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Sascha

Das sind die 5 neuen Regeln für die Saison 2025/26

Eine neue Saison bringt wieder einmal ein neues Regelwerk für die Bundesliga mit sich. Von Elfmetern, über Zeitstrafen für Torhüter, bis hin zu Hochbällen – wir erklären euch die neuesten Änderungen der Spielregeln für die Saison 2025/26 damit ihr nicht überrascht werden. (Bild: IMAGO / Revierfoto)

Die Spielregeln werden vom International Football Association Board (IFAB) gepflegt und angepasst. Die jüngsten Änderungen der Fußballregeln wurden am 1. Juli 2025 eingeführt und betreffen die folgenden Bereiche:

Regel 3: Die Spieler

Nach einer erfolgreichen Erprobung bei der UEFA Euro 2024 und der anschließenden Anwendung in der Bundesliga in der vergangenen Saison wurde die sogenannte „Nur der Kapitän“-Regel nun vollständig umgesetzt und bedeutet, dass nur der Kapitän auf dem Spielfeld (oder ein bestimmter Spieler, wenn der Kapitän ein Torwart ist) mit dem Schiedsrichter sprechen darf. Dieser Spieler trägt auch eine gewisse Verantwortung für das Verhalten der Mannschaft. Da dieser Ansatz in der vergangenen Saison auf allen Ebenen des deutschen Fußballs eingeführt wurde, ändert sich durch die endgültige Aufnahme in die Spielregeln nichts mehr.

Regel 8: Spielbeginn und Wiederaufnahme des Spiels

Es wurden neue Regeln für den Hochball eingeführt, der an der Stelle zu erfolgen hat, an der sich der Ball bei der Spielunterbrechung befand. Der Ball muss für einen Spieler der Mannschaft fallen gelassen werden, die in Ballbesitz gekommen ist oder gekommen wäre, wenn dies für den Schiedsrichter klar ist; andernfalls wird er für einen Spieler der Mannschaft fallen gelassen, die ihn zuletzt berührt hat. Befand sich der Ball jedoch innerhalb des Strafraums, wird er für den verteidigenden Torhüter in seinem Kasten fallen gelassen.

Regel 9: Der Ball im Spiel und aus dem Spiel

Wenn ein Mannschaftsoffizieller, ein Auswechselspieler, ein ausgewechselter oder des Feldes verwiesener Spieler oder ein Spieler, der sich vorübergehend außerhalb des Spielfeldes befindet (Verletzung, Anpassung der Ausrüstung usw.), den Ball berührt, während er noch im Spiel ist, aber eindeutig das Spielfeld verlässt, wird dies mit einem indirekten Freistoss geahndet, ohne dass die Absicht besteht, das Spiel unfair zu stören. Es gibt keine Karte.

Wenn zum Beispiel ein Spieler, der sich hinter dem Tor aufwärmt, einen weit rollenden Ball gerade noch innerhalb des Spielfelds stoppt, vielleicht um seinem Torwart zu helfen, einen schnellen Torschuss auszuführen - nach den früheren Regeln hätte dies einen Elfmeter und eine gelbe Karte zur Folge gehabt. Jetzt wird es nur noch ein indirekter Freistoß sein.

Regel 12: Fouls und Fehlverhalten

Die vielleicht größte und am häufigsten geforderte Änderung betrifft die Torhüter, die den Ball nur noch acht Sekunden lang in ihren Händen/Armen halten dürfen. Der Schiedsrichter zählt die letzten fünf verfügbaren Sekunden sichtbar mit der Hand ab.

Hat der Torhüter den Ball innerhalb dieser acht Sekunden nicht losgelassen, gibt der Schiedsrichter einen Eckball (statt eines indirekten Freistoßes) auf der Seite des Spielfelds, die der Position des bestraften Torhüters am nächsten liegt.

Es gibt keine disziplinarischen Maßnahmen, es sei denn, der Torhüter begeht das Vergehen wiederholt. Ein Torhüter kann nicht von einem Gegner angegriffen werden, wenn er den Ball mit der Hand/dem Arm unter Kontrolle hat.

Regel 14: Der Strafstoß

Sollte der Schütze bei der Ausführung eines Elfmeters den Ball versehentlich zweimal berühren - z. B. gegen sein Standbein - und ein Tor erzielen, wird der Elfmeter wiederholt. Bei einer doppelten Berührung, bei der der Ball nicht ins Tor geht, wird - wie zuvor - ein indirekter Freistoß gegen den Schützen verhängt.

VAR-Ankündigungen

Nach erfolgreichen Tests hat das IFAB bestätigt, dass Wettbewerbe nun die Möglichkeit haben, dass der Schiedsrichter nach einer VAR-Überprüfung Entscheidungen im Stadion bekannt gibt und erläutert. Dieses System wurde in der vergangenen Saison in einigen Spielen der Bundesliga und der 2. Liga getestet.

