenerhalt sein. Ohne diese 15 Zähler wäre der FC schon so gut wie abgestiegen. Doch nun hat das Gisdol-Team sechs Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz und den Glauben an sich zurückgewonnen. Auch die Spieler erreichen inzwischen wieder ihr Leistungslimit und so blickt man in Köln optimistischer als noch vor zwei Monaten in die Zukunft.

12. FC Augsburg (26 Punkte)

Die aktuell 26 Zähler sind eine gute Basis für den FC Augsburg, doch im Moment zeigt die Tendenz eher nach unten. Mit dem desaströsen 0:5 in Frankfurt hat der FCA vier seiner letzten fünf Bundesligaspiele verloren. Ein paar Punkte benötigen die Schwaben noch, um erneut den Klassenerhalt zu schaffen. Drei Siege, mit dem ein oder anderen Remis, dürften schon reichen, um im August in die zehnte Bundesligasaison der Vereinsgeschichte zu gehen.

11. Union Berlin (26 Punkte)

Bei den „Eisernen“ fällt auf, dass sie regelmäßig punkten. Der ganze Verein steht zusammen, um den Traum „Bundesliga“ weiterzuleben. Das sieht man an der Intensität, mit der die Union-Spieler in jede Partie gehen. Der Geschäftsführer Sport Oliver Ruhnert und Trainer Urs Fischer haben es geschafft, eine schlagkräftige Mannschaft aufzubauen, die in der Bundesliga absolut konkurrenzfähig ist und so dürfen sich die Fans an der Alten Försterei wohl auf ein weiteres Jahr Bundesliga freuen.

Auf Platz zehn und neun rangieren der VfL Wolfsburg und Eintracht Frankfurt mit jeweils 28 Zählern. Der Blick dieser beiden Vereine richtet sich aber eher nach oben.

Auch die Wettanbieter halten einen Abstieg der "Wölfe" für wenig realistisch. Tipico etwa zahlt in diesem Fall bei einem Einsatz von 10 Euro einen Gewinn von 1000 Euro aus. Auch einem Abstieg für Köln räumt Tipico wenig Chancen ein. 9,00 ist hier die Quote. Für Bremen beträgt sie 2,0 und für Paderborn 1,15.

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Christian

Bastian Schweinsteiger machte schon 2018 mit ihm Bekanntschaft

Alphonso Davies ist einer der Juwele, nach denen die großen Fußballclubs permanent Ausschau halten. Dem FC Bayern ist es gelungen, solch ein Juwel zu entdecken.

Seit David Alaba und Thomas Müller ist es keinem Bayernspieler mehr gelungen, sich dauerhaft mit 18 oder 19 Jahren für die Profimannschaft zu empfehlen. Das ist über zehn Jahre her und Alphonso Davies könnte in die Fußstapfen eines David Alaba treten, der seit vielen Jahren unumstrittener Stammspieler ist.

Dabei traf der Kanadier schon auf die Bayernlegende Bastian Schweinsteiger. Im Juli 2018 postete sein damaliger Verein, die Vancouver Whitecaps, ein Foto in den sozialen Netzwerken, auf dem der damals 17-Jährige den grätschenden „Schweini“ aussteigen ließ.

Der wiederum wunderte sich über das Alter des Youngsters. „Oh, erst 17? Er hat noch nicht mal einen Führerschein? Offensichtlich hat er Potential. Mit seinem Tempo, seiner Technik und seinen Fähigkeiten – wenn er defensiv noch härter arbeitet, natürlich kann er dann in Europa spielen.“

Der Weltmeister von 2014, der damals seine Karriere bei den Chicago Fire ausklingen ließ, sollte recht behalten. Seine Münchner verpflichteten kurz darauf das Riesentalent, für eine im europäischen Vergleich vergleichsweise niedrige Ablösesumme, und statteten ihn mit einem Vertrag bis 2023 aus.

