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Max

Martín Zubimendi: Busquets-Erbe für Bayerns Mittelfeld?

Schon im Sommer forderte Bayern-Coach Thomas Tuchel einen neuen Mittelfeldspieler, ein Sechser sollte es sein. Nachdem der Transfer von Joao Palhinha auf der Zielgeraden scheiterte soll jetzt Martín Zubimendi (24) auf dem Zettel der Münchner stehen. Doch ist er wirklich der richtige Mann für die Zentrale der Bayern? (Bild: IMAGO / Shutterstock)

Mit dem Transfer von Torjäger Harry Kane haben die Münchner im Sommer eine Baustelle auf beeindruckende Art und Weise geschlossen, der Engländer zahlt das in ihn gesteckte Geld und Vertrauen seitdem mit einem Schnitt von zwei Torbeteiligungen pro Ligaspiel zurück. Weiter hinten zeigen die Bayern jedoch weiterhin Schwächen, neben der dünn besetzten Innenverteidigung ist vor allem die Balance im defensiven Mittelfeld eine offensichtliche Schwäche. Mit Konrad Laimer, Joshua Kimmich und Leon Goretzka stehen hier nur drei gestandene Profis zur Verfügung, allesamt sind eher als Box-to-Box Spieler zu betrachten. Hier besteht also offensichtlich noch Handlungsbedarf für Steffen Freund und Co.

Das Profil

Was Tuchel sich in seinem Mittelfeld wünscht, ist ein klarer Sechser, eine "Holding Six". Dabei handelt es sich um einen Mittelfeldspieler, der zentral vor der Abwehr zuhause ist, aus der Tiefe das Offensivspiel sowie dessen Tempo steuert und gleichzeitig mit Zweikampfstärke und Physis für eine defensive Absicherung des Mittelfelds sorgt. Wunschkandidat war im Sommer wohl der Engländer Declan Rice, den es für über 100 Millionen zum FC Arsenal zog, ein Spieler der dieses Profil optimal erfüllt. Wie auch Rodri von Manchester City, der aktuell beste Sechser der Welt, agiert er zumeist als alleinige Sechs mit zwei eher offensiv ausgerichteten Mitspielern vor sich.

Ein Spieler dieser Qualität würde es den Münchnern erlauben, die Offensivqualitäten eines Joshua Kimmich oder Leon Goretzka neben dem quirligen Jamal Musiala mehr zur Geltung zu bringen, ohne dabei die Absicherung zu vernachlässigen. So schön diese Vorstellung auch ist, das gesuchte Profil ist auf dem Markt rar gesät. Neben Rice und Rodri ist der langfristig an Real Madrid gebundene Aurélien Tchouaméni zu erwähnen, auch Chelsea-Neuzugang Moises Caicedo hat entsprechende Qualitäten schon nachgewiesen.

In München entschied man sich im Sommer für einen Kompromiss, wagte beim eher für seine Defensivqualität bekannten Palhinha den Vorstoß. Das spektakuläre Ende der Transfer-Posse könnte sich nun im Nachhinein als Segen erweisen, denn mit Zubimendi ist ein Spieler auf dem Radar der Münchner aufgetaucht, der weit mehr als nur eine Absicherung darstellen kann.

Geboren und aufgewachsen in San Sebastian wurde Martín Zubimendi in der Jugend des dortigen Clubs Real Sociedad ausgebildet, 2019 gab er sein Profidebüt. Seit 2020 ist er nun gesetzt im Mittelfeld der Basken, mit denen er aktuell auch in der Champions League aktiv ist. Schon weit über 100 Erstlingsspiele kann der spanische Nationalspieler mit seinen 24 Jahren vorweisen.

Dabei zeigt er konstant eine Passquote von um die 90%. Über die Hälfte seiner Ballaktionen beginnen dabei in der zentralen Position direkt vor den Innenverteidigern, meist noch in der eigenen Hälfte. Von dort verteilt er klug die Bälle auf seine Mittelfeldkollegen, vor Tiefenbällen auf die Außenbahn schreckt er ebenfalls nicht zurück. So entwickelt sich die Zahl seiner nach vorne gespielten Pässen stetig weiter, liegt aktuell schon bei an die 40%, ein herausragender Wert für seine Position.

Aufgrund seiner Passstärke wurde er schon früh als junger Xavi bezeichnet, in den vergangenen eineinhalb Jahren zeichnete sich jedoch eine andere Entwicklung ab: Immer öfter wird der Baske mit Sergio Busquets verglichen, dem Prototypen der modernen "Holding Six", zuletzt auch von diesem selbst. In Spanien gilt er schon als legitimer Nachfolger des langjährigen Mittefeldankers in der Nationalmannschaft.