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Sascha

RB Leipzig | Mit Toptalenten zurück in die Königsklasse?

Ole Werners RB Leipzig hat in diesem Sommer mit einigen spannenden Neuverpflichtungen sein junges Selbstverständnis untermauert. Mit Johan Bakayoko (22), Yan Diomande (18) und Andrija Maksimović (18) stehen drei vielversprechende Nachwuchsspieler bereit, um der Bundesliga ihren Stempel aufzudrücken, während der Verein 2025/26 die Rückkehr in die Königsklasse anstrebt. (Bild: IMAGO / Picture Point LE)

Leipzig ist seit langem ein Synonym für eine engagierte Jugendpolitik. Der ehemalige Sportdirektor Ralf Rangnick verfolgte seit 2012 eine Transferstrategie, die ausschließlich auf die Entwicklung junger Talente ausgerichtet war.

Dieser Schritt führte dazu, dass der Verein nach dem Aufstieg 2016 die Bundesliga im Sturm eroberte und Spieler wie Dayot Upamecano von Bayern München, Dominik Szoboszlai vom FC Liverpool und Dani Olmo vom FC Barcelona hervorgebracht hat. Jetzt, in einem Sommer des Wandels, bleibt der Verein seinem Konzept treu und will sich 2025/26 weiter verjüngen, indem er einige aufregende neue junge Rohdiamanten verpflichtet.

Jüngstes Team der Buli

Der frühere Werder-Coach Ole Werner will Leipzig zurück in den europäischen Fußball führen, nachdem der Klub in der vergangenen Saison als Siebter erstmals seit 2016/17 den kontinentalen Wettbewerb verpasst hatte. In der Saison 2024/25 stellte Leipzig bereits die jüngste Mannschaft aller Bundesligisten auf, als Interimstrainer Zsolt Lőw am 31. Spieltag bei Eintracht Frankfurt eine Elf mit einem Durchschnittsalter von nur 23,6 Jahren ins Rennen schickte.

Ein Trio von schlagzeilenträchtigen Neuverpflichtungen, die am 16. Juli an einem einzigen Tag bekannt gegeben wurden, machte deutlich, wie entschlossen die Sachsen sind, auf diesem jungen Fundament aufzubauen und gleichzeitig sein Offensivkonzept zu verändern.

Die Neuzugänge

Yan Diomande wurde als erster der drei Spieler vorgestellt. Der 18-jährige ivorische Dribbelkünstler, der in der vergangenen Saison beim spanischen Klub Leganés den Durchbruch schaffte, ist ein vielversprechendes Talent. Bei seinem ersten Einsatz für seinen neuen Verein in einem Freundschaftsspiel beim ZFC Meuselwitz erzielte er bereits nach 25 Minuten ein Tor.

Andrija Maksimović ist zwar genauso alt wie Diomande, verfügt aber mit acht Länderspielen für Serbien und einigen Auftritten in der Königsklasse über einen bemerkenswerten Erfahrungsschatz, so dass dieser in seinem Heimatland schon lange als der nächste große Star gehandelt wird.

Mit Johan Bakayoko kommt ein Spieler nach Leipzig, der mit seinen herausragenden Leistungen für den PSV und die belgische Nationalmannschaft in ganz Europa Interesse geweckt hat. Mit seinen 22 Jahren ist er bereits mit dem Spitzenfußball vertraut, hat aufgrund seines jungen Alters aber noch genug Zeit, sich in der Bundesliga zu einem noch besseren Spieler zu entwickeln.

Flügelspieler wieder im Fokus

Der Verein scheint sich nicht nur mit Offensivtalenten einzudecken, in der Hoffnung, dass sie sich gut entwickeln. Bakayoko und Diaomande sind klassische Flügelspieler, auf die Leipzig in den drei Spielzeiten unter Ex-Coach Marco Rose kaum Wert gelegt hat.

Da Maksimović neben dem offensiven Mittelfeld auch auf den Flügeln spielen kann, werden die gegnerischen Außenverteidiger in der Saison 2025/26 mehr denn je auf die Probe gestellt. Das könnte Leipzigs anderen Ausnahme-Talenten wie Xavi, Benjamin Šeško (die beide erst 22 Jahre alt sind) und Loïs Openda zusätzlichen Raum bieten, um sich zu entfalten, sollten diese den Verein nicht verlassen.

Ein schlagkräftiger, neu gestalteter Angriff ist nicht das einzige Element von Leipzigs neuem jugendlichen Elan. Die Sachsen haben in diesem Sommer weitere Talente unter 21 Jahren verpflichtet: Rechtsverteidiger Kosta Nedeljkovic (19), dessen Leihe von Aston Villa verlängert wurde, Linksverteidiger Max Finkgräfe (21) aus Köln und den zentralen Mittelfeldspieler Ezechiel Banzuzi (20) von den Löwen.