In dieser Saison hat Alphonso Davies den endgültigen Durchbruch beim deutschen Rekordmeister geschafft. Als Linksverteidiger, zu dem er bei den Bayern umgeschult wurde, und es sieht so aus, dass „Phonzy“ der neue Publikumsliebling der Bayernfans werden könnte, wenn er das nicht schon ist.

Verändertes Scouting-System der Bayern

Dass in Sachen Nachwuchsförderung vor einigen Jahren Nachholbedarf bestand, hatten die Verantwortlichen irgendwann erkannt und so wurde im Sommer 2017 der FC Bayern Campus, zu dessen ersten Schützlingen Joshua Zirkzee gehörte, eingeweiht. Zudem verließ der Technische Direktor Michael Reschke den Verein.

Schließlich wurde im Januar 2018 Laurent Busser Chefscout beim deutschen Rekordmeister und Marco Neppe Scouting-Leiter. Im engen Zusammenspiel mit Hasan Salihamidzic versucht das Trio, verheißungsvolle Spieler und Talente zu verpflichten.

Als erster großer Erfolg bei dieser Zusammenarbeit ist Alphonso Davies zu sehen, der allerdings nie für den Bayern Campus vorgesehen war, sondern für die Profimannschaft.

Anfangs mit etwas Skepsis betrachtet, war die Verpflichtung eines 18-jährigen Kanadiers schlussendlich ein wahrer Glücksgriff. Auch abseits des Platzes ist Alphonso Davies für die Bayern eine echte Bereicherung. So sorgte er schon bei seinem Einstand, als er vor versammelter Mannschaft singen musste, für viele Lacher.

Kürzlich nahm er den jeweiligen Torjubel seiner Kollegen Robert Lewandowski und Thomas Müller auf die Schippe und sorgte erneut für viel Erheiterung.

Dabei haben Alphonso Davies und seine Familie schon ganz andere Zeiten durchgemacht und dementsprechend ist davon auszugehen, dass sich der 19-Jährige nicht auf seinem derzeitigen Ruhm ausruhen wird.

Geboren in einem ghanaischen Flüchtlingslager

Alponso Davies debütierte mit 16 Jahren für die kanadische Nationalmannschaft. Dem nordamerikanischen Land ist „Phonzy“ sicherlich stark verbunden, denn hier fanden er und seine Familie eine Heimat. Im Alter von fünf Jahren gelangte der heutige Bayernspieler nach Kanada, genauer gesagt nach Toronto. Vorher waren seine Eltern, die aus Liberia stammen, mit ihm und seiner Schwester auf der Flucht vor dem Bürgerkrieg in Liberia.

So kam Alphonso Davies am 2. November 2000 auch in einem ghanaischen Flüchtlingslager zur Welt. Mit dem Fußballspielen begann er in Edmonton. Dorthin war seine Familie irgendwann hingezogen, weil sich im Ankunftsort Toronto keine Arbeit fand. 2015 nahmen ihn schließlich die Vancouver Whitecaps unter Vertrag. Der Rest ist Geschichte.

Alphonso Davies wird beim kommenden Topspiel gegen RB Leipzig sicherlich auch wieder im Fokus stehen. Bei den Wettanbietern sind seine Bayern gegen die „Roten Bullen“ Favorit. Interwetten bietet im Falle eines Münchner Sieges eine Quote von 1,45 an. Ein Leipziger Dreier wird mit einer Quote von 6,50 taxiert.

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Christian

Diese deutschen Spieler verdienen am meisten ǀ Kein Bayernprofi auf dem Podium

In den letzten Jahren sind die Ablösesummen und Gehälter im Fußball regelrecht explodiert. Verdiente ein Stefan Effenberg um die Jahrtausendwende bei den Bayern rund 4,5 Millionen Euro pro Jahr, sind bei den Spitzenspielern inzwischen zweistellige Millionengagen Normalität.

Doch welche deutschen Spieler verdienen bei ihren Clubs am meisten? Laut Vermögen Magazin finden sich unter dem Führungstrio keine Bayernspieler wieder. Dagegen ist überraschenderweise Sandro Wagner, der vom chinesischen Verein Tianjin Teda 15 Millionen Euro pro Saison kassiert, in den Top10 vertreten.