Denn ein in den vergangenen Stunden in den sozialen Medien herangezogenes Argument gegen eine Verpflichtung Zubimendis könnte kaum weiter von der Realität entfernt sein. Oft wurde dem spielstarken Spanier eine defensive Schwäche unterstellt, er sei kein defensives Upgrade zu den aktuellen Spielern im Kader der Bayern. Obwohl er mit seinen 1,81m nicht das Gardemaß eines Joao Palhinha besitzt, gewinnt in La Liga kaum ein Mittelfeldspieler so viele seiner Kopfballduelle.

Auch am Boden ist Zubimendi ein bissiger Zweikämpfer, der sowohl in Pressing-Situationen als auch zurückgezogen sehr intelligent agiert. Seine auffällig hohe Anzahl an geblockten Schüssen, viele davon im Strafraum, sprechen für ein starkes Stellungsspiel in den entscheidenden Defensiv-Situationen.

Meiner Meinung nach wäre Zubimendi für die Bayern ein wahrer Top-Transfer, bei dem auch die Ausstiegsklausel von 60 Millionen Euro kein Hindernis sein dürfte. Schließlich war man im Sommer bereit, eine ähnliche Summe für den vier Jahre älteren und eher eindimensionalen Palhinha nach Fulham zu überweisen. Der Baske könnte für die Bayern-Offensive wie ein Metronom den Takt vorgeben, eine Qualität die seit dem Weggang von Thiago im Kader der Münchner fehlt, und gleichzeitig die Defensive stärken.

Mit seinen erst 24 Jahren hat er noch eine Menge Potential, das es in den kommenden Jahren auszuschöpfen gilt. Wie schon bei Kane gilt es nun zu investieren, wenn man im internationalen Vergleich der Top-Clubs mithalten möchte. Einfach dürfte sich dieser Transfer jedoch nicht gestalten, auch der spanische Riese FC Barcelona soll an Zubimendi interessiert sein – erneut soll er das Erbe von Sergio Busquets antreten. Währenddessen beteuert dieser immer wieder seine Liebe zu seiner Heimat und seinem Club, wollte im Sommer unbedingt bleiben um mit La Real Champions League zu spielen.

Doch mit Javi Martinez konnte man in München schon einmal einen Sechser aus dem Baskenland loseisen. Dieser konnte damals die komplette Dynamik des Teams verändern und war maßgeblich am Triple 2013 beteiligt. Vielleicht wiederholt sich die Geschichte.

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Max

Im Bundesliga-Fokus: Das ist Keito Nakamura

Mit dem Offensivspieler Keito Nakamura steht einer der interessantesten Spieler der Österreichischen Bundesliga vor einem Wechsel in die Bundesliga. Der 22 Jahre alte Japaner soll in Frankfurt, Mönchengladbach und Dortmund auf dem Zettel stehen, auch Aston Villa und Liverpool aus der Premier League wird Interesse nachgesagt. (Bild: IMAGO / Eibner Europa)

Mit 13 Toren und 7 Vorlagen ist der 22-Jährige hinter Guido Burgstaller der zweitbeste Scorer der Admiral Bundesliga, vom Spielertyp könnten die beiden aber kaum unterschiedlicher sein. Auf dem linken Flügel glänzt der Spieler vom Linzer ASK meistens als beweglicher Tempodribbler. Nakamura, der sämtliche Junioren-Nationalmannschaften Japans durchlief, ist einer dieser Spieler, für die auch neutrale Fans ins Stadion kommen, einer der mit seinen schnellen Haken für Zungenschnalzen sorgt.

"Meine Stärken liegen im Dribbling. Dazu kommen meine Wendigkeit und mein Abschluss von der Strafraumecke."

Dabei verlief seine Ankunft in Österreich eher schleppend. Als er im Januar 2021 zuerst leihweise von Gamba Osaka nach Linz kam, spielte Nakamura zuerst nur in der Zweitvertretung der Oberösterreicher, konnte sich selbst da keinen Stammplatz erspielen. Doch man glaubte an das Potenzial des Japaners, verpflichtete ihn im Sommer für eine halbe Million fest. Das Vertrauen sollte Nakamura zurück zahlen, vor allem nach dem Trainerwechsel zu Daniel Kühlbauer blühte er auf, gleich bei dessen Debüt traf er doppelt. In der aktuellen Saison ist Nakamura nun nicht mehr aus der Mannschaft des LASK wegzudenken und entwickelte sich zum wertvollsten Spieler der Liga, der nicht für einen Getränkehersteller spielt.