Jugend forscht auch auf der Trainerposition

Der 37-jährige Ole Werner ist zudem der drittjüngste Trainer der Bundesliga hinter Merlin Polzin (Hamburg) und Sandro Wagner (Augsburg), so dass die Nachwuchsarbeit in Leipzig in der Saison 2025/26 so groß geschrieben wird wie nie zuvor.

Das erste Mal werden die RB-Jungs am 16. August in der ersten Runde des DFB-Pokals gegen den Viertligisten Sandhausen in Aktion zu sehen sein. Eine Woche später treffen die Roten Bullen zum Auftakt der Bundesliga-Saison 2025/26 auf Titelverteidiger Bayern München - ein Spiel, in dem sich die unbekümmerten Talente direkt beweisen können.

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Sascha

Wer ist Augsburgs neuer Mittelfeldmotor? | Han-Noah Massengo (24) im Porträt

Han-Noah Massengo wechselt zur Saison 2025/26 vom englischen Erstligisten FC Burnley nach Augsburg. Energie, Hartnäckigkeit und Passspiel – Attribute die den neuen Mittelfeldmotor der Fuggerstädter ausmachen sollen. Wir erzählen euch mehr über den französischen Neuzugang. (Bild: IMAGO / Nordphoto)

„Mit Han-Noah konnten wir einen hochinteressanten und sehr dynamischen Mittelfeldspieler für unseren FCA gewinnen. Dadurch sind wir im Zentrum noch breiter und vielseitiger aufgestellt. Trotz seiner erst 24 Jahre bringt er bereits viel Erfahrung mit und verfügt zudem über großes Entwicklungspotenzial. Wir freuen uns auf die gemeinsame Zukunft und wünschen Han-Noah einen guten Start bei uns in Augsburg“, erklärte FCA-Geschäftsführer Michael Ströll.

Wichtige Statistiken

Obwohl er erst 24 Jahre alt ist, bringt der neue Mann für das Mittelfeld der Augsburger viel Erfahrung mit, denn er hat bereits 162 Einsätze in der englischen Premier League und Championship sowie in der französischen Ligue 1 sammeln können und darf daher bereits als alter Hase deklariert werden.

Massengo verbrachte die erste Hälfte der vergangenen Saison bei Burnley in der Championship, wo er acht Mal zum Einsatz kam, bevor er nach Auxerre ausgeliehen wurde. In Frankreich avancierte Massengo zum Stammspieler bei dem Verein, bei welchem er in seiner Karriere schon einmal erfolgreich war und 17 Mal zum Einsatz kam, als Auxerre einen guten Platz im Tabellenmittelfeld erreichte.

Debüt unter Thierry Henry

Seine Karriere begann Massengo allerdings in Frankreich beim AS Monaco, wo er im Alter von nur 17 Jahren unter Fußballlegende Thierry Henry in einem UEFA-Champions-League-Spiel debütierte, bevor er in der folgenden Saison zu Bristol City in die zweite englische Liga wechselte. Der 1,90 m große Mittelfeldspieler, der Frankreich in verschiedenen Jugendmannschaften bis hin zur U21 vertrat, absolvierte mit 110 Spielen für Bristol die meisten Einsätze seiner Karriere.

Da Frank Onyeka nach seiner erfolgreichen Leihe nach Augsburg in der vergangenen Saison nach Brentford zurückkehrt, könnte Massengo die Lücke füllen, die der Nigerianer hinterlässt, denn er wird neben Alexis Claude-Maurice, Chrislain Matsima und Neuzugang Kyliane Dong der vierte Franzose im Kader sein, so dass es ihm die Eingewöhnungsphase dank seiner Landsleute deutlich verkürzen sollte.

Erinnert an den jungen Leon Goretzka

Obwohl Leon Goretzka jetzt in einem System spielt, in dem Bayern München den Großteil des Balls besitzt, hatte der deutsche Nationalspieler zu seiner Zeit auf Schalke mehr Möglichkeiten, mit dem Ball zu laufen. Das ist etwas, das Massengos Spiel gut repräsentiert. Der Franzose ist hartnäckig, dynamisch und energisch und liebt es, sich mit Tempo durch das Mittelfeld zu tanken, wenn vor ihm Platz ist, wobei er oft auf die Außenbahnen ausweicht, wenn die Flanken frei sind. Er neigt auch dazu, sich tiefer fallen zu lassen, um lange Bälle zu spielen, wenn seine Mannschaft in Ballbesitz ist.