Etliche Kicker mit 10 Millionen Euro pro Jahr

In der deutschen Nationalmannschaft hat inzwischen ein Umbruch stattgefunden. Junge Kicker wie Joshua Kimmich, Leon Goretzka, Kai Havertz oder Serge Gnabry sollen in den kommenden Jahren an die alten Erfolge des DFB-Teams anknüpfen.

In ihren jeweiligen Clubs sind diese Spieler schon jetzt Leistungsträger und werden dementsprechend fürstlich entlohnt.

Beispielsweise Leon Goretzka, der 2018 ablösefrei zu den Bayern wechselte und mit den Münchnern ein Jahresgehalt von 10 Millionen Euro pro Jahr aushandelte. So viel verdient auch Joshua Kimmich, dessen Vertrag beim deutschen Rekordmeister bis 2023 läuft. Es ist davon auszugehen, dass die Bezüge steigen werden, wenn der 24-Jährige irgendwann in München seinen Vertrag verlängert. Genauso verhält es sich mit Serge Gnabry (8 Millionen Euro) und Niklas Süle (7 Millionen Euro), wenn sie weiter ihre Leistung bringen.

Kai Havertz, dem eine große Karriere vorausgesagt wird, dürfte diese Dimensionen bei seinem nächsten Wechsel übertreffen. Momentan ist der 20-Jährige mit einem Jahressalär von 5 Millionen Euro, das er von Bayer Leverkusen erhält, im Vergleich ein Geringverdiener.

Gestandene Weltmeister verdienen dagegen seit vielen Jahren sehr gut. Stellvertretend hierfür sind Manuel Neuer und Thomas Müller zu nennen, die bei den Bayern langfristige Verträge unterzeichnet haben und dafür 15 Millionen Euro pro Jahr kassieren. Auch Jerome Boatengs Jahresgehalt von 12 Millionen Euro kann sich sehen lassen.

So viel bekommt auch Marco Reus, der sich seine Treue zu Borussia Dortmund mit 12 Millionen Euro pro Jahr versüßen lässt. Auch BVB-Rückkehrer Mats Hummels verdient mit einem Jahressalär von 10 Millionen Euro fürstlich.

Sané, Özil und Kroos auf dem Podium

In der englischen Premier League werden bekanntlich hohe Gehälter gezahlt. Davon profitiert beispielsweise Ilkay Gündogan, der 12 Millionen Euro pro Jahr von Manchester City einstreicht.

Leroy Sané soll, wenn der Wechsel stattfindet, Top-Verdiener bei den Bayern werden. Doch auch schon jetzt ist der Flügelspieler bei ManCity ein Großverdiener. Wäre Leroy Sané jedoch im Sommer 2019 nach München gewechselt, hätten ihm 21 Millionen Euro pro Jahr gewunken, was ihn auf die Pole Position der bestverdienenden deutschen Spieler gebracht hätte.

Die hat momentan Toni Kroos inne, der in seiner Karriere wohl alles richtig gemacht hat. Der dreimalige Gewinner der Champions League erhält von Real Madrid 21 Millionen Euro pro Jahr.

Einen äußerst lukrativen Vertrag hat auch Mesut Özil mit Arsenal London ausgehandelt. Der ehemalige deutsche Nationalspieler bringt es bei den „Gunnern“ auf 20,5 Millionen Euro pro Jahr.

Bei all diesen Zahlen sind Prämien und Werbeeinnahmen nicht berücksichtigt. Top-Verdiener der Bundesliga ist Robert Lewandowski mit einem Jahresgehalt von 19,5 Millionen Euro. Philippe Coutinho erhält als Leihspieler von den Münchnern 13 Millionen Euro für eine Saison. Dieser Betrag ist allerdings ein Nettogehalt.

Weltweiter Spitzenverdiener ist übrigens Lionel Messi, dem der FC Barcelona jedes Jahr 40 Millionen Euro überweist. Neymar bringt es bei Paris St. Germain auf 37 Millionen Euro pro Jahr.

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