Nakamura ist Teil einer Generation bestens ausgebildeter Spieler, die vom Land der aufgehenden Sonne aus die europäischen Topligen erobern. In Linz kommt er meistens über den linken Flügel, von wo er in die Mitte ziehen und mit seinem starken rechten Fuß abschließen kann. In den engen Räumen um den Strafraum hilft ihm seine extrem enge Ballführung und die Beweglichkeit, um auch mal mehrere Gegner aussteigen zu lassen. Trick- und temporeich kann er mit seinen Dribblings auch auf der Außenbahn für erheblichen Raumgewinn sorgen und ist daher auch für Konterfußball bestens geeignet. Bei einem Blick auf die Statistiken der vergangenen beiden Jahre fällt sofort auf, dass sich auf das Defensivverhalten des Dribblers verbessert hat, immer öfter glänzt er mit Ballgewinnen in der eigenen Hälfte.

Die Bundesliga-Kandidaten

In Frankfurt steht im kommenden Transferfenster ein großer Umbruch bevor. Mit Daichi Kamada und Randal Kolo-Muani stehen zwei der besten Offensivspieler vor dem Abschied, auch Jesper Lindström ist international begehrt. Daher besteht auch nach der ablösefreien Verpflichtung von Omar Marmoush noch Bedarf im Offensivbereich. Es ist schwer abzusehen in welcher Formation die Eintracht unter Dino Toppmöller auflaufen wird, im Fall Nakamura stellt das jedoch kein Problem dar. Mit seinen Qualitäten kann er sowohl ganz außen im 4-2-3-1 oder 4-3-3 sowie eingerückt im busher praktizierten 3-4-2-1 glänzen. Durch seinen bevorzugten Laufweg von außen ins Zentrum schafft er auf der Außenbahn Räume für einen offensivstarken Außenverteidiger - hier haben die Adler mit Philipp Max den wohl besten Flankenschläger der Liga.

Bei der ersten Borussia, dem Exemplar aus Mönchengladbach, kann ich mich an dieser Stelle selbst zitieren. "In der Bundesliga könnte Nakamura den im Umbruch befindlichen Borussen aus Mönchengladbach gut zu Gesicht stehen. Als Gegenstück zu Jonas Hofmann könnte er für eine Menge Torgefahr über den Flügel sorgen und neuen Schwung in die Mannschaft bringen." Dem in der Vergangenheit teilweise lethargisch anmutenden Spiel der Borussen würde ein Tempodribbler eine neue Dimension und mehr Tiefe verleihen. In der vergangenen Saison kam bei den Fohlen meistens Alassane Plea auf der linken Außenbahn zum Einsatz, nach dem Abgang von Marcus Thuram könnte es den Franzose wieder ins Sturmzentrum verschlagen - sollte er überhaupt in Gladbach bleiben. Mit Nakamura und Youngster Yvandro Borges Sanches wäre die linke Seite für vergleichsweise wenig Geld für die nächsten Jahre qualitativ hochwertig besetzt.

Bei der Dortmunder Borussia spricht vor allem die Konkurrenzsituation gegen einen Transfer. Mit Donyell Malen und Karim Adeyemi haben in der Rückrunde zwei Spieler auf dem Flügel geglänzt, an denen kaum ein Weg vorbei führen wird. Dahinter lauern mit Jamie Bynoe-Gittens, Giovanni Reyna und Julien Duranville drei Hochveranlagte auf Einsatzzeiten. Auch Julian Brandt, Marco Reus und Marius Wolf könnten bei Bedarf ihre Paradepositionen verlassen, um auf dem Flügel aufzulaufen. Ob der Dreifachbelastung und der dokumentierten Verletzungsanfälligkeit der genannten Akteure könnte es sich für die Dortmunder trotzdem lohnen, einen Spieler wie Nakamura zu verpflichten - es wäre nicht die erste Erfolgsgeschichte eines eher unbekannten Japaners in Dortmund. Doch wäre ein Wechsel zu einem ziemlich sicheren Bankplatz die beste Wahl für Nakamuras Karriere? Ich denke nicht.

Wie bereits vor zwei Monaten erwähnt, würde ich Keito Nakamura am liebsten in Mönchengladbach sehen. Doch auch für Frankfurt und sogar für Dortmund sprechen einige gute Argumente. Egal wohin es ihn verschlägt - die Bundesliga-Zuschauer dürfen sich auf einen spektakulären Spieler freuen.

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Max

Mikkel Kaufmann – Danish Dynamite für Union Berlin

Union Berlin rüstet sich für die Champions League und bleibt sich trotzdem dem althergebrachten Weg treu. Für kolportierte 2,7 Millionen Euro kommt Mikkel Kaufmann, der die letzten beiden Jahre in Hamburg und Karlsruhe verbracht hat, aus Kopenhagen an die Spree. Als Karlsruher habe ich den Dänen nun ein Jahr ausgiebig beobachtet und kann euch daher sagen, was von dem 22 Jährigen zu erwarten ist. (Bild: IMAGO / Eibner)

Mit 17 Jahren debütierte Kaufmann bereits für den dänischen Erstligisten Aalborg, zwei Jahre später war er dem FC Kopenhagen dann schon 3 Millionen Euro Ablöse wert. Nachdem ihm dort der Durchbruch verwehrt blieb, am heutigen Wolfsburger Jonas Wind war kein Vorbeikommen, folgte eine weitestgehend erfolglose Leihstation beim HSV, ehe es ihn im vergangenen Sommer in die badische Fächerstadt zog. Auch dort hatte er anfänglich Probleme, doch in der Rückrunde sollte er dann explodieren - eben ganz Danish Dynamite.