"Er ist hart im Nehmen. Er ist sehr durchsetzungsstark im Zweikampf. Er erinnert mich ein bisschen an Edgar Davids“, so der ehemalige Auxerre-Mittelfeldspieler Édouard Cissé. Tatsächlich ist der Franzose ein wahres Kraftpaket, welches gerade im Pressing eine richtige Waffe ist und oft in Zusammenarbeit mit den Stürmern den Gegnern den Ball abjagt.

Darüber hinaus ist er flexibel einsetzbar und kann gleichermaßen als defensiver und zentraler Mittelfeldspieler, oder Außenverteidiger auflaufen, so dass es für Augsburgs neuen Trainer Sandro Wagner während des Spiels einige taktische Variationsmöglichkeiten gibt.

„Wenn er sich bewegt, ist er so schnell und zielstrebig, einfach klar in seinen Aktionen. Darüber hinaus ist seine Technik beängstigend. Man kann ihm in jeder Situation den Ball anvertrauen“, lobte Ex-Bristol-City-Kapitän Dan Bentley. Doch bei all den Lobpreisungen gibt es auch noch Defizite beim Neuzugang.

Defizite

Allen voran das Tackling. Sein Timing und die Technik des Grätschens sind verbesserungswürdig, denn selbst wenn unser Protagonist den Ball erobert, ist dieser ganz schnell wieder weg, respektive ist Massengo wenn er grätscht meist aus dem Zweikampf und der Gegner enteilt ihm.

So zweikampfstark er am Boden ist (64,7% in der Ligue 1), so schwach ist er sicherlich auch wegen seiner 178 cm in der Luft. Nur 38,9 % seiner Kopfbälle gewinnt Massengo, was für einen zentralen defensiven Mittelfeldspieler eindeutig zu wenig ist. Zudem ist er einfach zu torungefährlich. Trotz seiner langen Zeit im Profifußball, konnte er kein einziges Tor erzielen und lediglich 4 Assists beisteuern, so dass man im Lexikon unter Effektivität sicherlich nicht Massengos Name finden wird.

Leidenschaft für Mode und Fotografie

Massengo ist nicht nur ein talentierter Fußballer, sondern auch Model und Fotograf. Er hat an zahlreichen Sportmode-Kampagnen teilgenommen, unter anderem für PUMAs Super Team Velvet Trainer. Abseits des Spielfelds ist Augsburgs neuer Mann ein leidenschaftlicher Modefan und verbringt seine Freizeit am liebsten mit dem Fotografieren der Natur und der Städte, die ihn umgeben.

Darüber hinaus postet er auch viel über seine Familie, was einen bodenständigen Eindruck erweckt und man klar negieren kann, dass Massengo nicht das klassische Partybiest darstellt. Ein junger Profi mit der richtigen Einstellung zum Sport und Leben.

Fazit:

Zusammenfassend ist Han-Noah Massengo ein talentierter und vielseitiger Mittelfeldspieler, der dem FC Augsburg eine zusätzliche Option im Mittelfeld bietet und durchaus das Zeug zum Stammspieler mitbringt. Seine Dynamik und sein Pressing sind seine großen Stärken, während er an seiner Effektivität im Tackling und Ballbesitz nach Tacklings noch arbeiten muss. Mit einer Ablöse von gerade einmal drei Millionen Euro ist das Preis-Leistungs-Verhältnis für Massengo überragend.

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Sascha

Diese italienischen Nationalspieler stehen nach dem Sommer im Fokus

Die italienische Nationalmannschaft trainiert von Gennaro Gattuso wird im September ihre Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2026 fortsetzen. Daher wollen wir einen Blick auf Spieler werfen, die nach ihren jüngsten Transfers besonders im Fokus der Milan-Legende stehen werden. Können sie sich in der Squadra Azzurra etablieren? (Bild: IMAGO / LaPresse)

Der Mercato läuft auch in Italien auf Hochtouren, so dass es für einige Spieler im Blickfeld der A-Nationalmannschaft zu großen Veränderungen kommen kann. Veränderungen, die ihre Karriere, vor allem in der Nationalelf, entweder pushen oder gar behindern könnten.

Es gab Wechsel innerhalb der Serie A, Rückkehrer oder Abgänge aus Italiens höchster Spielklasse. Hier sind sechs italienische Spieler, die bereits einen neuen Verein für die Saison 2025/26 gefunden haben, und die Frage, ob sie ab September von Gattuso nominiert werden, oder nur zuschauen dürfen.

Diego Coppola von Verona nach Brighton

Es war einer der ersten Transfers, die in diesem Sommer abgeschlossen wurden, und es geschah wohl auf dem Höhepunkt von Coppolas bisheriger Karriere. Der 21-Jährige hatte gerade seine erste volle Saison in der Serie A absolviert und kam zu seinen ersten beiden Einsätzen in der Squadra Azzurra, bei denen er einer der wenigen waren, die beeindruckt haben.