Zum Saisonende stehen für den Stürmer mit Gardemaß (1,90m) in 30 Ligaspielen 18 Scorerpunkte zu Buche - 10 Tore und 8 Vorlagen. Doch schaut man sich die Werte ab Spieltag 17 an, so ist die Statistik noch beeindruckender: In diesem Zeitraum kam Kaufmann 17-mal zum Einsatz und kann 15 Torbeteiligungen vorweisen, ein Spitzenwert. Zum Vergleich, für den gleichen Wert benötigte Kevin Behrens, seines Zeichens zweitbester Berliner Torjäger, in seiner letzten Zweitliga-Saison 32 Spiele. Dabei glänzt Kaufmann nicht nur mit seiner Torgefahr, vor allem mit seiner hohen Laufbereitschaft und Körperlichkeit spielte er sich schnell in die Herzen der Karlsruher.

Das verlinkte Spiel gegen seinen Ex-Verein HSV ist beispielhaft für diese Qualität, immer wieder stresst er die gegnerische Verteidigung, kann sich sowohl läuferisch als auch körperlich durchsetzen. Ein weiteres Beispiel dafür ist auch sein Treffer gegen Fürth, bei dem er auch blitzschnell den Abschluss sucht - eine weitere Qualität. Im Zusammenspiel mit Fabian Schleusener zeigte Kaufmann, dass er für den in Karlsruhe und Berlin praktizierten Doppelsturm bestens geeignet ist, gerne weicht er auch auf den Flügel aus und sucht den besser postierten Mitspieler.

Trotzdem sucht er stürmertypisch schnell den Abschluss, zeigte sich hier im Laufe der Saison stark verbessert. Kaufmann bringt also vieles mit, um ein guter Bundesliga-Stürmer zu werden. Trotzdem weist er noch einige Schwächen auf, die es auszumerzen gilt. Zum einen ist er trotz seiner Größe schwach im Kopfball, in seiner Profikarriere konnte er erst einen Treffer per Kopf erzielen - für seinen Jugendclub Aalborg. Außerdem braucht er zeitweise zu viel Zeit und Platz, um den Ball zu kontrollieren und ins Dribbling zu kommen. Hier kann er sich durch seinen geschickten Körpereinsatz oft retten, in der Bundesliga und der Königsklasse wird das jedoch noch mal deutlich schwerer.

"Seine Entwicklung in den vergangenen Monaten zeigt steil nach oben, seine Torgefährlichkeit wird er auch bei uns zeigen." - Oliver Ruhnert

Doch wenn Trainer Urs Fischer in den vergangenen Jahren eines bewiesen hat, dann dass er das Maximum aus seinen Spielern und der gesamten Mannschaft rausholen kann. Kaufmann ist ein Rohdiamant, der körperlich und mental alles mit bringt, fußballerisch jedoch noch geschliffen werden kann. Für das intensive Spiel der Eisernen ist er bestens geeignet, ohne Murren geht er auch die unangenehmen Wege nach hinten.

Spannend wird, wie Kaufmann mit den verschiedenen Stürmertypen im Kader harmoniert. Mit der anstehenden Dreifachbelastung sollte Kaufmann wohl zu ausreichend Einsatzzeiten kommen um sich weiter wie in den vergangenen Monaten entwickeln zu können - dann wird Danish Dynamite auch wieder explodieren.

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Max

Der Transferguru: Wer ist Fabrizio Romano?

Über 14 Millionen Twitter-Follower hat Journalist und Transferguru Fabrizio Romano - mehr als doppelt so viele wie der FC Bayern. Doch wer ist der Italiener, der als verlässlichste Quelle für Transfernews im Weltfußball gilt? (Bild: IMAGO / TheNews2)

"Here we go!", diese Worte machten Romano in den sozialen Medien zu einer Marke, wer sie liest weiß: der Transfer ist in trockenen Tüchern. Das erste Mal verwendet hat er den Ausdruck beim Transfer von Paul Pogba zu Manchester United, die Fans fanden Gefallen daran und er wurde zum Markenzeichen des wohl bekanntesten Fußballjournalisten der Welt. Angefangen hat Romano ganz bescheiden, im Alter von 16 Jahre schrieb er das erste Mal über Fußball. Wirklich Fahrt nahm seine Karriere dann auf, als er über einen Berater von den Transfers des damals weitestgehend unbekannten Mauro Icardi zu Sampdoria Genua und schließlich weiter zu Inter Mailand erfuhr und als erster Journalist darüber berichten konnte.