Coppola wechselte Anfang Juni für rund 12 Millionen Euro nach Brighton und wird sicherlich einer der Spieler sein, die Gattuso während seiner Amtszeit genauer im Auge behalten wird, auch wenn der vielversprechende Verteidiger in der sportlich anspruchsvolleren Premier League sich erst einmal behaupten muss.

Matteo Ruggeri von Atalanta zu Atletico Madrid

Die Colchoneros hatten den Mailänder Theo Hernandez und den Liverpooler Andy Robertson gejagt, bevor sie sich für den italienischen Linksverteidiger entschieden, der sein Debüt in der Nazionale noch vor sich hat.

Atletico sicherte sich die Dienste von Ruggeri für rund 17 Millionen Euro, und der Weg des Abwehrspielers in Spanien wird in der Saison 2025/26 zweifelsohne ein spannender sein. Ruggeri wurde bereits im März 2025 von Gattusos Vorgänger Luciano Spalletti in den Kader berufen, hat aber noch nicht sein Debüt in der Azzurri-Mannschaft gegeben. Die große Frage ist: Wird er sich gegen die Konkurrenz von Destiny Udogie und Federico Di Marco auf der linken Seite durchsetzen können?

Mateo Retegui von Atalanta zu Al-Qadsiah

Der jüngste Torschützenkönig in der Geschichte der Serie A wechselte diesen Sommer für 65 Millionen Euro in die Wüste. Natürlich gibt es Zweifel, ob der in Argentinien geborene Stürmer einen Stammplatz im Kader der Azzurri behalten kann, aber laut der Gazzetta denkt Gattuso nicht daran, den 26-Jährigen, der in 20 Azzurri-Einsätzen sechs Länderspieltore erzielt hat, aufzugeben.

Zu schwach ist auch die Konkurrenz im italienischen Sturm. Doch es bleibt ein fader Beigeschmack bei Reteguis Entscheidung das italienische Oberhaus zu verlassen und in die qualitativ schwächere Saudi Pro League zu wechseln. Viele Tifosi waren schockiert und zugleich enttäuscht, dass die größte Sturmhoffnung Italiens aufs Geld und nicht auf das Sportliche setzt. Ob Retegui sein Niveau in der Wüste halten kann wird sich zeigen.

Ciro Immobile von Besiktas nach Bologna

Diesmal ist es kein Spieler, der die Serie A verlässt, sondern einer, der ablösefrei in Italiens höchste Spielklasse zurückkehrt. Immobile, der beste Torschütze in der Geschichte von Lazio, hat Besiktas nach nur einer Saison wieder verlassen und sich Bologna angeschlossen.

Der 35-Jährige, der 2020 mit den Azzurri Europameister wurde, hat zugegeben, dass er noch nicht mit Gattuso gesprochen hat, was darauf hindeutet, dass er nicht Teil der Pläne des Trainers ist, aber es gibt nur eine Möglichkeit, Ringhio umzustimmen: so viele Tore wie möglich im Dall'Ara zu schießen. Ciro weiß, wie das geht, denn er hat in 353 Spielen in Italiens höchster Spielklasse 201 Mal getroffen und auch in der Türkei zeigte er sich mit 19 Toren und vier Vorlagen immer noch treffsicher.

Samuele Ricci von Torino zu Milan

Kaum 120 km trennen Turin und Mailand, aber die Reise, die Ricci angetreten hat, geht über diese Entfernung hinaus. Sein 25-Millionen-Euro-Wechsel zu den Rossoneri ist sicherlich der bedeutendste Schritt in seiner Karriere, vor allem, wenn man bedenkt, dass er unter Spalletti nach der deprimierenden Europameisterschaft im vergangenen Sommer, an der er nicht teilgenommen hatte, zu einem halbwegs regelmäßigen Stammspieler in Italien avancierte.

Im Gegensatz zu Immobile hat Gattuso Ricci nach seiner Ernennung zum italienischen Nationaltrainer umgehend einberufen, so dass der Ex-Torino-Star voraussichtlich im September im Kader der Azzurri stehen wird, wenn die Nazionale in den entscheidenden WM-Qualifikationsspielen auf Estland und Israel trifft. Doch kann der junge Regista endlich den nächsten Step nehmen? Mit Allegri wird er auf jeden Fall einer der besten Trainer der Serie A an seiner Seite haben, der ihn hoffentlich auf die nächste Stufe hebt.