Großen Anteil am Erfolg des heute 30-Jährigen hat auch ein anderer Transferexperte, Gianluca Di Marzio. Der Sky-Reporter nahm den jungen Romano unter seine Fittiche, machte ihn bei Sky zu seinem designierten Nachfolger. Di Marzio gab seine Kontakte und seine Philosophie weiter, die großen Einfluss auf die Arbeit Romanos hat.

"Ich denke das Geheimnis ist, mit jedem eine gute Beziehung zu haben. Wir haben im Moment so viele Quelle."

Neben seiner Arbeit für Sky schreibt Fabrizio Romano auch für den Guardian. Die britische Zeitung wurde auf den damals 22 Jahre alten Newcomer aufmerksam, als sie berichteten, dass Stevan Jovetic bei Manchester City bleiben wird, Romano widersprach auf Twitter prompt. Er sollte recht behalten und bekam sogleich ein Jobangebot. Früh war er also schon ein respektierter Journalist, doch endgültig zum Social Media Star machte ihn ein anderer Transfer: Der Wechsel von Bruno Fernandes, den Romano als erster vermeldete, ließ die Followerzahlen durch die Decke gehen, bis heute sorgen Nachrichten über Manchester United für die meiste Aufmerksamkeit auf Romanos Kanälen.

Doch wie kommt der Journalist zu all diesen Informationen? Die Antwort ist so einfach wie beeindruckend: unermüdliche Arbeit. Nach eigener Aussage schläft er während Transferfenstern höchstens fünf Stunden pro Tag, führt täglich über 50 Telefonate mit Vereinsvertretern, Beratern, Mittelsmännern, Anwälten und anderen Journalisten.

"Ich erinnere mich, dass ich vor drei oder vier Jahren zu einem Apple Store in Mailand ging, um mich darüber zu beschweren, dass mein Akku nicht hält. Der Verkäufer schaute auf mein Handy und sagte: 'Ich arbeite hier seit 13 Jahren, und ich habe noch nie gesehen, dass ein Handy so oft benutzt wird."

Ist er gerade nicht am Handy, trifft er sich der geborene Neapolitaner in seiner Wahlheimat Mailand mit Beratern, geht in einschlägige Hotels und Restaurants um dort auf Vereinsverantwortliche zu treffen oder besucht die Geschäftsstellen der Mailänder Clubs. So kann es sein, dass er an einem Tag mit dem Berater von Chris Smalling telefoniert, mit einem Anwalt von Neymar chattet, den Berater von Angel Correa vor seinem Hotel aufsucht und vor einem weiteren Hotel auf die Verantwortlichen von AC Mailand wartet. Einen solchen Aufwand kann nur betreiben, wer mit voller Leidenschaft bei der Arbeit ist - und das ist er.

"Für mich ist das alles kein Job, sondern Unterhaltung und Leidenschaft. Ich habe das Glück, Fußball zu lieben und darüber sprechen zu können."

Romano, der nach eigener Aussage sein berühmtes "Here we go" erst dann verkündet, wenn mehrere verlässliche Quellen seine Informationen bestätigen, hat sich in seinen jungen Jahren schon eine Kredibilität erarbeitet, die in der Welt des Fußballs ihresgleichen sucht. Doch es gibt auch Kritik am Transferguru. Marcel van der Kraan, Sportchef der niederländischen Zeitung De Telegraaf, bezeichnete ihn als "König des Copy and Paste", viele seiner Informationen kämen nicht von seinen Insider-Quellen, sondern seien von anderen Journalisten abgekupfert.

Außerdem steht regelmäßig der Verdacht im Raum, Romano berichte nur über verhältnismäßig unbekannte Spieler, um Gegenleistungen von deren Berater zu erhalten - ob das nur Informationen oder auch Bezahlungen sein sollen ist nicht bekannt. Jüngstes Beispiel ist ein Tweet über die Verlängerung des 16-jährigen Julius Gottschalk von Hertha BSC. Nichts davon wäre illegal, höchstens die Glaubwürdigkeit des Italieners könnte darunter leiden. Doch bisher konnte keiner dieser Vorwürfe bestätigt werden.

Und so bleibt Fabrizio Romano der angesehenste Transfermarkt-Experte der Fußballwelt und ich kann jedem Fußballfan nur empfehlen, ihm auf Twitter zu folgen - gleich nachdem ihr Kickfieber folgt!

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Max

Talentschmiede Österreich: die Bundesliga-Kandidaten

Abseits des großen Dominators RB Salzburg entwickeln in Österreichs Admiral Bundesliga Jahr für Jahr Vereine mit deutlich geringeren Mitteln vielversprechende Spieler für den europäischen Markt. Jüngstes Beispiel ist Rasmus Højlund, den Atalanta Bergamo im Sommer aus Graz verpflichtete und der sich mit starken Leistungen auf die Wunschzettel der ganz Großen spielte. Wir stellen euch einige Spieler vor, die diese Saison für Furore sorgen und im Sommer zum nächsten großen Österreich-Export werden könnten - auch in der Deutschen Bundesliga. (Bild: IMAGO / Eibner Europa)

Keito Nakamura - dribbelnder Topscorer

Der 22 Jahre alte Japaner von Linzer ASK ist mit elf Toren und sechs Vorlagen in 21 Einsätzen Topscorer der Liga. Dabei ist er alles andere als ein klassischer Torjäger, auf dem linken Flügel glänzt er meistens als beweglicher Tempodribbler. Nakamura, der sämtliche Junioren-Nationalmannschaften Japans durchlief, ist einer dieser Spieler, für die auch neutrale Fans ins Stadion kommen, einer der mit seinen schnellen Haken für Zungenschnalzen sorgt.

"Meine Stärken liegen im Dribbling. Dazu kommen meine Wendigkeit und mein Abschluss von der Strafraumecke."

Dabei hat er aber, was schon die Statistiken beweisen, ständig den Zug zum Tor, das er in seinen zwei Jahren in Österreich wettbewerbsübergreifend 26-mal treffen konnte. In der Bundesliga könnte Nakamura den im Umbruch befindlichen Borussen aus Mönchengladbach gut zu Gesicht stehen. Als Gegenstück zu Jonas Hofmann könnte er für eine Menge Torgefahr über den Flügel sorgen und neuen Schwung in die Mannschaft bringen.

Adis Jasic - umkämpftes Talent

Gute rechte Verteidiger sind rar - nicht nur in Deutschland, sondern auch in Österreich. Entsprechend groß war die Enttäuschung, als sich das wohl größte Talent auf dieser Position vor wenigen Wochen dazu entschied, für Bosnien aufzulaufen: der 20-jährige Adis Jasic. "Jasic bringt alles mit, er würde auch im Mittelfeld eine gute Figur machen", urteilte Österreichs U21 Coach Werner Gregoritsch über den Wolfsberger. Tatsächlich glänzt Jasic vor allem offensiv, fünf Scorerpunkte in der Liga sowie drei im Pokal stehen diese Saison schon zu Buche. Defensiv besteht definitiv noch Entwicklungspotenzial, was bei einem Spieler seines Alters aber völlig normal ist.

In seiner zweiten Saison als Stammspieler bringt sich das Talent aktuell für den nächsten Schritt in Position, in der Bundesliga sehe ich Augsburg, Köln und Hoffenheim als Kandidaten, bei denen sich Jasic dem Konkurrenzkampf mit wenig überzeugenden Platzhirschen stellen kann.

Alexander Prass - im Fokus von Inter Mailand?

Nur drei Punkte hinter RB Salzburg steht aktuell der SK Sturm Graz, großen Anteil daran haben zwei Ex-Bullen. Der erste ist Alexander Prass, der unter Ralf Rangnick bereits dein Nationalmannschafts-Debüt feiern konnte und zukünftig wohl regelmäßig zum Kader gehören dürfte. Meistens kommt der 21-Jährige im halblinken Mittelfeld zum Zug, mit seinem starken linken Fuß bringt er so immer wieder gefährliche Flankenbälle in den Strafraum. In engen Räumen ist er extrem kombinationsstark, seine besten Aktionen hat er meiner Meinung nach aber, wenn er auf den Flügel ausweicht und mit Tempo Richtung Grundlinie zieht. Dort, auf der linken Schiene vor einer Dreierkette, debütierte er auch für Österreich.

Gerüchten zufolge soll auch Inter Mailand darauf aufmerksam geworden sein und den Österreicher unter anderem als Konkurrent für Robin Gosens beobachten. Ein Transfer im Sommer ist sehr wahrscheinlich, sollte Prass sich auch noch in puncto Torgefahr steigern dürfte er für nahezu jeden Verein eine Bereicherung darstellen. In der Bundesliga werden nur sehr wenige Vereine einen Transfer von Prass stemmen können. Einer davon ist Bayer Leverkusen, wo er sowohl auf der linken Schiene, im zentralen Mittelfeld und in der variablen Offensivreihe zum Einsatz kommen könnte.

David Affengruber - ein junger Anführer

Der nächste Ex-Salzburger ist in der Defensive der "Schwoazen", die in 23 Spielen erst 16 Gegentore kassierte, gesetzt: David Affengruber. Der 1,85 Mann ist trotz seiner jungen Jahre ein wahrer Mentalitäts- und Führungsspieler, leitet seine Mitspieler aus der Innenverteidigung lautstark an.