Bernardeschi von Toronto zu Bologna

Der ehemalige Juve-Akteur ist nach vier Jahren in der MLS im Dienste von Toronto FC wieder in der Serie A beim amtierenden italienischen Pokalsieger angekommen. Relativ überaschend kam der Wechsel damals im Alter von nur 27 Jahren in die fußballerische Bedeutungslosigkeit, was ihn gleichermaßen den Platz in der Nationalelf kostete.

Nun mit 31 Jahren ist Fede gereift und will es nochmal im italienischen Oberhaus wissen. In der MLS lieferte der Flügelstürmer konstant ab und konnte in 88 Ligapartien 38 Scorerpunkte sammeln - nicht das oberste Regal für einen ehemaligen italienischen Nationalspieler, jedoch mehr als solide. Doch hat Bernardeschi noch den Hunger auf einen erfolgreichen Herbst seiner Karriere? Diese Frage wird er uns nach dem Sommer beantworten.

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Sascha

Der Sandro Tonali des 1. FCN? | Caspar Jander (22) im Porträt

Casper Jander hat eine unglaubliche Saison in der 2. Bundesliga hinter sich gebracht und den 1. FC Nürnberg mit seinen herausragenden Leistungen zum Hauptziel von zahlreichen Scouts gemacht. Wenig überraschend wird er in diesem Sommer von der halben ersten Bundesliga gejagt. Vereine wie Dortmund, Stuttgart, Freiburg und auch Hoffenheim sollen zu den Interessenten gehören. Wir erklären euch was den deutschen U21-Nationalspieler so interessant macht. (Bild: IMAGO / Zink)

„Für mich hat Caspar eine sensationelle Saison gespielt. [..] Er hat auf seiner Position outstandig gespielt. Wir können uns glücklich schätzen, dass wir ihn haben“, so Sportvorstand Joti Chatzialexiou, der die Zukunft von Caspar Jander weiter offen hält, da er von zahlreichen Vereinen aus der Bundesliga und dem Ausland gejagt wird.

Obwohl ich normalerweise ein großer Befürworter davon bin, dass der Verein sich außerhalb Deutschlands nach einem breiteren und vielfältigeren Spektrum an Talenten umschaut, ist Jander ein Spieler, bei dem ich eine Ausnahme mache, vor allem wegen der beispielhaften Saison in der 2. Bundesliga, die er absolviert hat, und des offensichtlichen Interesses der halben Bundesliga.

12 Scorerpunkte als Defensivspieler

Janders Torbilanz in dieser Saison beträgt stolze drei Tore und neun Vorlagen bei 32 Einsätzen in der 2. Bundesliga und das aus dem defensiven Mittelfeld heraus. Für einen defensiven Mittelfeldspieler ist er recht kreativ, was das Chancenkreieren angeht: Der ehemalige Schalker Jugendspieler kreierte in dieser Saison 1,46 Chancen pro 90 Minuten. Auch in Sachen Dribblings (0,69) und Fouls (2,10) war er überragend, was deutlich macht, dass er auch außerhalb der defensiven Aufgaben seiner Position eine wahre Gefahr darstellen kann.

Seine Spielweise passt gut zu Systemen, die auf ein schnelles Umschaltspiel zwischen Defensive und Offensive setzen, wie beispielsweise Eintracht Frankfurt. Zudem zeigt er auch eine gute Ballkontrolle und ein breites Passspiel, was ihn für ballbesitzorientierte Mannschaften gleichermaßen interessant macht.

In der Defensive ist Jander ein leidenschaftlicher Zweikämpfer, der 8,90 Zweikämpfe pro 90 Minuten für sich entscheidet. Außerdem gewinnt er 64,3 % seiner Zweikämpfe am Boden und 66,7 % in der Luft. Damit ist der gebürtige Münsteraner stärker als manch Innenverteidiger und mehr als nur in der Lage, für die Rückeroberung des Ballbesitzes und die Einleitung eines tödlichen Gegenangriffs verantwortlich zu sein, vor allem, wenn wir seine offensiven Statistiken berücksichtigen.

Robust und pressingresistent

Abgesehen von den Zahlen wurde Jander oft für seine Fähigkeiten am Ball, seine bereits erwähnten Dribbelkünste und seine Fähigkeit, mit Druck umzugehen, gelobt. Außerdem ist er ein sehr athletischer Spieler, der im Mittelfeld für eine robuste Präsenz sorgt - etwas, das jeder Bundesligist sehr gut gebrauchen kann.

Seine Fähigkeit, den Ball zu halten, würde mit Sicherheit jedes Mittelfeld erheblich verbessern. Darüber hinaus ist seine Fähigkeit, den Ball nach vorne zu treiben und selbst Chancen zu kreieren, eine seltene Eigenschaft für einen zweikampfstarken Sechser. Meist sind diese nach vorne limitiert und werden auf der Doppelsechs mit einer offensiv stärkeren Mann ergänzt. Jander bietet einem das ultimative Wohlfühlpaket, sowohl am, als auch gegen den Ball.