"Auch wenn die Stadionatmosphäre sehr geräuschvoll ist, kann man mich noch hören - ich besitze zum Glück ein recht lautes Organ."

Wie die meisten Spieler aus dem RB-Kosmos ist er zudem technisch bestens ausgebildet, im Spielaufbau zeigt er kaum Schwächen, außerdem strahlt er bei Standardsituationen häufig Gefahr aus. Entwicklungspotential hat der 22-Jährige derweil noch in der Defensivarbeit, hier leistet er sich von Zeit zu Zeit noch die für sein Alter gängigen Fehler. Sollte der SC Freiburg wie in den letzten Spielen wieder häufige mit einer Dreierkette auflaufen, wäre eine Zukunftsalternative zu Manuel Gulde wichtig. In dieser Rolle auf der rechten Seite kann ich mir Affengruber gut vorstellen.

Matthias Braunöder - der Musterschüler

Als bester Newcomer der Saison 21/22 ausgezeichnet, hat der 21 Jahre alte Braunöder diesen Status schon längst hinter sich gelassen und sich als einer der besten Spieler der Admiral Bundesliga etabliert. Im zarten alter von neun Jahren ging Braunöder zur Wiener Austria, durchlief seitdem sämtliche Jugenden und gelang schließlich über die zweite Mannschaft in die Startelf der Viola. Dabei galt und gilt der zentrale Mittelfeldmann als fleißiger und akribischer Arbeiter, der stets an seinen Schwächen arbeitet. Genau so fleißig zeigt er sich auf dem Platz, der Juniorennationalspieler ist ein klassischer Box-to-Box Spieler, der nach dem Ballgewinn gerne mit dem Leder am Fuß durchs Mittelfeld marschiert.

"Sehr dynamisch, ballsicher, ein guter Umschaltspieler und Zweikämpfer. Er ist ein Versprechen für die Zukunft. Und er ist eine Frohnatur, eine positive Erscheinung." - Werner Gregoritsch

Der Hochgelobte selbst sieht seine Schwächen im Tempo und in seinem linken Fuß (den er, wie ihr im Video seht, schon ziemlich verbessern konnte), auch könne er zwischen den Ketten offener stehen. Gregoritsch dazu: „Er ist nicht zufrieden mit dem, was er leistet, sondern will immer besser werden. Solche Spieler, die immer lernen wollen, machen Karriere.“

Dieser charakterlich und fußballerisch glänzende Spieler würde den meisten Mannschaften gut zu Gesicht stehen. Im Sommer wurde er noch mit der TSG Hoffenheim und dem VfB Stuttgart in Verbindung gebracht, den Abstiegskandidaten sollte er mittlerweile entwachsen sein. Im Mittelfeld von Eintracht Frankfurt wird durch den Abgang von Daichi Kamada und dem Karriereende von Sebastian Rode eine Vakanz entstehen, in der ihm aus Wien schon bekannten Zweier-Zentralen sehe ich Braunöder als einen geeigneten Kandidaten.

Oft hört man bei Zugängen aus Österreich die Sorge, die Anpassung an die deutlich stärkere Liga könnte zu viel für den jungen Spieler sein. Aber lasst uns dabei bedenken: Vor kurzem gab es diese Bedenken auch bei einem gewissen Erling Haaland. Man darf gespannt sein, wo unsere fünf Spieler in den nächsten Jahren landen werden.

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Max

Kilian Fischer - Wolfsburgs Senkrechtstarter auf DFB-Kurs?

Im Sommer haben wir an dieser Stelle einige Spieler unter die Lupe genommen, die aus der 2. in die 1. Bundesliga gewechselt sind und die Frage gestellt: "Wer wird der nächste David Raum?" Wer schafft es im Eiltempo in die Nationalmannschaft? Mit dabei damals: Kilian Fischer (22) vom VfL Wolfsburg. Nur drei Liga Partien durfte der rechte Verteidiger in der Hinrunde absolvieren, doch seit einigen Wochen scheint Fischer gesetzt zu sein. Haben die Wölfe nach Felix Nmecha bald ihren nächsten Jung-Nationalspieler? (Bild: IMAGO / Revierfoto)

Normalerweise braucht es mindestens eine starke Bundesliga-Saison, um auch nur in einem Atemzug mit der Nationalmannschaft genannt zu werden. Fischer braucht dafür nur 375 Minuten Spielzeit. Allerdings sorgen mehrere Faktoren dafür, dass der gebürtige Franke eineinhalb Jahre nach seinem Zweitligadebüt schon träumen darf.