Der richtige Zeitpunkt für einen Wechsel?

Mit seinen 22 Jahren wäre es für Jander genau der richtige Zeitpunkt, sein Glück in der höchsten deutschen Spielklasse zu versuchen, und ein Verein aus dem Mittelfeld könnte dabei eine entscheidende Rolle spielen, sollten sie in das Rennen um seine Unterschrift einsteigen.

Natürlich müsste man Jander eine gewisse Anpassungsphase in der ersten Liga eingestehen, aber bei einer aktuellen Marktbewertung von 7 Millionen Euro besteht die Chance, dass ein Erstligist ihn für eine niedrige Ablöse verpflichten kann, vielleicht sogar für 10-15 Millionen Euro, was das Budget für diesen Sommer nicht allzu sehr belasten dürfte. Sein aktueller Vertrag läuft noch bis 2028, was in Verbindung mit seinen Leistungen eine gewisse Steigerung der Ablösesumme begründen würde, die ein Verein für seine Dienste zahlen müsste.

Jander wäre zunächst eine solide Verstärkung für das Mittelfeld, der aber auch das Potenzial hat, in Zukunft eine tragende Säule zu werden, und wenn er sich weiter entwickelt auch ein potenzieller deutscher A-Nationalspieler. Vereine aus dem Ausland wie der PSV oder Benfica hätten die Herausforderung, Jander von einem Weg zu überzeugen, der ihn zu dieser Rolle führt, zumal Vereine wie Freiburg, Hoffenheim und vor allem Stuttgart Interesse zeigen, und ihm einen schnelleren Aufstieg in die erste Liga ermöglichen könnten.

Als Achter noch wertvoller?

Marcelo Bielsa meinte einst, dass die Achterposition die größte Herausforderung auf dem Transfermarkt sei, da man einen Spieler finden muss der wie ein Sechser verteidigt und wie ein Zehner angreift.

Da Jander ein gutes Positionsspiel sowie Übersicht zeigt, darüber hinaus viele Bälle abfängt und blockt, könnte dieser von einer offensiveren Rolle profitieren. Eine taktische Anpassung könnte seine Stärken im Gegenpressing und seine Kreativität noch besser zur Geltung bringen. Ein Wechsel zu einem Verein, der seine Stärken beispielsweise als Achter besser in Szene setzt, könnte ihm neue Perspektiven eröffnen.

Beim 1. FC Nürnberg besetzte er meist die Sechs und wurde von zwei Achtern in einer Fünferkette flankiert (3-5-2). Ich könnte mir vorstellen, dass er als Achter in einem 4-3-3-System noch mehr seine offensiven Fähigkeiten ausspielen, und sein starkes Gegenpressing, höher stehend in des Gegners Hälfte, noch effizienter sein könnte.

Fazit:

Caspar Jander ist einer der spannendsten Spieler der zweithöchsten deutschen Spielklasse, der von seinem Spielerprofil stark an Sandro Tonali oder Luca Modric erinnert und daher für die erste Liga jetzt schon reif scheint. Ich traue ihm schon in seiner ersten Saison bei einem Mittelfeldteam der ersten Liga eine tragende Rolle zu, wenngleich es ihm noch an Erfahrung fehlt. Langfristig sehe ich in Jander einen künftigen deutschen Nationalspieler, der zu Weltklasse reifen kann, wenn er von Verletzungen verschont bleibt und auf Trainer trifft die ihn fördern.

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Sascha

Wie wird das neue Napoli unter Conte aussehen?

Napoli ist nach den Zugängen von Kevin De Bruyne, Luca Marianucci, Noa Lang und demnächst auch Lorenzo Lucca eine der aktivsten Mannschaften der Serie A in diesem Transferfenster, doch Berichten zufolge erwarten Antonio Conte und sein Team noch weitere Neuzugänge. Wir werfen ein Blick darauf, wie sich der amtierende italienische Meister in der Saison 2025/26 mit ihren Neuzugängen aufstellen könnte. (Bild: IMAGO / Giuseppe Maffia)

Napolis bisheriger Mercato

Napoli hat schon früh im Sommertransferfenster zugeschlagen und Marianucci und vor allem De Bruyne verpflichtet, nachdem dessen sehr erfolgreiche Dekade bei Manchester City zu Ende gegangen war.

Noa Lang sollte als nächster Neuzugang zum Calcio Napoli folgen. Der 26-jährige Flügelspieler hat am Dienstag die medizinische Untersuchung in Italien absolviert, und auch die Verpflichtung des Udinese-Stürmers Lucca dürfte in Kürze abgeschlossen sein.

Sie ergänzen die Offensivabteilung, die bereits Romelu Lukaku, David Neres, Matteo Politano und Giacomo Raspadori umfasst, die alle in der Saison 2024/25, in der der Scudetto gewonnen wurde, mehr oder weniger Stammspieler waren. Gerade Lorenzo Lucca soll dem alternden Lukaku langfristig beerben und bringt das Gardemaß eines Stürmers mit, welches sich Conte wünscht.

Darüber hinaus wird erwartet, dass Napoli in dieser Saison noch weitere Neuzugänge holt: Sam Beukema soll laut Fabrizio Romano von Bologna kommen, ein möglicher Deal mit Turin für Vanja Milinkovic-Savic steht gleichermaßen im Raum, während Antonio Conte neben Lang auch die Verpflichtung von einem weiteren Flügelspieler in diesem Fenster anstreben soll.

Ist Musah Mister X?

Da Napoli auch in der Saison 2025/26 in die Champions League zurückkehren soll, war die Verstärkung des Kaders eine der Prioritäten des frischgebackenen Scudettosiegers. Mit der Ankunft von Lang verfügt Napoli nun mit Neres über zwei erfahrene Linksaußen. Mit Lukaku und Lucca ist die Situation im Sturmzentrum ähnlich, und mit einem weiteren neuen Flügelspieler wird Matteo Politano endlich auch auf dem rechten Flügel Konkurrenz bekommen.

Wer dieser Flügelspieler sein könnte ist schwer zu erraten, aber es könnte ein Yunus Musah vom AC Mailand sein. Eigentlich ein gelernter zentraler Mittelfeldspieler, der vor allem beim FC Valencia auf dieser Position spielte. Bei den Rossoneri wurde er vor allem unter Ex-Coach Fonseca als rechter Schienenspieler im 3-4-3 eingesetzt, und der US-Boy machte seine stärksten Spiele auf dieser für ihn neuen Position.

Da Politano bei Neapel als Hybridspieler die ganze rechte Seite beackert, könnte Conte den Amerikaner als ideale und günstige Alternative ausgemacht haben. Musah ist schnell, dank einer Pferdelunge unfassbar ausdauerstark, gut im Dribbling und solide gegen den Ball. Eigenschaften die dem Meistertrainer mit Sicherheit gefallen. Daher könnte Musah ein sehr kluger Transfer für Neapel werden, da dieser bei den Rossoneri als zentraler Mittelfeldspieler keinen guten Stand besitzt, es sei denn Allegri bemerkt selbst dessen Qualitäten auf der Außenbahn.

De Bruyne der Transfer der Serie A

Die Verpflichtung von De Bruyne bringt zweifellos Qualität und Erfahrung in das Mittelfeld von Napoli, in dem mit Scott McTominay bereits der MVP der Serie A 2024/25 und mit Stanislav Lobotka der wohl beste Sechser der Liga spielt. Andre-Frank Zambo Anguissa hat vor kurzem seinen Vertrag bis 2027 verlängert, doch ob er bis zum Ende des Sommertransferfensters noch bei den Partenopei bleibt, ist weiterhin ungewiss.

Auch Billy Gilmour wurden gegen Ende der Saison 2024/25 immer mehr Startelfeinsätze zugetraut und dürfte in der neuen Spielzeit aufgrund der internationalen Zusatzbelastung noch mehr gefragt sein. Doch es ist trotz guter Leistungen eher unwahrscheinlich, dass der junge Schotte für Lobotka in die erste Elf rutschen wird.

In der Innenverteidigung könnte die erwartete Verpflichtung von Beukema ein spannendes Innenverteidigerduo mit Alessandro Buongiorno bilden, während Amir Rrahmani noch immer der Platzhirsch ist und Marianucci als Option für die Zukunft gilt. Gerade der Albaner sollte nicht unterschätzt werden, da er schon zum zweiten Mal als Stammspieler den Scudetto gewinnen konnte. Beim ersten Titelgewinn stellte er zusammen mit dem Südkoreaner Kim ein kongeniales Duo, stand jedoch in der Folgesaison genauso in der Kritik wie viele andere seiner Kollegen.

Es könnte sogar einen Wettbewerb um den Platz zwischen den Pfosten geben, wenn Napoli auch Milinkovic-Savic verpflichten sollte. Nun werfen wir einen Blick darauf, wie die Partenopei in der nächsten Saison mit ihren Neuzugängen auflaufen könnten.

Mögliche Napoli-Elf in 2025/26

Napoli (4-3-3): Meret/Milinkovic-Savic; Di Lorenzo, Beukema/Rrahmani, Buongiorno, Olivera/Spinazzola; De Bruyne/Anguissa, Lobotka/Gilmour, McTominay; Mister X/Politano, Lukaku/Lucca, Neres/Lang

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