Entwicklung im Eiltempo

Nach seiner Jugendzeit bei 1860 München schaffte der variabel einsetzbare Fischer nicht, sich in die erste Mannschaft zu spielen, nur einige Einsätze für die 2. Mannschaft in der fünftklassigen Bayernliga stehen zu Buche. Danach ging es zum ambitionierten Regionalligisten Türkgücü München und dort begann ein Aufwärtstrend, der bis heute Bestand hat. Nachdem er die ersten neun Spiele nicht zum Einsatz kam, erarbeitete sich Fischer einen Stammplatz auf der linken Abwehrseite und trug maßgeblich zum Aufstieg in die 3. Liga bei.

Dort startete er die Saison im zentralen Mittelfeld und beendete sie auf der rechten Defensivseite. Fünf Vorlagen steuerte der damals 20 Jahre alte Fischer bei, überzeugte neben seinem Offensivdrang mit hoher Grundaggressivität und Laufbereitschaft. "Er gehört zu den jungen Spielern der 3. Liga, die in der laufenden Saison mit konstant guten Leistungen auf sich aufmerksam gemacht haben", urteilte damals Nürnberger Sport-Vorstand Dieter Hecking. Selbst wurde Hecking aufmerksam genug, um den Allrounder zur Saison 21/22 zum Club zu lotsen.

„Kilian hat eine tolle und rasante Entwicklung hinter sich. Er ist hochtalentiert, physisch stark, bringt viel Tempo mit sowie eine sehr professionelle Einstellung. Er ist bereit, in der Bundesliga den nächsten Schritt in seiner Karriere zu machen“ - Marcel Schäfer

Wie schon in München kam er dort zuerst kaum zum Einsatz, Routinier Enrico Valentini hatte hinten rechts die Nase vorne. Erst gegen Mitte der Saison kam er zu seinem ersten Startelfeinsatz, danach führte aufgrund überragender Leistungen kein Weg mehr an ihm vorbei. Nach nicht einmal 1000 Minuten in Liga 2 folgte dann schon der nächste Schritt, für 2 Millionen Euro ging es in die Bundesliga zum VfL Wolfsburg. Auch hier musste der U21-Nationalspieler zuerst auf der Bank Platz nehmen, Nationalspieler Ridle Baku war gesetzt.

Doch wieder setzte sich der Trend fort: Nach vier sieglosen Spielen in Folge bot Niko Kovac am 22. Spieltag erst zum zweiten Mal Fischer in der Anfangsformation auf. „Wir waren der Meinung, dass wir hinten rechts defensiv stark aufgestellt sein müssen“, erklärte der Coach damals - und sollte recht behalten. Ein Gegentor kassierten die Wölfe seitdem mit Fischer in der Stammformation, der seine Defensivaufgaben seriös erledigt.

„In der Hinserie hat Ridle den Vorzug gehabt, jetzt ist er bei Kilian." - Niko Kovac

Im Offensivspiel hat Baku, der auch gerne über die offensive Außenbahn kommt, derweil noch Vorteile. Doch auch Fischer zeigt hier Fortschritte, gegen den 1. FC Köln konnte er nach einem Lauf aus dem eigenen Strafraum einen Elfmeter rausholen und somit zumindest statistisch seinen ersten Bundesliga-Assist sammeln. Mit seiner Körperlichkeit und viel Einsatz bringt er ein neues Element in eine Wolfsburger Mannschaft, in der sich in den vergangenen Monaten mit Micky van de Ven, Patrick Wimmer, Jakub Kaminski und Felix Nmecha schon einige Jungprofis festspielen konnten. Letzterer gab am Dienstag sein Debüt für die Nationalmannschaft - genau wie Josha Vagnoman, ein junger rechter Verteidiger.

"Natürlich kam es für mich auch sehr überraschend.", Vagnoman selbst über seine Nominierung

Auch Vagnoman, 21 Jahre alt, absolviert gerade seine erste Bundesligasaison im Trikot des VfB Stuttgart. Während Fischer zum Saisonstart nur auf der Bank Platz nehmen durfte, war Vagnoman gesetzt - bis er vom gelernten Innenverteidiger Waldemar Anton verdrängt wurde und seitdem in einer schwachen Stuttgarter Mannschaft kaum zum Zug kam. Die für alle überraschende Nominierung spiegelt die Situation auf der rechten Abwehrseite im DFB-Team sehr gut wider. Sollte Fischer in den kommenden Monaten seine Position in der Wolfsburger Startelf behaupten, wäre eine Nominierung für die A-Nationalmannschaft durchaus möglich.

Mit Blick auf die Heim-EM 2024 muss vor allem auf der Position des Rechtsverteidigers noch etwas passieren. Einen Stammspieler eines Euro League Aspiranten würde ich dort lieber sehen als einen Bankdrücker eines Abstiegskandidaten.

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